Huhu Leute,

Wer von euch hatte schon einmal Erfahrungen zum Fasten? Welche Form habt ihr dabei angewendet?

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Hey Marty,
ich esse im Rhythmus 16: 8
Essen erst ab 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Dadurch bin ich tagsüber/ vormittags beweglicher und wacher. Ich war aber schon immer der Typ, dass ich bei Stress aufhöre zu Essen.

An Feiertage oder Familien tralala passe ich mich auch der Veranstaltung an. :partying_face::christmas_tree:

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Nicht zu Weihnachten. Da halte ich es mit Schubi die Leute nehmen zwischen Neujahr und Weihnachten zu. Wenn sie dann meinen sie müssten wegen den Feiertage abnehmen…. Oh nö…
Ok da antworter die Falsche. Ich bin diätresistent. Zur zeit schlackern meine engen Hosen… Mein Mann schimpft. Fasten ist für Frühjahr dann ist es passend… Da ist auch der Gesundheitsaspekt wichtig…

Mir geht’s auch so, unter Stress nehme ich ab und hab keinen Hunger.
Komme dann den ganzen Tag mit zwei Tassen Kaffee und drei Datteln aus.
Das ist nicht so doll, ich weiß, krieg dann aber auch nichts runter.

Einen schönen zweiten Feiertag.

Das mit dem Stress habe ich bei mir auch bemerkt. Hatte eine Zeit auch die 16:8 Methode gemacht, aber ich glaube nie so richtig in meinen Körper gehört ob es mir gut tut.
Ich über lege jetzt das ganze mal zu machen (also die krasse Methode nur noch Wasser) jetzt kann ich ja meinen Fokus komplett auf mich richten :slight_smile:

Ich habe vor vielen Jahren eine Woche in einer Gruppe mit Anleitung und Treffen gefastet. Richtig klassisch, mit Wasser, Tee und Darmspülung jeden Tag.
Es war eine interessante Erfahrung, das Mal zu machen, aber einen nachhaltigen Effekt habe ich dadurch nicht verspürt und auch nicht das Bedürfnis, das zu wiederholen.
Meine MS Diagnose war damals noch weit entfernt. Daher kann ich nicht sagen, ob es darauf einen Einfluss hat.

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Danke dir für deinen Erfahrungsbericht.

Ich habe vor einiger Zeit acht Tage gefastet, nach dem bekannten Konzept von Buchinger. Ich wollte es einfach mal ausprobieren und schauen, wie es bei mir wirkt und ob ich gesundheitliche Verbesserungen spüre.

Ich habe die acht Tage zwar für mich erstaunlich gut weggesteckt und mich während des Fastens relativ wohl gefühlt, obwohl ich erst Befürchtungen hatte, da ich ohnehin schon sehr leichtgewichtig bin. Und hatte ich auch einen spürbaren Nutzen?

Nein, ich habe bei mir keinen Nutzen gespürt. Hatte weiteres Gewicht verloren und Schwierigkeiten gehabt, das wieder drauf zu bekommen. So daß fraglich ist, ob das für mich eine geeignete Therapie ist.

Ich denke aber, man sollte meine Erfahrungen auf keinen Fall verallgemeinern. Es gibt viele, auch mit MS, die vom Fasten profitieren und das regelmäßig machen.

In der TCM-Literatur, auch im Ayurveda, habe ich gelesen, daß das Fasten nicht für jeden Typ geeignet ist. Für manche ist es geeignet, für andere nicht. Tendenziell sind es nach der TCM die kräftigen und fülligen Typen mit ausreichend Gewicht, denen Fasten gut bekommt. Während die sehr schlanken feingliedrigen Typen besser nicht fasten sollten oder wenn, dann nur ganz kurz und/oder gemâßigt. Das will ich in Zukunft beachten.

Mein Fazit: Man sollte es ausprobieren. Jeder reagiert anders. Und aus Erzählungen im Bekanntenkreis kenne ich sogar eine sehr schlanke Frau, die regelmäßig fastet und der das offensichtlich gut tut. Es gibt also auch Ausnahmen von der (TCM-) Regel.

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HuHu,

Ich denke fasten ist nicht gleich fasten.
Was ist fasten?
Dem Körper keine belastenden Stoffe zuführen, nur Wasser trinken, kein Fleisch, kein Fisch, keine KH, kein Alkohol…etc…
Eine gesunde Ernahrung mit den Aspekt alle Vitaminreichen Stoffe zuzuführen ist unabdingbar denke ich.
Dafür gibt es Ernährungspläne, gerade die Nerven benötigen Vitamine in ausreichender Form, ebenso die Myelinbildung benötigt die Grundstoffe zur Bildung dessen Synthese wenn der reversible Prozess noch möglich ist.
Eiweisse und gesunde Fette sind wohl einer der wichtigsten Enenergielieferanten um die Zellen und seine Kraftwerke nicht auszuhungern.

Viel Erfolg beim gezielten Fasten

Ich faste zwei mal im Jahr nach Buchinger.
Es geht mir in der Regel sehr gut damit, wenn nicht, was einmal vorkam, breche ich ab.
Das s.g. Intervallfasten betreibe ich von selbst.
Ich kann nicht stündlich essen und habe in der Regel zwischen letztem und ersten Essen 20 Stunden.
Ich esse dann auch oft nur einmal am Tag. Mir geht’s sehr viel besser, wenn ich nicht viel Energie für Verdauen brauche.

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Ich esse auch nur 2x am Tag. Mittags Müsli mit allem drum und dran, spät abends 2. Mahlzeit. Dazwischen brauch ich nix. Kein Hungergefühl und Zeit, mich aufs Wesentliche zu konzentrieren.

An Feiertagen und bei Einladungen richte ich mich auch nach den Andern, merke dabei aber schon, wie das dazu führen kann, zu unnötigen Zwischensnacks zu greifen. Im normalen Alltag brauch ich und will ich das nicht und mir fehlt da nix.

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Ich mache das griechische Osterfasten, das heißt von Karneval bis Ostern vegan essen. An 2 Tagen ist Fisch erlaubt.
Die ersten 2 bis 4 Tage reagiere ich mit Kopfschmerzen, aber danach geht es mir besser, fühle mich fitter

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Wie @Paule faste ich zweimal im Jahr nach Buchinger und ein bis zweiwöchentlich einfach mal 16-24 Stunden. Autophagie ist eine Art Zellreinigung, die nach mehreren Stunden ohne Essen auftritt. Ich fühle mich nach 5 bis 7 Tagen Fasten immer unglaublich gut, Freunde fragen, ob ich im Urlaub war und als kleiner Nebeneffekt wirken meine Medikamente zur Regulierung meiner Blasenschwäche deutlich stärker. Ich verspreche mir auch positive Langzeitfolgen, ähnlich wie bei Propion, auch wenn sich nicht sofort eine positive Verbesserung zeigt.

Hier ein Artikel, der vieles ganz gut erklärt und zusammenfasst: Jeden Tag Intervallfasten: Berliner Experte empfiehlt zusätzlich zweimal Heilfasten

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Kann den Artikel leider nicht öffnen, kannst es mir mal beschreiben, Faber?

Klar (vorhin war er noch nicht hinter ner Paywall):

Der Ernährungsmediziner Andreas Michalsen sagt
Intervallfasten im Alltag kann sinnvoll sein und beim Gewicht helfen, die Effekte bleiben aber eher begrenzt. Für stärkere gesundheitliche Wirkungen empfiehlt er zusätzlich ein- bis zweimal im Jahr mehrtägiges Heilfasten. Erst längeres Fasten führt zu tieferen Veränderungen im Körper (z. B. im Stoffwechsel und bei Blutproteinen). Unterstützende Effekte sieht er u. a. bei Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Rheuma oder Parkinson. Er empfiehlt, es ärztlich begleiten zu lassen.

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Vielen Dank für die Information :wink:

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So handhabe ich es auch.
Nüchtern bin ich auch aktiver als wenn ich was gegessen hab.
Von Abnehmen bei all dem keine Spur.
Na dann eben nicht.:roll_eyes:

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