Fleisch enthält Arachidonsäure, einen entzündungsfördernden Stoff. Besonders viel Arachidonsäure befindet sich in rotem Fleisch. Da bei der Multiplen Sklerose das Wichtigste ist, die Entzündungen im Gehirn und Rückenmark zu verhindern oder abzuheilen, liegt es nahe, dass MS-Kranken vom Fleischkonsum abgeraten wird.

Auf der anderen Seite ist Fleischkonsum in Maßen durchaus Bestandteil einer ausgewogenen, vollwertigen Kost. Es ist bekannt, dass MS-Betroffene unterschiedlich auf verschiedenen Lebensmittel reagieren, deshalb ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und für sich selbst zu entscheiden, was man problemlos essen kann und was besser nicht auf dem Speiseplan stehen sollte. Auch Milchprodukte enthalten tierisches Eiweiß und tierische Fette und manche vertragen sie nicht, andere dagegen haben keine Probleme damit.

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Liebe Shitman,
ich esse nur noch einmal in der Woche Fleisch, aber ganz darauf verzichten möchte ich nicht, zum Glück zieht mein Mann da auch mit.
Milch vertrage ich gut und deshalb bleibe ich dabei.
Denke auch, die Dosis macht das Gift.

Ich denke auch, dass muss jeder für sich selbst entscheiden :blush:

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Bin gleich bei meinem Lieblingsmetzger. Der hat einen wunderbaren, zarten Backschinken und eine Waaaaahnsinnsknoblauchsalami…

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Naja, das ist die aktuell verbreitete Meinung. Sicherlich hilft manchen Menschen die Ernährungsanpassung.

Die mediterrane Diät konnte ich 5 Wochen in der Klinik auskosten. Meins war es nicht, habe auch keine positiven Effekte festgestellt. Ich mag rotes Fleisch und Leber, das tut mir gut. Es gibt vereinzelt auch Berichte, dass bei manchen Menschen Fleischkonsum hilfreich sein könnte.

Verzicht auf Käse oder Milchprodukte war auch relativ wirkungslos bei mir. Eine (sehr kleine) Verbesserung gab es wo ich viel selbst gemachtes Sauerkraut, Kimchi und Käse aus Rohmilch gegessen habe.

Reduktion von Zucker, stark verarbeitete Lebensmittel und weitgehend Weizen fand ich hilfreich. Komplett kann man es aus meiner Sicht eh nicht durchziehen.

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Ganz wenig. Ich esse in erster Linie Fisch :slight_smile:

Guten Morgen :sunny:

wie einige von euch wissen, war ich ja seit rund sechs Jahren schubfrei. In dieser Zeit habe ich kein Fleisch mehr gegessen, trinke keine Milch und nutze viele vegane Produkte, Milchprodukte esse ich aber. Fisch gehört für mich weiterhin dazu :fish:
Für mich persönlich hat sich diese Ernährung sehr stimmig angefühlt und mir gutgetan.
Ich hatte auch 2020 das letzte mal einen Pseudoschub. Aber es war nichts. Und dann hörten auch viele Symptome einfach auf.

Hochdosiertes Vitamin D habe ich zuletzt etwas vernachlässigt, das möchte ich jetzt wieder konsequent einnehmen.

Unabhängig davon versuche ich generell, stark verarbeitete Lebensmittel zu reduzieren – auch wenn Zucker bei mir ehrlich gesagt nicht komplett vom Speiseplan verschwunden ist :sweat_smile:

Am Ende bleibt es wohl, wie hier schon geschrieben wurde: Jeder muss seinen eigenen Weg finden :yellow_heart:

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Was sind für Dich vegane Produkte?

Ich habe nach dem Infarkt meine Ernährung völlig verändert.
Ich esse kein Fleisch, Wurst und hoch verarbeitete Lebensmittel mehr.
Fisch ist mein Gemüse :wink:
Käse esse ich, Milchprodukte nur wenig und laktosefrei, ich vertrage das seit der Pubertät nicht mehr.
Mir tut es gut auch viele fermentierte Produkte zu essen. Mir geht’s gut damit.
Vegane fertige Lebensmittel kaufe ich so gut wie nie.
Schmeckt mir nicht und dann kann ich es auch lassen