Erstmal hallo an alle,
Ich bin 47 und wohne in der Nähe von Mannheim. Die erste Verdachtsdiagnose war 2019 stationär mit Cortison, liquor Untersuchung etc. Nicht eindeutig und da auf den MRT Bildern keine Läsionen festgestellt werden konnten ging man davon aus es käme vom Stress und eher psychosomatscher Natur. Ich hab das dann auch abgetan.
2025 im Sommer war ich dann Dauermüde teils 17 Std. geschlafen und immer noch müde so dass ich fast gar nicht mehr aus dem Bett kam, sah schlechter, Starke Kopfschmerzen, Schwindel. bekam ne Gürtelrose (ja hat jetzt nichts mit MS zu tun). 1 Monat dann krankgeschrieben. Die Müdigkeit wurde nicht besser. Bin dann doch noch mal zu meiner Hausärztin. Begrüsst wurde ich mit den Worten “endlich kommen sie mal bevor irgendwas ernstes ist”. Ich hab die ganzen Beschwerden eher auf Stress oder die hohe Arbeitsbelastung geschoben also in Richtung Burnout.
Resultat: wurde komplett auf links gedreht Psychiater der keine Hinweise auf Depressionen etc fand. Blutwerte/urinwerte alles ok. Dann kam das MRT wonach ich in die Praxis bestellt wurde. 2. Mal ne Verdachtsdiagnose wobei Sie mir sagte sie sei sich zu 99% sicher ich solle zu nem Neurologen. Liquor und MRT sind eindeutig. Nun ja kurz gesagt die Diagnose wurde gestern bestätigt.
Verstehe das ganze Medizinische Kauderwelsch noch nicht so ganz. Keine Ahnung welche Medikamente. Hab die Woche jetzt noch mehrere Termine. Klar denken kann ich momentan eh nicht. Sehe nur meinen Onkel(nicht genetisch bin adoptiert) vor mir und seinen sehr schweren Verlauf der MS. Ok die Medizin ist heute weiter als vor 35 Jahren. Ich seh das irgendwie innerlich sehr emotionslos und distanziert. Keine Ahnung wie ich es anders beschreiben soll.




, aber man lernt mit der Zeit, sich nicht zu stark zu belasten. Das dauert, also gibt dir Zeit zu lernen, was geht und was nicht.