Hi,

Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten. Du könntest einfach versuchen was passiert, wenn du das Progesteron erhöhst.

Eventuell bist du grade in einer Phase mit Östrogenüberschuss…

Lg

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Vielen lieben Dank!
Ich lasse es jetzt wie verschrieben und rufe die FA morgen an. Bist du eigentlich auch in der Postmenopause oder blutest du noch?

Im Jahr hab ich ca. 2 mal Blutungen. Aber dann richtig :wink:

Hallo zusammen,

52 Jahre bin ich. Nächstes Jahr 53. Ich werde jetzt zeitnah auch noch einen Termin zur Vorsorge bei meiner Gynäkologin ausmachen. Ich habe bis jetzt meine Periode regelmässig bekommen. In den letzten Monaten haben sich die Zyklen stark verschoben, beziehungsweise ich hatte meine Periode auffällig lang. Einen Monat hatte ich gar keine Periode. Danach hatte ich meine Periode am ersten Tag so stark gehabt, dass morgens meine ganze Unterhose blutig war. Da war ich echt geschockt. Wie war das bei bei euch mit dem Wechseljahren? Danke.:blush:

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Bei mir fingen sie nicht nur hormonell, sondern auch spürbar mit um die 40 an, ich habe 1,5 Jahre durchgeblutet, weswegen ich wieder die Pille bekommen habe. Ich bin jetzt so alt wie du und fertig seit 4 Jahren

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Danke, alles klar. Mit den längeren Blutungen und noch stärker, habe ich erst seit einigen Monaten. Periode eine Woche hatte ich schon immer und auch stark, aber nicht so stark, wie vor einigen Tagen morgens.

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Ich hatte eine durchgängige Pille bekommen, hat mir sehr geholfen! Gegen die nächtlichen Schwitzattacken abends eine Tasse Salbeitee mit etwas Honig

Hallo, eine zeitlang hatte ich auch Schwitzattacken nachts. Aber die letzten Monate nicht mehr. Deshalb habe ich auch immer einen Schlafanzug zum Wechseln rausgelegt. OK, mit dem Salbeitee speichere ich mal ab.

Bei mir war manchmal sogar die Matratze nass, allgemein war es heftig, aber kurz :laughing:

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Hi,

Ich konnte immer die Uhr nach meiner Perioden stellen- absolut regelmäßig. Mit 35 fing die Periode an unregelmäßig zu werden. Ca. alle 40 bis 60 Tage und teilweise so heftig, dass kein Tampon das ganze stoppen konnte.

Dann wurde es immer seltener. Inzwischen ist bei mit kein Östrogen nachweisbar, es wird keine Schleimhaut mehr aufgebaut und meine Eierstöcke machen auch nix mehr ( zumindest nichts was man im Ultraschall sehen könnte).

Da ich auch ein Hypophysenadenom habe, ist das sicher nochmal was besonderes.

Dank der Hormone geht es mir deutlich besser.

Lg

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Noch eine aktuelle Studie zur Wirkung von Estradiol auf die Demyelinisierung, die wieder zeigt, dass es offensichtlich einige Möglichkeiten für Frauen in einem bestimmten Alter gibt, ihren Krankheitsverlauf zu beeinflussen wenn sie denn auch eine vernünftige Unterstützung von Ärzten erfahren würden.

Zusammenfassend bestätigt diese Studie die therapeutische Wirkung von Estradiol und Estriol durch eine signifikante Verringerung der Entzündungen im Rückenmark wobei Östradiol zusätzlich die Demyelinisierung signifikant verringerte.

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165572825001791?via%3Dihub

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Danke Marc696.
Ich hab in dieser Richtung null Hoffnung. Mausstudie ist für mich immer sehr fraglich.
Werde mal weiter recherchieren zum Estradiol.
Momentan flüchte ich fast täglich vor dem Talnebel in die Berge. Beste Therapie für mich.

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Liegt die Hochnebeldecke nicht derzeit bei etwa 1400 m? Das wird ja eine eigenständige Therapie sein um so weit hoch zu kommen…

Eigentlich müsste Frau nicht auf eine Esterdiol Therapie warten da ihr Körper vor den Wechseljahren idR. eigentlich über genug Progesteron und Östradiol verfügt um den Umständen entsprechend vor Demyelinisierung zu schützen. Womöglich wäre eine übermäßige Zufuhr von Esterdiol dann überhaupt nicht zielführend.

Die These ist ja eigentlich, dass der Abbau dieser Hormone ab einem gewissen Alter den Schutz vor Krankheitsaktivität soweit reduziert so dass weitere Entzündungsaktivität und Demyelinisierung stattfinden kann.

Eine sinnvolle „Therapie“ stand heute daher vielleicht, sich zunächst einfach mal mit dem Thema allgemein zu beschäftigen und den persönlichen Hormonstatus bestimmen zu lassen um dann ggf. einen Mangel anzugehen. Andere Aspekte wie Ernährungsumstellung können dann vielleicht auch eine Rolle spielen.

Wichtig ist jedenfalls, dass man sowas mit Ärzten macht, die was davon verstehen und auch helfen wollen. Und da ist es natürlich traurig hier zu lesen, wie wenig Empathie oder Kompetenz da draußen wohl ist. In dem Sinne hoffe ich, dass auch du noch fündig wirst.

Danke, ja das Buch habe ich mir damals wirklich gekauft, angefangen und an Freundin verliehen.
Die These ist sicher Realität.
Ein guter Input für mich, Danke.

Die Berge, wo ich meist bin, liegen über der Grenze. Zuletzt war es grenzwertig. Bin dankbar, das ich das kann und ja es sind über 1000HM bergauf mit Rad und zu Fuß. Morgen wieder und hoffentlich noch ganz lang.

Ich will mal berichten, wie es mir nach rund einem halben Jahr mit der HRT Therapie geht.
Wie vorrangig geschrieben, akzeptierte mein Körper die Progesteron Tabletten nicht weder oben noch unten rein.

Nun hab ich morgens einen hub Östogel und Abends einen Hub Progesteron Creme auf die Unterarme.
Und damit geht es mir gut. Hitzewallungen sind viel besser geworden und ich schlafe besser, tiefer und erholsamer.
Fatigue…hmmm sagen wir, ist nicht schlimmer geworden. Einen positiven Effekt auf die Gehfähigkeit hat es leider jedoch nicht.
Aber sonst bin ich zufrieden damit und würde es definitiv weiter empfehlen es zumindest auszuprobieren.

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Danke für das Teilen deiner Erfahrung! :slight_smile:

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