Alles ist relativ… Meine Neurologin meinte, ich könne es mit dem Avonex auch bleiben lassen, denn es würde eben NICHT mehr funktionieren.

Gesagt, getan, Avonex abgesetzt. Weil es mir danach merklich schlechter ging (v.a mit dem Gehen) hab ich wieder damit angefangen.

Will nichts beschönigen, Avonex ist kein Zaubertrank. Aber das sind die anderen Mittelchen meines Erachtens auch nicht. Dafür versetzt mich ihr NW Profil in Angst und Schrecken. Das ist bei Avonex eben anders.

Wenig Wirkung, aber auch wenig Nebenwirkung :wink:

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Also ich persönlich finde den Autoinjektor bei Kesimpta super… Meist merke ich’s gar nicht wenn’s sticht. Nutze den Oberschenkel als Injektionsstelle. Ich hab mich ganz bewusst für ne Injektion entschieden weil ich eben keinen Bock habe jeden Tag an Medikamente denken zu müssen. Die NW von Kesimpta sind okay… Also ich hab jetzt keine mehr… mir war wichtig dass es so Nebenwirkungsarm wie möglich ist. Da ich vorallem auch keine Depressionen haben möchte als NW war dann Kesimpta das Mittel der Wahl. Gut und ausschlaggebend war auch, dass ich massive Läsionen in HWS und BWS habe. Bin gespannt was das MRT im Herbst sagt bzgl der Läsionen.

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Wozu brauchen wir dann eigentlich dieses Forum, wenn die Erfahrungen anderer völlig irrelevant sind?

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Was nützt es jemand für die Entscheidung, wenn ich schreibe, bei mir wirkt Medikament XY sehr gut ohne Nebenwirkungen? Andere schreiben, ihnen gehe es seit 20 Jahren gut ohne MS Medikament.
Bei ihm/ihr kann es ganz anders sein.
Ich denke, ich muss auf mich und meine Situation schauen um mich zu entscheiden.

Noch einmal:

Wozu braucht’s dann überhaupt ein Forum?

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Hier geht es ja wohl nicht nur um Erfahrungen mit einem Medikament.
Ich jedenfalls würde meine Entscheidung nicht von der Erfahrung anderer abhängig machen.

Gebe Patricher Recht - ich schau auch oft nach, wie andere Betroffene mit Situationen umgehen, gleichwohl ich weiss, dass keine Situation vergleichbar ist. Aber man findet oft Argumente, die man selbst so noch nicht bedacht hat (z. B. notwendige Kühlung von einigen Medikamenten auf Reisen), die ggf. doch in die eigene Entscheidungsfindung einfliessen.

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Was den Umgang mit Situationen angeht, gebe ich dir Recht.

Hi Sandra, lustig. Hab auch zwölf Jahre Tecifidera genommen. Seit März nehme ich Kesimpta. Funzt ganz gut, würde ich sagen. Wie gut über längere Zeit, muss sich noch raus stellen. Hatte Schübe im jährlichen Rhythmus. Wenn dieses Jahr keiner mehr kommt, dann bin ich erstmal zufrieden. Viel Glück :four_leaf_clover:

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Hallo dan, spannend. Ich hatte zwar unter tecfidera eigentlcih keine Schübe, aber immer wieder sichtbare Sachen im MRT. Hast du eine Gürtelrose Impfung bekommen? Meine Hausärztin würde es mir empfehlen. Aber wahrscheinlich meinte sie nur wenn ich mich für MAVENCLAD entscheide :thinking:
Morgen werde ich mit meiner Neurologin telefonieren oder vorbeifahren, bin schon gespannt wie es weitergeht. Habe noch eine ganze Packung „tecfidera“ zuhause. Würde aber gern bald umsteigend, weil ich meine Arbeitsstelle wechseln werden, und die Umstellung möchte ich vorher machen :face_with_hand_over_mouth:

Hi, ich habe insgesamt sechs Impfungen bekommen. Gürtelrose, Hirnhautentzündung, Lungenentzündung, Corona, Grippe und Tetanus. Hepatitis B(?) war noch ein Thema, aber da hab ich wohl genügend Antikörper von ner Impfung von früher. Hab mal ne Ausbildung zum Krankenpflegerhelfer gemacht. Teci hab ich auch noch übrig. Musste das absetzen, damit die Lymphozyten wieder auf ein vernünftiges Niveau kommen. Vorher hätte es kein Kesimpta gegeben, weil dafür das Blutbild in Ordnung sein muss.

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Ah das ist auch ein guter Tipp, da werde ich meine Neurologin mal fragen ob das Blutbild für das neue medi passt. Bin mir nicht immer sicher ob sie das alles so ernst nimmt, oder auch mal eine Auge zudrückt :rofl: gegen Grippe Corona bin ich nicht geimpft :thinking: hatte letztes Jahr eine Influenza und 3x Corona (damals 2x geimpft) vielleicht bin ich da ja immun :grimacing:

Gegen Grippe und Corona muss man, wenn man sich durch eine Impfung schützen will, jährlich geimpft werden, da es neue Virus-Varianten gibt.

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Hi SaAc,

deine Lymphozyten MÜSSEN vor Kesimpta wieder auf dem Wert sein, den du vor Tecfidera hatteste.

Kann schnell gehen, wenige Wochen oder auch mal Monate, hängt stark von deinem Körper ab.

Die Gürtelroseimpfung ist auch bei Kesimpta vor Therapiebeginn empfohlen, denn von einer Gürtelrose kann man noch Jahre danch was haben.

Grüße
LucyS

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