@Iceblue Wieso bist du unzufrieden mit deinem Neurologen? KLingt so, als käme ein Wechsel zu einem anderen Neurologen für dich nicht in Frage?
Doch ein Wechsel kommt in Frage, muss nur suchen und auch einen Platz bekommen.
Die Unzufriedenheit hat viele Gründe mittlerweile. Hab letztens eine Woche, 4 Mails und 4 Telefonate gebraucht, um ein Folgerezept für Tecfidera zu bekommen. Das hat mir auch wieder gereicht…
Pflicht: Wöchentlich einen Doppeltermin bei und mit der Physio
Kür: 3-4x wöchentlich 30-45 min. Hausaufgaben
Stabilität
Fußheber
Gehstrecke
Gleichgewicht
Schultergürtel und Brust lockerer
(Ich kann wieder mit einem kleinen Kissen schlafen und brauch kein Superspezialkissen mehr)
Die ersten 5 Jahre haben wohl die größte Verbesserung gebracht. Jetzt geht’s um die Erhaltung des Erreichten.
Auch bei sog. Gesunden findet ja mit zunehmendem Lebensalter ein Abbau statt wennste nix machst.
Use it or loose it
@shitman wow, das ist bemerkenswert, dass bei dir alles mit der Zeit von selbst (also durch dein gezieltes Training nicht ganz von selbst und die Selbstheilung) wieder weggegangen ist. Das heißt dann also deine Gehstrecke ist momentan “quasi unbegrenzt” also wieder sehr weit?
Ich schrieb von verbessert.
Unbegrenzt wär schön.
Wann wurde das letzte MRT gemacht.
Ohne Läsion gibt es keine MS. Wo und wann wurden die Läsionen bei der MS Diagnose festgestellt?
Ja, darum “quasi unbegrenzt”. Für mich zb sind 2-3km “sehr weit”
also in meiner Privat-Definition
wenns flach ist.
Quasi unbegrenzt wäre für mich persönlich bei MS wenn so zwischen 5-10km auf einmal gingen auch ggf. uneben oder mit etwas Steigung. Also eine echte Wanderung sozusagen 


Ok.
Also unbegrenzt 
Gute Definition 
Das ist wieder eine Definitionssache.
Geht wann wackelig, ganz gerade, koordiniert, stolprig.
Der Neuro kuckt 1m an und kann schon einschätzen wie schwerwiegend die MS die Beweglichkeit einschränkt, sage nicht ich sondern die klugen Ärzte.
Ja, Andy345 da hast du natürlich Recht
so bemisst sich dann ja auch der EDSS. EDSS4 per Neurologenblick wären da zb 500m ohne Hilfe und mit normalem Gangbild.
Ich gab für mich meine Spazierrunden (wo ich die genauen km/Meter kenne) und womit ich mich dann zb nach Schüben “überwache”.
Mein Glas ist halbvoll.
Willst du die Fragen ehrlich beantworten wie alle anderen auch ?
Ach Andy,
Hab ich doch schon mehrfach geschrieben. Hattest du wohl auch gelesen und kommentiert.
1999 im MRT festgestellt
2009 waren die Läsionen im Kopf vorhanden (zarte Schatten) aber nicht mehr aktiv.
2019 HWS/BWS -Läsionen alt und kalt. Inaktiv (zarte Schatten)
Wird der weitere Verlauf im MRT bei dir kontrolliert?
Ich spüre meinen Körper. Wenn ich eine Veränderung spüre stimme ich das weitere Vorgehen mit meinem Neurologen ab.
Das könnte ggfs. auch ein MRT sein.
Mein Neuro ist mit meinem Status zufrieden
Es ist äußerst ungewöhnlich nach jahrzehntelanger MS (seit 1999) fast keine Einschränkungen mehr zu haben. Es hat sich bei dir ja so gut wie jedes Symptom zurück gebildet, wenn ich das richtig verstanden hab.
Auch ungewöhnlich, dass sich die Läsionen nach dem ersten MRT 1999 nicht vermehrt haben, sondern komplett gleich oder sogar weniger (blasser) werden.
Du bist auf jeden Fall zu beglückwünschen
solche Verläufe sind selten & ich (und ich glaube wir alle) freuen uns für dich 
Hattest du oligoklonale Banden im Liquor?
Ja.
Hatte ich
Na zum Glück… Kannst deinen Kopf aus der Schlinge ziehen 

Ob jetzt oligoklonale Banden ein Glück sind, lass ich mal offen.