Hallo zusammen,
ich bin 30 Jahre alt und Mama zweier Kinder (2,5 Jahre alt und 10 Monate alt)
Ich habe am 31.1.2026 die Diagnose MS bekommen, nachdem ich meinen ersten Schub hätte. Symptome waren heftiger Schwindel, Doppelbilder, Gangunsicherheit. Die Symptome haben sich nach ca. 6 Wochen vollständig zurück gebildet. Laut MRT habe ich wohl schon mehrere Läsionen im Gehirn sowie eine in der BWS. Ich lag 5 Tage im Krankenhaus und habe 1000mg Cortison i.v. bekommen.
Der Oberarzt hat mir dann direkt Kesimpta ans Herz gelegt.
Nach Gesprächen mit meinem Neurologen hat die Therapie nun auch begonnen und ich habe mir vergangenen Freitag die 3. Spritzen verabreicht.
Nun habe ich seit gestern, ich nenne es mal, diffuse Muskelschmerzen im hauptsächlich linken Bein und auch leicht im linken Arm. Es fühlt sich so ein bisschen an, wie wenn man extrem lange gestanden wäre. Also einfach wie so ein schweres Bein, kanns nicht so ganz genau beschreiben.
Hatte das schonmal jemand unter Kesimpta? Wie sind da eure Erfahrungen?
Lg

Hallo Bubu_210,

erst Mal herzlich Willkommen hier. Bin auch erst seit kurzem hier und werde genauso wie du, mit Kesimpta behandelt seit Ende Februar.

Bisher kann ich unter Kesimpta keine Veränderung an meinen Symptomen ausmachen. Besprich dich am Besten mit deinem Neuro diesbezüglich. Ich kenne als Nebenwirkung nur die Grippe ähnlichen Symptome nach der Injektion.

Ist das Gefühl wie du es im Bein beschreibst dauerhaft da? Verändert es sich im Lauf des Tages?

Liebe Grüße

Steffi

Hallo,

Was meinst du mit die 3. Spritzen verabreicht?

LG

Hallo Steffi2106,
es ist mal da und mal nicht, kann jetzt so garnicht sagen, ob es sich im Tagesverlauf ändert, weil es nicht dauerhaft da ist. Ich merke es aber tatsächlich immer, wenn ich zb im Schneidersitz mit den Kindern am Boden sitze.
Lg

Die 3. Injektion meinte ich damit. Steh also noch ganz am Anfang der Therapie.

Ah o. K. Ich hatte zwischendurch auch mal so komische Beinschmerzen wie heftiger Muskelkater in den Oberschenkeln. Ich glaube nicht, dass es von Kesimpta kam. Ich nehme seitdem täglich 300 mg Magnesiumbisglycinat (davon bekomme ich tatsächlich keinen Durchmarsch wie von anderen Magnesiumpräparaten). Hat locker 6-8 Wochen gedauert, bis es verschwand.

LG

Nachtrag: morgens und abends 1x 150 mg

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Ja so in Richtung Muskelkater fühlt es sich an. Das ist ne gute Idee mit dem Magnesium, das probier ich mal aus.
Danke für den Tipp:)

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Gerne. Bubu wegen heia Bubu? Klingt voll süss…

Wahscheinlich sind das Verspannungen. Dehnen hilft dir vielleicht und die Katzenbuckel Uebung (Yoga).

Hallo zusammen, ich bin mittlerweile bei spritze no.11 und ja , habe manchmal Muskelkraft, manchmal vermehrt müde, manchmal kurze in der art Panik Attacken… ich versuche damit zu leben… aber schön ist es nicht. Rennen geht verlangsamt. Manchmal habe ich auch kribbeln in den Händen… kann aber auch von meiner schilddrüße op vor 7 wochen kommen…
Werte sind alle in ordnung.
Aber bin etwas im gesamten langsamer und Träger als vorher. Bin 34 Jahre alt und habe auch 2 Kids.

Wünsche dir viel glück mit kesimpta.
Magnesium hilft gut. Habe ich auch ausprobiert.
Ich hab meine Diagnose bereits seit 11 Jahren.

LG

Ich nehme kesimta , seit Beginn der Zulassung .
Vertrage es gut aber troz alldem mindestens 2 mal im Jahr zu stoßtherapie wegen einem Schub im klinikum …

@Arthina Und da fragst du dich nicht schön langsam, ob Nutzen (d.h. effektive Dezimierung von Schüben) und Kosten (d.h. tatsächliche bzw. mögliche NW) noch in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen?

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Was wäre denn die zuverlässige Alternative?

Verzicht auf eine Therapie, die anscheinend wenig nützt, was wiederum (i.e. Therapiekarenz) zuverlässig wenigstens keine NW (tatsächliche wie mögliche) mit sich bringt.

Das ist halt immer das Problem mit prophylaktischen Therapien: Niemand kann sagen, wie die Situation ganz ohne Medikation gewesen wäre.

Vielleicht hätte sie ohne Kesimpta 4 Schübe/Jahr gehabt. So hatte sie mit Kesimpta “nur” 2. So gesehen ein Therapieerfolg.

Andererseits: Ich nehm das vielbelächelte Avonex, ein Interferon (NW vernachlässigbar), und habe durchschnittlich 1 Schub pro Jahr.

Ist wahrscheinlich - wie so vieles andere auch - Geschmackssache bzw. von Patiententyp zu Patiententyp verschieden (ich zB bin Patiententyp “extrem feige”)…

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Warum schätzt du dich so ungünstig ein? :wink:

Nur feige, was das Hinnehmen möglicher unerwünschter Nebenwirkungen betrifft. Aber nicht feige, Medikamente für sich selbst einzuschätzen und das Risiko eingehen zu verzichten, wenn das “Kosten-Nutzen-Verhältnis” fragwürdig ist.

Oder nicht?

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@Nalini Trefflich zusammengefasst :wink:

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Noch ein kleiner Nachtrag in Sachen “extrem feige”:

Ein Medikament, das als mögliche “Nebenwirkung” Progressive multifokale Leukoenzephalopathie (PML) im Programm hat, disqualifiziert sich für mich von vornherein.

Schon klar, kommt nicht häufig vor (genauso wie MS :stuck_out_tongue_winking_eye:), aber es ist möglich. Dazu der Stress, dass eine beginnende PML sich am Anfang wie ein MS-Schub verhält.

Engmaschige Kontrolle, jaja… Nein, danke.

DAS meine ich mit “extrem feige”.

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