Hey alle zusammen.

Ich habe jetzt seit 1 1/2 Jahren MS und bin noch neu was Schübe angeht. Ich habe jetzt seit ca. 5 Tagen so eine extreme Fatigue. Mehr als normal. Egal wieviel ich geschlafen habe, ich konnte aus dem Bett raus und direkt weiterschlafen. Ich trage eine garmin uhr (und ja ich weiß dass die nicht heilig sind) aber die sagt mir auch seitdem dass mein stresslevel in der Nacht extrem hoch ist und mein Schlaf nicht regenerierend. Ich habe nun auch seit 4 Tagen extrem schwere Beine. Es fing an beim joggen. Ich konnte sonst 12km durchlaufen. Da konnte ich keine 1,5km laufen da meine Beine zugemacht haben. Sie sind schwer und fühlen sich an, als könnte ich sie nicht richtig ansteuern.
Nun habe ich das in abgeschwächter Form auch beim spazieren und Treppen steigen.
Ich werde zum Neurologen gehen, ja. Aber ich wollte doch auch gerne mal eure Erfahrungswerte hören, ob das auch „normale“ MS Symptome sind. Ich fühle mich nämlich irgendwie dumm zum Neurologen zu gehen, wenn ich eig keine ernsthaften Symptome habe.

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Nimmst du neue Medikamente? Bei mir lang das zwischendurch daran, seit ich die abgesetzt habe ist es wieder besser, hab ich im ersten Moment nicht gedacht.

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Nein. Ich nehme seit Anfang an Copaxone 40mg und hatte auch seit dem ersten Schub vor 1 1/2 Jahren keine Probleme:)

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Ich würde dir auf jeden Fall raten, das Ganze mit deinem Neurologen abzuklären. Von 12 KM auf 1,5 km ist schon viel. Bei mir ist das so, starke Fatigue, schwere Beine, gepaart mit extrem starker Steifheit der Beine, ist immer ein Schub. Ist natürlich jetzt bei jedem anders. Am besten jetzt erst Mal nicht joggen.
Alles herunterfahren. Wenn dein Stress Level nachts groß ist, die Frage ist, was passiert da nachts…

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Oder?? Das dachte ich mir auch… wie bemerkst du diese Steifheit? Wie feste Muskeln? Oder merkst du es an deinem Gangbild? Danke aber für die liebe Antwort

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Ich denke auch, eine so deutliche, plötzliche Verschlechterung von einem Tag auf den anderen, die anhält, sind keine normalen Schwankungen der MS Symptome, sondern eher ein Schub.
Geh zu deinem Neurologen und lass es abklären. Zeitnah nach Beginn eines Schubs können die Symptome evtl. durch Kortison schneller zurückgehen.

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Hallo, erstmal sind die Beine schwerer als sonst. Und die Steifheit ist ausgeprägter als sonst. Die Steifheit ist auf beiden Beinen sehr stark. Mittlerweile merke ich den Unterschied zwischen normaler Steifheit bzw. sehr starker Steifheit. Da ist irgendwie wieder nachts irgendwas passiert…Ist dann halt auch so ein wenig Erfahrung dann. Ist bei mir immer dasselbe Muster. Und dann natürlich die Schwäche, ist natürlich auch schlimmer. Gangbild ist auch schlechter. Ich komme dann kaum die Treppe hoch bzw runter. Ausgeprägte Fatigue.
“tournesol” hat Recht.

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Danke! Lg an euch alle.

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Je ausgeprägter die Fatigue, desto weniger erholsamer Schlaf nachts, das ist meine Erfahrung. Müde, schwere Beine kommen dann dazu. Ich kam aus diesem Kreislauf nur mit Mirtazapin raus, wobei ich nur ein Krümelchen brauche, ich Viertel eine 15 mg. Mittlerweile brauche ich nur noch nach Bedarf ein Viertel, wenn ich 2, 3 Nächte keine 5 Stunden mehr schlafe, nehme ich wieder etwas.
Dann wird auch das Gangbild wieder besser.

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Interessant… ich wusste nicht dass man Antidepressiva auch so unregelmässig nehmen kann

Bis 15 mg gilt Mirtazapin als schlaffördernd, erst darüber, in der Regel ab 30 MG, als Antidepressivum

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Schön, dass du etwas gefunden hast, das dich unterstützt :sunflower:Dexamethason ist eine andere Kortison-Klasse und so stärker als Prednisolon/Methylprednisolon (= Cortisonklasse für Schübe bei MS wo man täglich 500-1000mg für 3-5 Tage gibt). Umrechnung ist circa 6-7 mal so stark.

D.h. 5g Dexamethason entspricht circa 30g Prednisolon. 10 Tabletten also ca. 300g Prednison/Prednisolon/Methylprednisolon [Nur zur Sicherheit, aber wahrscheinlich ist dir das auch bekannt].

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Hey an alle und die lieben Antworten! Ich war beim Neurologen und es ist tatsächlich ein Schub. Hört auf euer bauchgefühl ist mein Fazit:* liebe Grüße!

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Ja, ich habe mich da selber wieder erkannt. Ich weiß nicht, inwieweit sich das zurückbildet. Mache eventuell eine Reha bzw. Copaxone überdenken.?

Berechtigte Frage. Ich bin einfach positiv. Bin ja erst 25. Optimismus bringt mir da mehr! es wird sich schon zurückbilden! :sparkles:

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Hi,

ich bin Neuling und noch kaum erfahren, deshalb womöglich zwei Anfängerfragen:

Wie genau hat die Neurologin festgestellt, dass es ein Schub ist und wie gehts jetzt weiter? Abwarten und Aussitzen? Neues MRT? Cortison?

Liebe Grüße
Robert

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@Sonnenblume64 🫶🤗 wollte es nur zur Sicherheit anmerken (wegen Osteoporoserisiko etc auf Dauer)

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Das ist bei mir auch immer so. Da rutsche ich von den Verspannungen/Spastiken direkt in die Kribbelgefühle/Restless Legs und wieder zurück. Ich arbeite irgendwie Nachts mit Wolldecke auf dem Bett, die ich einfach rauswerfen kann wenn es zu warm wird und Beine raushängen lassen. Tags habe ich eine Kuscheldecke zum reinschlüpfen und die Heizung an, die ich flexibel aufknöpfen und einfach rumhängen kann, ganz ausziehen; Heizung aus, Socken weg etc. Je nach Bedarf.
Trotzdem ist es maximal nervig. Schübe sind das aber, denke ich, keine, sonst müsste ich ja praktisch ständig welche haben.

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Hallo @Daddlerin hast du schon mal Pramipexol gegen Restless Legs probiert?
Mir genügt abends schon eine 1/4 Tbl. Pramipexol-neuraxpharm 0,35mg um Nachts Ruhe zu haben

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Nein, noch nicht.

Man hat mir aber schon was angeboten, aber ich will das so lange wie möglich rauszögern, weil ich befürchte sonst irgendwann ständig die Dosis steigern zu müssen, bis irgendwann gar nichts mehr hilft.

Im Moment ist es noch aushaltbar, solte der Sommer aber wieder so heiß und schwül wie die letzten werden, werde ich den Schritt wohl machen.

Aber Danke für den Tip, den Namen werde ich mir schon mal für später notieren. :+1:

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