Also mein anliegen an euch, möchte mal wissen ob es MS kranke gibt die genauso arbeiten wie die kollegen die gesund sind und sich vor der krankheit verstecken ,ahm nicht offen damit umgehen? ich bin sojemand und ich kann es einfach nicht mich gegen andere zu öffnen. manchmal ist es sehr belastend für mich und meine psyche, mit offenen Karten zu spielen. habe angst meinen arbeitsplatz zu verlieren (Altenpf…). einfach angst um alles und jenen.

Verkraftest du denn die Arbeit körperlich noch komplett? Die Bewohner duschen? 7 Menschen in 1,5 Stunden??? Ich war auch in der Altenpflege,ich weiss was du tust und finde das toll. Ich habe nicht wegen der Krankheit aufgehört sondern wegen der Kinder. Ich hatte ganz feste enge Kollegen die fast schon Freunde waren, mit denen man gerne gearbeitet hat. Fang doch damit an einer dir ganz wichtigen Kollegin/Kollegen deine MS zu beichten???

Nein das kann ich leider nicht aber ich weiß irgendwann kommt es doch raus. bei uns auf der gruppe geht es noch ziemlich gut mit den betreuten,können sich selber anziehen , essen brote schmieren einfach noch fit.manchmal ist es aber einen doch zuviel,möchte nicht tauschen und hatte viel glück bei der gruppe. da bist du also zuhaus mit deinen kindern und möchtest du wieder arbeiten?

Ja, mir fehtl die Arbeit und die alten Menschen total aber bei 3 Kindern und Alltag ist es zeitlich nicht machbar.
Kannst du nicht einfach von den 100 % auf 70-80 % runter oder geht es finanziell nicht?

Hallo, habe einen vertrag von 20 stunden das kam mir recht wo sie gesucht haben, aber da ich kranken vertretung mache für eine kollegin durfte ich zusätzlich 15 h mehr arbeiten und das ist nur befristet für drei monate.freu mich wenn es zuende ist und das geld nehme ich gern und die stunden auch, auch wenn es schwer fällt.hattest du schon ms vor deinen kindern?möchte jetzt auch gern schwanger werden,was auch mit hormonen passieren wird.

Hallo,

ich habe seit 1996 MS. In diesem Jahr konnte ich dann eine Umschulung machen. Anschl. habe ich wirklich auch eine Stelle im Büro gefunden. Irgendwie war das aber nicht meine Welt. Damals habe ich Teilzeit gearbeitet und monatlich auf 400 Euro nebenher.
Irgendwan ist aus dem 400 Euro Job eine Vollzeitstelle geworden. Jetzt bin ich Disponentin bei der DHL und bin damit Super glücklich. Es ist kein reiner Büro Job dazu gehört auch der morgendliche Umschlag uvm. Ich werde dort so akzeptiert wie ich bin. Ich habe mich noch nie hinter meiner MS versteckt sondern offen darüber geredet.
Natürlich konnte ich das auch nur machen weil die Chemie zw. der Chefin, den Kollegen und den Fahrern stimmt.
Ich wünsche Dir alles Gute. Ich würde auch sagen fange bei einer Kollegin oder Kollegen an mit dem du dich gut verstehts und denen du vertraust. Es frist dich irgendwan auf wenn du die MS immer unterdrückst.
Habe den Mut dazu es zu sagen, den irgendwan werden sie es so oder so erfahren.

Lg

Rosi

Ich habe die Diagnose erst seit 3 Jahren aber die MS schon seit mindestens 12 Jahren. Älteste Kind ist 13.
Ich schliesse mich aber Rosi an. Gehe offen damit um. Hab ich auch gemacht denn es ist wichtig das du die MS aktzeptierst …sie gehört nun zu deinem Leben und Alltag dazu.

Hallo Rosi, danke für deinen Beitrag.er baut mich etwas auf. :slight_smile:

Hallo,
ich bin Berufstätig (22 Stunden) und Mutter von zwei Kindern.
Also ich habe es meinem Arbeitgeber mitgeteilt, dass ich MS habe und durch meinen Schwerbehindertenausweis haben beide etwas davon.
Noch zu Thema Schwangerschaft:
Toller Bericht in “msdialog” 1/2011 von Dr. Kerstin Hellwig - Neurologin am St. Josef Hospital in Bochum (Habe Sie schon persönlich kennengelernt, wo super Ansprechpartnerin in Sache “MS und Schwangerschaft”).
Amsel - 8. Aktionstag für junge MS-Kranke 20.+21. Mai Stuttgart -Thema “B” Kinderwunsch bei MS.
Wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem Weg :slight_smile: Meike

Also mein anliegen an euch, möchte mal wissen ob es MS kranke gibt die genauso arbeiten wie die kollegen die gesund sind und sich vor der krankheit verstecken ,ahm nicht offen damit umgehen? ich bin sojemand und ich kann es einfach nicht mich gegen andere zu öffnen. manchmal ist es sehr belastend für mich und meine psyche, mit offenen Karten zu spielen. habe angst meinen arbeitsplatz zu verlieren (Altenpf…). einfach angst um alles und jenen.

Hallo :slight_smile:

Ja, ich arbeite, wie meine gesunden Kollegen, aber nein, ich verstecke mich nicht vor der MS. Macht auch keinen Sinn, denn sie ist da, ob ich will oder nicht.
Ich bin von Anfang an für mich sehr offen damit umgegangen, habe mich sehr gut informiert ( Neuro, Internet, Bücher ), und für mich entschieden, wie ich mit der neuen Situation umgehen will. Die MS macht was SIE will und nicht, was ich will. Das ist erstmal klar. Also ist es doch besser, sie ganz bewusst als Teil seines Lebens zu akzeptieren und bestmöglich zu integrieren, ihr entgegenzukommen, ihr Gutes zu tun ( jaha, es hilft wenn man sich die Krankheit als blöde zickige Kuh vorstellt, die man versöhnlich stimmen muss:-) ), seinen Körper bewusst wahrzunehmen, wenn es ihm gutgeht, damit man auf leichteste Veränderungen reagieren kann.
Klar belastet die MS und die Sorge vor möglichen Folgen. Aber wenn man ein gewisse Grundakzeptanz der Krankheit geschafft hat, dann ziehen einen die Niederschläge nicht soo schlimm runter und man geht mit einer gelasserenen Grundhaltung z.B. an die Schübe heran.
Ich habe einen genialen Neurologen gehabt, der mich sehr gut in dieser Hinsicht gecoacht hat. Ihm ist es zu verdanken, dass ich in der Lage wäre, mir psychologische Beratung u. Unterstützung zu holen, wenn ich durch die krankheit am Boden bin.
Vor allem, wenn man im Berufsleben nicht offen über seine Krankheit sprechen kann, weil man reale Sorgen um seinen Arbeitsplatz hat oder weil man vermutet, dass sein Arbeitsplatz gefährdet ist, kann ein Psychologe beim Sortieren und Einordnen helfen.
Ich bin Sozialpädadgogin und habe von Anfang an sehr offen über meine Krankheit gesprochen, aber das ist meine persönliche Entscheidung gewesen, da ich mit den ganzen Tabus und vor allem falschen Informationen aufräumen will. Nicht jeder MS-Kranke landet im Rollstuhl, nicht jeder MS-Kranke wird blind usw…
Und ich bin…egal ob MS oder nicht, eine hochqualifizierte Mitarbeiterin, die mit Fachwissen, Verstand und Herz ihren Job macht, ich hab halt nur gewisse Leistungseinschränkungen, und die auch nicht immer. Mein Chef hat mich wegen meiner Qualifikation eingestellt und weil er einen Arbeitsplatz für mich hatte und nicht, weil er eine Nicht-MS-Kranke will. :slight_smile:

Bitte als Ideen verstehen oder Handlungsmöglichkeiten, viele Wege führen zum Ziel!

Viele Grüße
Mary

habe ich gemacht und ist mir nicht so gut bekommen. Mein Körper hat mir die Quittung gegeben. Also ich kann nur sagen Kopf hoch suche dir einen guten Therapeuthen und stehe zu der Erkrankung. Viel Erfolg M