Hallo,
ich bin ganz neu hier im Forum und erhoffe mir so vielleicht etwas Klarheit verschaffen zu können.
Seit Freitag bin ich nun nach einer Woche Krankenhausaufenthalt wieder zu hause. Nach zwei Wochen quälenden Kopfschmerzen und mehreren Tagen Sehstörung fuhr ich ins nächste Krankenhaus mit neurologischer Abteilung. Mit verdacht auf eine schlimme Migräneattacke behielt man mich sofort da. Das ganze Wochenende lief nichts ausser regelmässigen Novalgin-Infusionen. Weil die Kopfschmerzen gingen und die Sehstörung blieb, wurden montags meine MRT Bilder (von Juli) besorgt und eine Lumbalpunktion gemacht. Die Ärzte waren leider alle sehr wortkarg. Es hiess nur ja da sind Entzündungsherde im MRT und im Liquor hätte man auch eine Entzündung gesehen. Mein VEP konnte wohl nicht richtig ausgewertet werden; weil ich das Schachbrettmuster gar nicht erkennen konnte mit dem rechten Auge. Nach Fünf Tagen Kortison-Stoss-Therapie wurde ich ohne merkliche Besserung entlassen. Meine Frage was ich habe und woher wurde nur ganz knapp mit “Sehnerventzündung” und “durch eine entzündliche Erkrankung des ZNS” beantwortet. Leider gab es kein ausführliches Gespräch und Medikamente für zu Hause bekam ich auch nicht. Die Sehstörung hat sich bis jetzt leider nur minimal gebessert.
Das war also meine Geschichte. Jetzt frage ich mich wie es weiter geht, wann ich wieder richtig sehen kann und welche entzündliche Erkrankung gemeint ist. Vielleicht kann mir jemand von euch weiter helfen?
Ach ja, laut Entlassungsbericht war die “Zellzahl im Liquor 45, es lag keine intrathekale immunglobulinsynthese vor und die Läsionen im MRT sprechen a.e. für ein chronisch-entzündliches Geschehen”:
Ich wüsste wirklich gerne was das alles (für mich) bedeutet. Vom Krankenhaus bzw. den Ärzten da fühle ich mich jedenfalls ziemlich verlassen.
Liebe Grüsse Katy