…wenn du es schaffst, deine “Eskapaden” so gut zu tarnen, dass niemand was merkt – Chapeau, behalt es für dich! Aber wenn du, genau wie ich, eher zur Fraktion der „Freistil-Stolperer“ gehörst, ist Offenheit oft der stressfreiere Weg.
Ehrlicher Rat unter uns: Bevor die Leute denken, du hättest schon vormittags die Minibar geplündert, weil du am helllichten Tag Schlangenlinien läufst, sag lieber, was Sache ist. Den Ruf als „Pegel-Königin“ wirst du sonst so schnell nicht los!
Und mal ganz im Ernst…
Was bitteschön hat eigentlich die Ex damit zu tun? Die hat in dieser Gleichung so viel verloren wie ein Fisch auf dem Fahrrad. Streich das aus dem Drehbuch.
Du bist nicht dein Befund!
Die MS definiert dich nicht. Punkt. Du bist du, du bleibst du – und du bist weit mehr als ein paar fehlgeleitete Nervensignale.
Ich hab selbst jahrelang das Spiel „Was ich nicht ausspreche, ist nicht da“ gespielt. Spoiler: Hat nicht funktioniert. Das war kompletter Quark! Erst als ich die Karten auf den Tisch gelegt habe – bei der Familie, den Freunden, im Job – ist der Riesenschrecken plötzlich verpufft.
Heute nenne ich das Ganze liebevoll mein MistStück.
• Sie kommt ungefragt.
• Sie geht, wann sie will.
• Sie verlangt einem verdammt viel ab.
Aber: Sie hat mir auch Dinge beigebracht, die ich ohne sie nie gelernt hätte. Geduld zum Beispiel (auch wenn ich sie manchmal verfluche). Und die Erkenntnis, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird.
Das Wichtigste ist: Das Leben findet JETZT statt. Nicht erst, wenn das Miststück mal Pause macht.
Ich wünsche dir auf deinem Weg alles Liebe und vor allem ein Umfeld, auf das du zählen kannst, wenn es mal wieder heißt: „Vorsicht, Stolperfalle!“ Du packst das!