Ja ich kenn meinen Wert.

" kann es schonmal mehrere Monate dauern, bis dein Blutbild ein anderen Wirkstoff wieder erlaube"

Kannst du mir das näher erklären?

Durch die Depletierung sinkt die Anzahl Deiner Weißen Blutkörperchen, die müssen sich dann erst erholen nach dem Absetzten, das kann eine Zeit dauern.

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“Österreichischer Dialekt”? Wie keck!:wink:

“Pfoa…” bedeutet “Nicht zu fassen…”
“icpfmhkw” bedeutet nichts.

Die Schwäche der Amsel-Seite (bzw. die Untätigkeit der Amsel-Admins) bringt es mit sich, dass ein Emoji oder ein schlichtes “Oje” sofort mit dem strengen Hinweis “Beitrag muss mindestens 10 Zeichen lang sein” geahndet wird.

Weil mir Schillers “Bürgschaft” einen Tick zu lang war, um den Amselvorgaben zu genügen, hab ich mein aussagekräftiges “pfoa…” um die Nonsenseformel “icpfmhkw” erweitert :wink:

Zurück zum eigentlichen Thema:

Ja, Lola93 scheint einen hochaktiven Verlauf aufzuweisen (sofern man das nach nur drei Monaten schon sagen kann)…

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Du hattest ja ursprünglich die Tendenz zu Tysabri, aber wegen bedenken NW/ PML das verworfen, habe ich das richtig verstanden?

Bin selbst seit mittlerweile 12 Jahren bei Tysabri und kann deine bedenken sehr gut verstehen, da ich diese auch zu Beginn hatte. Es gibt da in meinen Augen aber eine gute Infobroschüre von der DMSG, die hat mir persönlich einiges an Ängsten genommen. Ich vermute das deine Bedenken hauptsächlich wegen der PML bestehen, denn das ist eigentlich bei den meisten das Ausschlusskriterium und dazu kann man nur sagen- für die PML braucht es den JC Virus, solange man den nicht hat gibt es keine PML und da ist zumindest bei Tysabri die "Überwachung " am besten geregelt mit den halbjährlichen Tests, die kriegt man glaube ich sonst bei den anderen Medikamenten nicht.

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Danke für die Erklärung.

Pfoa kannte ich nicht. Der Rest also die vielbesagten zehn Zeichen :partying_face:

Hochaktiv oder nicht? So richtig hat sich Lola dazu bisher nicht geäußert, zumindest habe ich es nicht mitgekriegt. Naja, muss sie wissen - ihre Wahrnehmung, ihre Entscheidung. Und wünsche ihr eine Entscheidung, die sich für sie gut anfühlt.

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Hi Lola93,

bist du JCV negativ oder positiv?

Bei den CD20 Wirkstoffen, werden alle BLymphozyten aus dem Blut beseitigt, die das Merkmal CD20 haben, und es kann Monate bis hin zu Jahren dauern, bis dein Körper wieder BLymphozyten mit dem Merkmal CD20 produziert.

Wenn das Medikament bei dir nicht wirkt, oder zu schwere Nebenwirkungen auftreten, kannst du erst zu einem anderen Wirkstoff wechseln, wenn du wieder genügend CD20 Zellen hast.

Grüße
LucyS

Der JCV Wert ist negativ.:slight_smile:

Laut der Ärzte hoch aktiv.

Ja meine erste Tendenz lag bei Tysabri

Hab es aber dann verworfen
Ich empfinde Ocrevus für die richtige wahl.aber zu 100 Prozent weiß man doch nie was richtig oder falsch ist .

Bauchgefühl und Einnahme/ Anwendungsart und wenn die Neurologin keine Antwort sagen kann, dann ist diese nicht fit mit MS, dann solltest du ggf. die Neurologin wechseln oder die Klinik mit ins Boot nehmen

Meine Neuropraxis ist auf Parkinson spezialisiert aber dafür hier in meiner Kleinstadt. Sie hält sich bei wesentlichen Dingen an die Vorgaben der MS Klinik und somit bin ich bestens versorgt.

Für mich persönlich war klar, dass ich eins der derzeit stärksten Medis möchte, da meine MS auch mit voller Wucht zugeschlagen hatte.
Da die alle üble Nebenwirkungen haben können hab ich einfach danach entschieden wo mir die Anwendung am besten passt. Deshalb wurds für mich dann Kesimpta. 1x im Monat selbst spritzen ist für mich anwenderfreundlicher als zb alle paar Monate in eine Praxis zu müssen.
Ich bin aber auch noch nicht lange dabei, deswegen halte ich mich mal noch mit langfristigen Erfahrungswerten zurück :wink:

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Also mit der Klinik in Düsseldorf bin ich ziemlich zufrieden und beim Termin wird eh nochmal punk für Punkt durchgegangen bevor irgendeine Entscheidung fällt.
Mit der Neurologin muss ich Mal schauen eigendlich hab ich nen gutes Gefühl bei ihr .

Okay gut zu hören.

Aber wenn ich das jetzt richtig verstanden habe sollte ich mit kesimpa anfangen und es nicht vertragen kann es länger dauern um auf ein anderes Medikament zu umzustellen ?

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Ja, Kesimpta fährt die B-Zellen runter. Wenn du auf ein anderes Medikament wechselst was ähnlich wirken soll wird kaum eine Pause nötig sein. Wenn es aber eins sein soll was komplett anders funktioniert muss man wohl warten bis der Körper wieder B-Zellen aufgebaut hat. Wie lange das dauert ist wohl sehr unterschiedlich von Wochen bis Jahren :woman_shrugging:

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Manche Neurologen nehmen bewusst die Reihenfolge Tysabri vor CD20 um zunächst die B-Zellen am weiteren Eindringen in das ZNS zu hindern und diese daraufhin mit der B-Zellen Therapie direkt an der BHS im Serum zu eliminieren.

Ein Hauptproblem der B-Zellen Therapie ist nämlich die geringe Liquorgängigkeit, was zur Folge hat, dass die infizierten B-Zellen, die bereits ins ZNS gewandert sind nie vollständig wegkommen und dort dann weiter zu degenerative Veränderungen führen können.

Ich habe Kesimpta gewählt, weil es der einzige Name war den ich mir richtig merken konnte :smiley:

Aber ich bin ganz zufrieden mir meiner Wahl.

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:grinning: :sweat_smile: auch 'ne Art der Entscheidungsfindung…

Ich bin auch fasziniert wie die Leute die Namen der Wirkstoffe drauf haben. Mein Gehirn macht da n Knoten :joy: :rofl:

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Immer irgendetwas mit …ab am Ende. So viel weiss ich.

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:slight_smile:
…und ich Briumvi- weil es wie der Name von einem Pokemon klingt :yum:

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Stimmt, das klingt sehr niedlich. Wurde mir aber nicht angeboten :frowning:

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