Liebe Bici
Unsere Geschichte könnte die Selbe sein 
Ich hatte jedoch eine grosse Anzahl stumme Läsionen im Kopf und eine Sehnerventzündung.
OKB waren negativ, alle anderen Marker im Nervenwasser die auf MS deuten waren positiv alle anderen Erkrankungen (Rheuma, Lupus und Neuroborreliose) waren negativ.
Da ich ja aufgrund der SNE überhaupt erst ins MRT kam (eigentlich wegen Verdacht auf Tumor) war die Diagnose zwar ein Schöckchen, aber das es kein Tumor war eine riesige Erleichterung.
Da ich in der Vergangenheit Vorfälle hatte, die man nun mit einem Schub in Verbindung bringen konnte, wäre die Sache eigentlich klar gewesen, jedoch war mein damaliger Neuro nicht auf MS spezialisiert und war sich unsicher ob er die Diagnose stellen kann/soll.
Ich hatte mich dann entschieden, eine Zweitmeinung bei einer MS Spezialistin einzuholen.
Für sie war die Sache sofort klar.
Das alles ist nun bald 2 Jahre her. Ich hatte mich nach langem hin und her entschieden keine Basistherapie zu starten und nun zeigt sich, dass das wohl (hoffentlich ) mein letzter Schub war und ich bereits SPMS habe. In den fast 2 Jahren wurde es nun stetig etwas schwieriger (von EDSS 1 auf 4) und besonders die Fatigue bestimmt nun meinen Alltag.
Dein Neurologe wird dir bestimmt genau so Fragen stellen wie, ob du dich an Vorkommnisse in den letzten 20 Jahren erinnerst die zu einem Schub passen würden. Arztberichte aus der Vergangenheit bei denen keine Erklärung für deine Beschwerden gefunden wurden usw.
Mach dir jetzt schon Gedanken dazu, schreib dir alles auf auch deine Fragen.
Frag unbedingt auch, was es den ausser MS noch sein könnte und wie die Diagnose Findung weitergeht.
Ich wünsche dir alles Gute und sag Bescheid wies weiter gegangen ist.
P.S Befunde/Blutberichte usw unbedingt einfordern und ablegen!