Hatte vor 3 Wochen das Problem, daß ich morgens mit eingeschränkter Funktion von linken Arm und linken Bein aufgewacht bin. Den Arm hatte ich schon mal, war dann mittags wieder gut. Hab das damals auf Stress in der Arbeit bezogen.
Dieses Mal war es erst am nächsten Morgen wieder weg.

Jetzt soll ich ein Schädel MRT mit KM machen lassen. Für mich ergibt das keinen Sinn.
Habe bekannte Läsionen in der HWS.
Wie seht Ihr das?
Danke und einen schönen Wochenstart

Guten Morgen Konny

Ich nehme an, dann hast du das deinem Neurologen gemeldet?
Dann veranlassen sie natürlich solche Sachen. Meiner Meinung nach, steht es dir frei, ob du das MRT möchtest oder nicht. Dann liegt die Verantwortung dann natürlich bei dir.

Ich melde solche Sachen gar nicht mehr. Erwähne es dann höchstens bei der halbjährlichen Kontrolle.

Ich kenne das von der motorischen Fatigue. Nach Ruhe wird es wieder besser.

Alles Gute für deine Entscheidung!

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Aber warum dann Schädel? Würde auch eher auf HWS tippen… Kannst du das noch ändern lassen? Oder zumindest deine Frage anbringen?

Hallo Konny,
als mein linker Arm und linkes Bein taub waren - war es eine Läsion im Kopf - logisch wenns links ist am Körper dann könnte rechts im Kopf eine Läsion sein -so unlogisch ist die Überlegung auch nicht - da wusste noch keiner das es MS bei mir wird und da hieß erst Verdacht auf Schlaganfall. Ob Du nun ein MRT machen lässt oder nicht ist ja deine Entscheidung. Nur am Rande erwähnt.
LG :sunflower:64

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Hallo Konny, bei der Angelegenheit 'Wann und welches MRT" wäre für mich die wichtigste Frage, was dann mit dem Ergebnis des MRT anzufangen wäre. Würdest du dann gegebenenfalls deine Therapie ändern oder eine andere beginnen oder hätte das Ergebnis irgendwelche Konsequenzen? Ansonsten wäre zu fragen, ob du das MRT überhaupt brauchst.

Ich selbst hatte einmal die Empfehlung für eine urodynamische Untersuchung (“uro flow”), die ich dann nicht umgesetzt hatte. Aus genau den Gründen, die ich oben genannt hatte: Das Untersuchungsergebnis hätte keinerlei Konsequenzen für meinen Umgang mit den Blasenproblemen gehabt. Ich hätte sowieso nichts ändern wollen. Die Frage wäre also, wofür das ganze.

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Ein MRT ist besser als kein MRT. Ich würde allerdings auch die HWS mitnehmen.

Ich finde es wichtig, zu wissen was in meinen Körper vor sich geht um mich und die Therapie/Medikamente ggf. anzupassen. So ein MRT schadet nicht und wenn einem das angeboten wird, nur zu. Ein MRT ist ein teurer Luxus, den bekommen viele nicht.

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Ähmmmm, echt jetzt? :question:

Und schon weiß man warum die Kassenbeiträge explodieren…

Es gibt durchaus Gründe für ein MRT, sei es zur Beginn im Rahmen der Diagnostik oder auch mal zu Beginn um zu sehen ob das gewählte Medikament auch Schübe wirklich verhindert und nicht weiterhin unbemerkt eine Aktivität vorliegt, aber ansonsten sehe ich es zum einen als Geldverschwendung an , aber auch ein blockieren von Terminen für Patienten die vielleicht wirklich dringender Klarheit durch ein MRT benötigen. Eine Bekannte mit Verdacht auf Gehirn Tumor hätte z.B. 1 Jahr auf einen Termin warten müssen, sie ist dann fast 300km weit gefahren für einen zeitnahe Termine um Klarheit zu erhalten und auch ich musste vor zwei Jahren etwa 8 Monaten auf einen Termin auf ein MRT warten um meinen Tumor ( gut oder bösartig ) näher zu bestimmen, das ist dann schon psychisch eine sehr belastende Zeit und diese Wartezeiten können am Ende vielleicht auch den Unterschied bringen in der Krebsbehandlung.

Der Neurologe kann in der Regel schon gut anhand der Symptome entscheiden, ob ein Schub vorliegt, was man dann mit dem Wissen macht ( Kortison oder nicht) , liegt an einem selbst und auch sollte man bedenken, daß nicht immer jeder Schub im MRT abgebildet werden kann und somit auch nicht unbedingt einen Nutzen durchs MRT. Bei Missempfindungen /Sensibilitätsstörrungen hat mir Kortison noch nie geholfen, nichts hat sich zurück gebildet.

Ich gehe seit einigen Jahren weder bei Schubverdacht noch zur Verlaufskontrolle ins MRT und mein Neuro unterstützt das auch, ein Schub bemerke ich selbst, schreibe dann eine Mail mit meinen Symptomen, bekomme dann am selben Tag eine Mail mit der Einschätzung Schub durch den Arzt und das Angebot für Kortison und das ich jederzeit kommen könnte , wenn ich denke das es nötig sei und gut ist. Das einzige MRT was ich mache und das auch nur weil es Pflicht ist nach einer so langen Behandlungsdauer unter Tysabri das Schädel MRT zum Ausschluß einer PML, eigentlich alle 6 Monate, aber ich mache es nur einmal um Jahr. Wenn Tysabri nicht wäre, würde ich nicht gehen, da mein Schädel bisher immer " sauber " war, bei mir schlägt die MS lieber im Rückenmark zu

Also nur ins MRT, wenn Du es für notwendig hältst, nicht wenn der Arzt es empfiehlt.

Das habe ich so nicht gesagt/geschrieben, oder es lam falsch rüber.
Ich würde es wenn der Arzt es empfiehlt machen, aber selbst mein Arzt hält es bei einem Schub nicht unbedingt für sinnvoll, denn was bringt ein Bild mit Aktivität oder ein Bild wo kein Schub erkennbar ist, aber nach eindeutig Symptomen definitiv besteht ? Ein Medikamentenwechsel kommt nicht in Frage und ob ein Schub vorliegt, kann der Arzt auch ohne Bild beurteilen. Beim letzten Schub den ich gemeldet hatte im Rahmen meines Infusionstermin hatte ich dann im Anschluss eine kurze Untersuchung und Gespräch und das Ergebnis war “Schub” und die Frage ob ich unbedingt ein MRT will, ich hatte dann gesagt das ich keins will/brauche, wenn er es aber für sinnvoll hält, dann ist es so und würde gehen und er meinte, das er da kein MRT braucht er mir aber eine Überweisung ausstellen würde, wenn ich darauf bestehen. Mein Neuro würde mir immer und jederzeit wenn ich es wünschen würde eine Überweisung geben, aber nach gefüllt 100 MRT’s kann ich darauf verzichten. Zu Beginn habe ich die Notwendigkeit eingesehen, zum einen um festzustellen ob das Medikament überhaupt wirkt, was zu Beginn mit Interferon nicht der Fall war und natürlich kann ein Neuro vielleicht auch bei einem neuen Patienten nicht so abschätzen ob da in der Schilderung etwas übertrieben wird, bzw. der Patient vielleicht etwas "zu sehr on sich rein hört " und grundsätzlich bei allem einen Schub dahinter vermutet. Zu Beginn war ich da auch etwas unsicher, aber lag da schon immer richtig und da in der Anfangszeit sehr viele Schübe da waren habe ich da auch noch etliche MRTs pro Jahr “gesammelt”, war bestimmt auch zur Dokumentation nicht verkehrt und auch nach der Umstellung zu Tysabri fand ich es noch sinnvoll regelmäßige MRTs zu machen, da ich dort zu Beginn auch einige hatte und mein Arzt natürlich auch wissen wollte ob noch mehr "passiert " ist, was ich vielleicht nicht mitbekommen habe, aber mittlerweile wissen wir wie es wirkt, das ich es sehr gut einschätzen kann und das ja auch nicht immer jede Läsion unbedingt zu sehen ist und demnach ein negatives MRT auch nicht unbedingt etwas zu sagen hat

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Ich gehe 1 x im Jahr zur Verlaufskontrolle unter Tysabri. Die letzten Jahre nur vom Kopf.

Der Arzt möchte das so.

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In Bezug auf die eigene Gesundheit sollte man ruhig egoistisch sein. Wenn ein MRT-Termin zu lange dauert, ist dies nicht Schuld der Patienten, sondern das System ist schuld. Mit der gleichen Logik kann man auch Blutuntersuchungen ablehnen. Nur weil es einem gut geht, heisst das noch lange nicht das man auch gesund ist oder das es keine Veränderungen gab.

Im Zweifelsfalle lieber machen, ist auch gut für die Dokumentation. Der Neurologe weiss hoffentlich, was er da anordnet.

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… was aber ist bei einem Arzt der das ¼ jährlich, womöglich mit Kontrastmittel will???

Ich gehe auch einmal im Jahr zur Kontrolle. Ich kann nicht behaupten, dass mit die Ding-Ding-Ding-Bumm-Bumm-Bumm Disco gefällt, aber nun ja.

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Machen wir so mit. Für´s Protokoll. :wink:

Bei mir genauso und das mache ich auch und halte es insbesondere bei der langen Behandlungsdauer zwecks Ausschluss einer PML für sinnvoll

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Sehe ich anders, es liegt nicht unbedingt am System sondern am Egoismus oder Hypochondrie einiger Personen und besonders hier an unfähigen Ärzten die für wirklich jeden Mist einen ins MRT schicken, hier besonders Orthopäden. Wir haben hier eine Praxis, Wartezeiten auch einen Termin oder im Wartezimmer keine 5 min, denn man bekommt grundsätzlich keine Untersuchung vom Arzt sondern nur eine Überweisung fürs MRT. Der Radiologe schickt dann den Bericht wo meist drin steht das alles okay ist und damit hat sich das erledigt. Oder auch hier schon ganz oft gelesen in der Kategorie " muss doch MS haben", das manche MRT Schädel, HWS und BWS ohne Befund haben, aber der festen Überzeugung sind das es MS sein muss und dann ab zum nächsten Neuro und nochmal drei MRTs und sorry, die sind überflüssig. In einer MRT Praxis auch schon erlebt-eine Dame , privat versichert ( brauchen keine Überweisung), die geht regelmäßig einmal im Monat ins MRT, einfach um zu schauen ob da irgendwo was zu finden ist ohne Symptome und Anlass.

Blutbild wird bei “uns” ja sowieso regelmäßig gemacht und vor der MS habe ich das auch immer einmal im Jahr im Rahmen der Vorsorge mitgemacht, aber das heißt ja nicht, daß man jetzt jeden rein zur Vorsorge mal komplett vom Kopf bis Fuß ins MRT schieben sollte, da sollte es schon auch einen Anlass geben , gerade weil die Kapazitäten knapp und die Kosten sehr hoch sind, zumindest kenne ich die Rechnungen für ein Schädel MRT einer privat versicherten und die sind immer 4stellig

…dann würde ich einfach mal mein Hirn einschalten und überlegen ob das wirklich sinnvoll und nötig ist, bzw.auch den Arzt nach einer Begründung/Argumentation fragen und wenn er mir keinen Grund nennen kann, dann würde ich es nicht machen, denn zum einen ist die häufige Kontrastmittelgabe nicht unbedingt gesundheitsfördernd ( in meinen Augen ) und ich kann meine Zeit sinnvoller nutzen, da ich zum einen noch arbeite und zum anderen ländlich wohne und etwa 1h Fahrtzeit one way zum MRT habe. Abgesehen bin ich auch kein besonderer Freund von der Röhre, bzw.muss da echt meine Panik unterdrücken

Wenn ich mich richtig erinnere, hast du offiziell die Diagnose PPMS?

Wenn jetzt im MRT neue Läsionen nachgewiesen würden, hättest du eine nachgewiesene Entzündungsaktivität, wofür, wenn du das willst, Ocrevus zugelassen und statistisch wirksam ist.

meinst du mich ? Bin offiziell RRMS…, bin ja auch Tysabri Stammkundin und das ist für PPMS nicht zugelassen