Ich denke, der “einfachste” Weg ist über eine Reha.
Ich habe anfangs Teilerwerbsminderungsrente beantragt und erhalten. Das war kein Problem. Zusätzlich noch 40 % gearbeitet. Nach 2 Jahren volle EWR beantragt und das hat mich viel Kraft gekostet. 2 Widersprüche und ca 1,5 Jahre Bearbeitungszeit. Das war sehr demütigend.
VdK ist sehr hilfreich. Da bin ich erst jetzt, weil ich eventuell in Berufung gehen muß für ein Hilfsmittel. Da bin ich jetzt genau auch 2 Jahre in “Bearbeitung”…zuletzt eben Sozialgericht
Am besten lässt Du Dir von einem Neurologen Deine Einschränkungen in einem aktuellen Attest / Arztbrief bestätigen, vor Allem welche Deiner Beschwerden chronisch sind, und reichst das mit dem Antrag ein.
Meine Neurologin meinte auch, dass sie die besten Erfahrungen damit gemacht hat.
Wie sieht das bei euch dann finanziell aus? Gibt es jmd der trotzdem noch Teilzeit arbeitet???
“Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.”
“Waast net aufigstign, waast net obigfoin.”
“Ri-ra-rutsch, wir fahren mit der Kutsch.”
Sinnvolle Sprüche
Das ist sehr individuell, das errechnet sich ja wie die Altersrente an den Beitragsjahren. da ich schon mit 20 MS bekommen hab und oft nicht arbeiten konnte ist z.B. meine EM-Rente unter dem Existenzminimum, daher bekomme ich zusätzlich Grundsicherung.
Ich hab den Mist erst Mitte 50 bekommen, meine EM Rente ist nicht üppig, reicht aber zusammen mit Pflegegeld
Das war bei mir absolut identisch. Man hat mir mitgeteilt, dass es circa fünf Monate dauern kann und 48 Stunden später bekam ich eine E-Mail von der Deutschen Rentenversicherung.
Auch ich war vorher zu Reha und bin dort entlassen worden mit einer Leistungsfähigkeit unter 3 Stunden. Mich hat gewundert, dass sie mir die Erwerbsminderungsrente unbefristet zugestanden haben aber es ist ja auch nicht davon auszugehen, dass ich in zwei oder drei Jahren arbeiten kann. Leider 
Irgendwie liegen mir die Vermutungen nahe das dort entsprechend automatisiert wurde. Willst du es wissen, dafür gäbe es einfache Hebel durch die ein Sachbearbeiter aktiv werden muss. Machs lieber nicht, wo kein Kläger ist kein Richter. In dem Fall wäre es negativ…
Und selbst wenn du dich umentscheidest, bei entsprechender MS Verfassung arbeiten gehen willst ist das letzte was dich daran hindern sollte die entsprechende Rente/Rentenversicherung.
Und was es insgesamt auch für eigentlich alle aus der Privatwirtschaft leichter macht und ein Verzicht für die Beamtenpensionen: Abwarten bis 2028. Die Variablen der Rechnung/Mathematik lässt sich dabei nicht beirren. Ein möglicher andere Länder Vergleich wie bisher zieht dann auch nicht mehr.
Man hatte es in der vergangenen Regierung bereits mal auf den Schirm und wie gehabt per Flicken gestopft(“Energiepreisentlastung”). Es rollt weiter aufgrund von EU Vorgaben. Dazu kommen noch etliche weitere kleine Rädchen, auch eine Art von Konkurrenz Geschäft in der direkt spürbar und vorallem ein Faktor der den Topf zum Überkochen bringt: Belastung des Sozialhaushaltes, dann des Staatshaushaltes ausgelöst durch eine signifikant drastischen Anstieg etlicher Sozialleistungen/Transferleistungen trotz Rente.
Gegenwärtig sieht es schon nicht rosig aus bei näherer Betrachtung. Viele rechnen sich schön, Bzw tun so als ob.
Und KI wird dabei eigentlich zu einem Nebenschauplatz, läuft nicht wie erhofft bei OpenAI. Wird nur einige weiterbringen, die bereit sind sich den ermüdenden Kram zu geben.
ARC-AGI-3:
GPT-5.5: 0.43%
Opus 4.7: 0.18%
Frontier-Modelle weniger als ein halbes Prozent. Ein neunjähriges Kind macht 100%.
War jetzt etwas too much, hoffe es beruhigt dennoch etwas.
Arbeite so lang es geht. Wobei ich mir bei der Politik nicht sicher bin, ob sich das positiv für Jene auswirken wird.
Wenn ich ne volle EMR beantrage, dann geht´s mir einfach nicht mehr so gut und ich arbeite nicht mehr. Ich denke, wenn Homeoffice noch geht, ist das gut.
Ich habe 39 Jahre in der Pflege gearbeitet, wobei die Ausbildungszeit im Osten nicht anerkannt wurde. Ich kann von der Rente leben, allerdings zahl ich keine Miete, da in 2010 Wohneigentum gekauft und abgezahlt. Meine Altersrente wird definitiv viel weniger sein, aber da verweise ich wieder auf unsere Politik…alles ungewiss.
Ein Antrag für EMR nur mit Nachweisen, das Du krank bist(Arztbriefe). GdB hast Du sicher auch schon. Das erschien mir damals ein Vorteil zu sein.
Ich wurde auch nach Reha arbeitsunfähig (unter 3 Stunden) entlassen. Dann hab ich eine berufliche Reha gemacht, um zu schauen, was möglich ist. Da das selbe Ergebnis.
Dann kam ein Rentenberater, der mit mir den Antrag auf EMR ausgefüllt hat und die medizinischen Unterlagen gecheckt hat. Das ging dann an die RV und dann ging es fix. Allerdings hab ich “nur” eine befristete EMR, die alle 3 Jahre verlängert wird
Bei mir kam aber die MS-Diagnose erst später dazu. EMR ist wegen der Bipolaren Störung…
Quatsch. Gut begründet und wenn man etwas hinterher ist wird das übernommen. Ich mußte noch nie Widerspruch einlegen