Hi, ich habe meine Diagnose noch keinen Monat und tingle seit der Krankenhausentlassung von einem Arzt zum anderen.
Meine Hausärztin ist nun der Meinung, dass ich bei dem Fumerat, welches von den Neurologen bisher als sinnvollstes Mittel für mich erachtet wird, aufpassen sollte und hat mir geraten, es erstmal mit einer reinen homöopathischen Behandlung zu versuchen.

Meine Frage wäre, ob hier jemand Erfahrungen damit gemacht hat oder von Betroffenen weiß, die sich unter Ausschluss schulmedizinischer Behandlungsformen homöopathisch behandeln lassen oder lassen haben?

Ich bin da momentan sehr unsicher, weil ich einerseits durchaus die homöopathische Behandlung ausprobieren wollen würde, mir das Risiko dabei aber unwägbar scheint und ich Angst davor habe, was passieren kann…

Über Hilfe würde ich mich sehr freuen

hallo philip,

ja, da gibt es welche, die drauf schwören. hast du überhaupt erfahrung mit homöopathe?

bei mir und meinen kindern hat es noch nie funktioniert, egal ween welcher krankheit, aber das kann man ja auchnicht verallgemeinern. positive erfahrungen hab ich allerding damit bei meinen katzen gemacht.

und zu homöopathie bei ms: ein schulfreund meiner mutter hat auch eine tochter mitms. er selbst ist heilpraktiker und damit auch versiert in homöopathie. helfen konnte er seiner tochter auch nicht wirklich.

aber ausprobieren kann man es ja mal. viel erfolg!

Hallo Philip,
ich kenne zwei konträre Beispiele aus meiner SHG. Einer geht’s eher langsam schlechter die andere hält sich gut…
Ich denke es hat auch viel mit Verlaufsformen und Persönlichkeit zu tun.
Für mich ist Homöopathie ganz klar komplementär zu meiner schulmedizinischen Therapie, was aber auch nur Cortison ist. Homöopathie ist nach dem wie Inches verstehe eine reine Symptomtherapie… (Kraß ausgedrückt die BT’s auch)
Ich würde mich persönlich glaube ich nicht nur auf Homöopathie verlassen, aber das ist meine individuelle Meinung…

Hallo !
Ich denke ein Neurologe kennt sich, als Facharzt, besser mit der MS- Therapie aus, als ein Hausarzt. Was sagt er denn zu der Idee mit der H. ? Ich persönlich halte da auch nichts davon. Klar man möchte den Körper nicht unbedingt mit " Chemiezeug " belasten, aber eine MS ist ja auch keine Banalität wie ne Erkältung, sie muss ernsthaft behandelt werden… von daher, sprich vielleicht erst mit dem Neurologen. Aber es ist auch nur meine persönliche Meinung.

Hallo, ich habe seit 20 Jahren MS und weiß somit, wovon ich rede. Fumarat ist ein Medikament der neuesten Generation. Es wird seit Jahren erfolgreich gegen Schuppen- flechte eingesetzt und hat auch bei MS sehr große Wirkung. In den Studien hat es die Schubrate um ca.50 % reduziert, und das bei geringen Nebenwirkungen. Mit welcher Begrundung rät sie dir zu Hömöopatie. Hat sie Angst um ihr Budget. Ich kenne niemand, dem Hömöopatie länger geholfen hat. Meiner Meinung ist es auch mehr eine Glaubensfrage, die aber bei MS fehl am Platz ist. Höre auf deinen Neurologen und überlege, ob du bei denem Hausarzt gut augehoben bist. Aber das ist meine persönliche Meinung. Ich nehme seit einem Jahr Gilenya, Fumarat gabs damals nicht. Sonst wäre das mein Favorit gewesen.
Natürlich nur in Absprache mit meinem Neurologen. Aber nun: Never change a winning Team.
Viel Glück zur richtigen Entscheidung.

Erich

Hallo,
ich schicke dir einen link, den ich zu diesem Thema im Forum Dr Weihe gefunden habe.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=BXojAIMzO10,
hoffe das hilft dir bei deiner Entscheidungsfindung, interessant ist auch der Ansatz der traditionellen chinesischen Medizin kurz TCM, ich hab damit die besten Erfahrungen gemacht.
Ich wünsche dir viel Glück.
LG Calu