Doppelter Verlust… 
Dann hattest du ein gutes Vorbild 
Diese Frage begegnete mir neulich und ich reiche sie hier weiter:
Darf/kann man offen bezeugte Liebe abweisen, obwohl man das gleiche tiefe Gefühl fürs Gegenüber verspürt und man weiß, dass man damit eventuell verletzt und sich selbst auch keinen Gefallen tut?
Ja, dass darf oder kann oder muss man aus einem inneren Zwang heraus sich selber kein tieferes Glück zuzugestehen.
Ja…, weil man schon in dergleichen Weise gebunden ist und sonst dasselbe Leid bei anderen auslösen würde.
Ja… damit dass was man loslässt wieder zu einem zurück kommen kann. D. h. man bekommt die Chance seine eigenen Bedürfnisse und Wahrnehmungen nochmal zu prüfen, zu benennen und dafür einzustehen. Wenn man dann ganz klar, fein mit sich selber ist, dann kann man auch in die neue Situation wieder einsteigen. 
Wenn man das aus der Sicht des nicht zeigenden sieht, hm, ja… Ich sehe das von der anderen Seite, das kann schnell das Gefühl geben, das der Partner vielleicht noch sucht, als Single gesehen werden möchte, man hat dadurch schnell das Gefühl der Unsicherheit in der Beziehung. Es muss ja nicht das permanent aneinander kleben sein, das ist definitiv zu viel, aber schon kleine Zeichen, ein Blick, eine kurze Berührung, finde ich wichtig
Dürfen darf man alles. Aber vielleicht macht es Sinn, über die unterschiedliche Art des „Zuneigung zeigen“ zu sprechen, sonst kann das Zurückweisen von Gesten schon zu Irritationen führen bei der betroffenen Person. Und ich finde schon, dass mit der Zeit ein „Du weißt doch, dass ich Dich liebe“ vielleicht dem anderen, der Verbundenheit auch offen zeigen möchte, nicht reichen könnte, mit allen daraus möglichen Folgen.