Manchmal ergeben sich neue Möglichkeiten durch Loslassen und nicht länger verzweifelt an dem verbliebenen kleinen Rest Hoffnung festzuhalten.
Meine letzte Hoffnung heißt KAFO oder hkafo. Hoffnung in ocrevus habe ich verloren bei ppms. Komme gerade von der Uniklinik. Habe dort eine Frau kennengelernt die hat seit Jahren eine KAFO orthese und ist zufrieden. Sie sagte mir ohne orthese gehstrecke 30m .mit orthese 1,5 km. Sie ermutigte mich zu einer orthese da sie ihr Leben sehr bereichert. Wenn ich wieder laufen kann nach der Reha geht’s los
Man kann auch beides miteinander verbinden: Zum einen loslassen, Frieden mit dem aktuellen Zustand schließen, ist halt jetzt so, das Schicksal hat mir das zugeschustert, und die Aufgabe ist, das beste daraus zu machen. Zum anderen trotzdem hoffen auf das, was man sich sehr wünscht, und möglichst gelassen darauf hinzuarbeiten.
Ich denke auch Nichts Erwarten aber immer Hoffen…
Das ist ein bemerkenswerter Unterschied …
Ich glaube, manchmal muss man, so schwer es fällt, mit einem Wunsch abschließen bzw. eine Hoffnung begraben um neue Möglichkeiten zu bekommen.
Solange ich noch an der alten, unerfüllten Hoffnung hänge, kann ich nicht offen für Neues sein.
Ja, da ist schon was dran. Die Hoffnung darf einen nicht so weit blockieren, daß man blind für die Chancen wird, die in der aktuellen Situation stecken können. Und die im ungünstigen Fall dann ungenutzt bleiben.
Bei manchen meiner Hoffnungen und Wünsche wäre es besser gewesen, wenn ich nicht so lange daran festgehalten hätte.
Ja, das kenne ich auch. Ich denke zum Beispiel an eine vergangene Beziehung von mir, an der ich viel zu lang festgehalten habe, obwohl ich hätte merken können, daß es keinen Sinn mehr macht

(Einer der …vielen… Fehler, die ich in meinem Leben bisher gemacht habe)
Ich denke im Endeffekt meint ihr mehr oder weniger das Gleiche - nicht auf völlig Unerreichbares hoffen, aber die Allgemeine Hoffnung nicht aufgeben.
Und tournesol hat in diesem Aspekt Recht: Manchmal müssen persönliche Ziele und Wünsche, in die man sich quasi “verrannt” hat, zuerst einmal wirklich losgelassen werden, damit der Blick für Neues geöffnet werden kann. Mir fallen dazu mehrere Beispiele aus meinem Leben ein.
Servus zusammen,
entschuldigt bitte mein unwissendes Nachfragen:
Wenn von Gehstrecke die Rede ist, was konkret tritt ein, dass nicht weitergegangen werden kann? Die Muskulatur? Krämpfe? Kraft? Kondition? …
Ganz einfach es geht nicht mehr weiter. Die Beine wollen dann nicht mehr. Man kann dann vielleicht noch auf Teufel komm raus noch ein paar Meter mit Zähne zusammenbeißen weiterlaufen. Hab ich mich zur Reha beschwatzen lassen. Endergebnis es geht fast gar nichts mehr seit 4 Wochen. Die Beine Erholen sich nicht. Signalisieren immer überlastung und brennen.weiterer negativer Effekt die Füße und vaden sind total geschwollen. Wahrscheinlich wasseransammlung.ich schnappe bei der kleinsten Belastung stark nach Luft. Ich habe das heute meinem Professor erzählt das dies der Giftcocktail für meine MS war zur Reha da hat der abgeschaltet. Sowas wollen die ärzte nicht hören entspricht nicht dem Bild was sie gern sehen.
Kann von jedem etwas sein.
Bei mir war das beim letzten Test in 2010 Stabilität und Kraft
So einfach ist das nicht. Es ist das Gefühl, völliger Kraftlosigkeit, jeder Schritt fordert 100% Konzentration und Koordination.
Es fühlt sich wie vollkommene Überforderung an.
Zudem setzt bei mir dann auch eine leichte Panic ein, da ich in diesem Zustand mal noch 500 Meter laufen musste. Ich hab mich zwei Wochen nicht erholt und konnte eigentlich nur noch liegen. (Pause nach dem Zähneputzen)
Wieso das?
ICH hab bei der “Gehstrecke” das Ende markiert.
Da kam auch kein “Hopp-hopp”, oder “da geht scho no was”.
Ich hab mich in dem langen Flur, wo das stattfand, an die Wand zum Geländer gerettet und das war es dann.
Ende der Teststrecke!
Dann war Pause, dort standen Stühle vor einem Arzt-/Stations-/Behandlungszimmer und da saß ich dann erstmal ne Weile, bis der Weg zurück wieder machbar war.
Dem Pfleger/Zivi/Praktikant/Assistent der neben mir mit Klemmbrett und Stoppuhr lief, war das furchtbar peinlich, der Test und dann das Wartzen auf meine Auferstehung.
Der Wert von damals wurde über die Jahre hinweg in jedem Gutachten übernommen.
Ja, das gab es auch schon.
Neee, das passierte mir an einem See. Ganz naturnah, keine Bänke, nix 

Intern heißt der Ausflug „Lietzensee Marathon“ 
Okay, herzlichen Dank für die Erläuterungen.
Liebe Grüße
Völlige Kraftlosigkeit. Ich muss mich setzen, auf Bank, Boden, Palette beim Einkaufsladen. Nur vom Boden aufstehen schaffe ich inzwischen nicht mehr ohne Hilfe.
Ich hab Rollator und Rollstuhl da hab ich meine Sitzgelegenheiten