Doppelter Verlust⊠
Dann hattest du ein gutes Vorbild 
Diese Frage begegnete mir neulich und ich reiche sie hier weiter:
Darf/kann man offen bezeugte Liebe abweisen, obwohl man das gleiche tiefe GefĂŒhl fĂŒrs GegenĂŒber verspĂŒrt und man weiĂ, dass man damit eventuell verletzt und sich selbst auch keinen Gefallen tut?
Ja, dass darf oder kann oder muss man aus einem inneren Zwang heraus sich selber kein tieferes GlĂŒck zuzugestehen.
JaâŠ, weil man schon in dergleichen Weise gebunden ist und sonst dasselbe Leid bei anderen auslösen wĂŒrde.
Ja⊠damit dass was man loslĂ€sst wieder zu einem zurĂŒck kommen kann. D. h. man bekommt die Chance seine eigenen BedĂŒrfnisse und Wahrnehmungen nochmal zu prĂŒfen, zu benennen und dafĂŒr einzustehen. Wenn man dann ganz klar, fein mit sich selber ist, dann kann man auch in die neue Situation wieder einsteigen. 
Wenn man das aus der Sicht des nicht zeigenden sieht, hm, ja⊠Ich sehe das von der anderen Seite, das kann schnell das GefĂŒhl geben, das der Partner vielleicht noch sucht, als Single gesehen werden möchte, man hat dadurch schnell das GefĂŒhl der Unsicherheit in der Beziehung. Es muss ja nicht das permanent aneinander kleben sein, das ist definitiv zu viel, aber schon kleine Zeichen, ein Blick, eine kurze BerĂŒhrung, finde ich wichtig
DĂŒrfen darf man alles. Aber vielleicht macht es Sinn, ĂŒber die unterschiedliche Art des âZuneigung zeigenâ zu sprechen, sonst kann das ZurĂŒckweisen von Gesten schon zu Irritationen fĂŒhren bei der betroffenen Person. Und ich finde schon, dass mit der Zeit ein âDu weiĂt doch, dass ich Dich liebeâ vielleicht dem anderen, der Verbundenheit auch offen zeigen möchte, nicht reichen könnte, mit allen daraus möglichen Folgen.
Was fÀllt euch dazu ein:
âGesundheit ist kein Verdienst. Es ist eine Gnadeâ
Wobei dieses Zitat welchen die krank sind, wenig weiterhilftđ„Ž
aber vielleicht denen, die sich in unterschiedlichen Weisen selbst die Schuld dran geben, dass es ihnen nicht so gut geht wie anderen.
âWas haben die bloĂ besser gemacht, dass es denen so gut geht?â
eben gar nichts! die haben sich die Gesundheit nicht verdient oder erarbeitet - die hatten halt GlĂŒck, bloĂ soâŠ
vielleicht vergleichbar mit der âGnadeâ der spĂ€ten Geburt. 
Ich stimme Dir zu wobei die âGnadeâ der spĂ€ten Geburt hab ich so meine Zweifel, denn was in der Zukunft sich abzeichnet möchte ich nicht tauschen⊠Ăkologie, Ăkonomie, âŠ
Wer geht, irrt sich vielleicht, aber er bewegt sich. Der Weg entsteht erst beim Gehen. 
Wenn es GlĂŒck bringt den Schornsteinfeger zu sehen, bringt es dann UnglĂŒck wenn man ihn nicht sieht?
Offenbar nicht, die Frau unseres Schornsteinfegers ist jedenfalls glĂŒcklich geschieden 
âWeâre Only in It for the Money!â
Frank Zappa, 1968
âMan kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen.â
Heraklit
(ca. 540 - ca. 480 v. Chr.)
âFabrum esse suae quemque fortunaeâ (jeder sei der Schmied seines GlĂŒcks)
Der Gedanke geht auf den römischen Staatsmann Appius Claudius Caecus (350â280 v. Chr.) zurĂŒck.