Hi zusammen…

Ich kämpfe jetzt seit 3,5 Wochen mit einem Infekt. Zuerst Halsschmerzen, Fieber und Husten… alles Tests negativ. Dann Besserung. In dieser gute T
Zeit dann die tyruko Infusion erhalten. 4 Tage Danach ging’s wider los. Bin nur am Husten, fühle mich schlapp….
War heute bei meinem Chef (ist mein Hausarzt :wink: Bronchitis…
Bin jetzt erstmal krank geschrieben für den Rest der Woche.
Verständlich… Aber ich mich nervt das so!!! War sonst nie so anfällig und habe mich nie so lange mit einem scheinbar harmlosen Infekt beschäftigt!

Wie ist das bei euch? Seid ihr anfälliger? Oder habe ich einfach gerade Pech weil der Infekt einfach hartnäckig ist und auch „gesunde“ Menschen länger damit zu tun haben!?!?

Ich kann dir nur sagen, dass ich von “gesunden” viel höre, dass sie nach 1 bis 3 Tagen Besserung einen Rückfall hatten/haben.
Ich selbst bin nicht unbedingt anfälliger

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Das selbe Problem habe ich auch unter Tysabri.
Hatte mich im März bei der Arbeit angesteckt, wurde dann nach und nach besser bis die Infusion kam, am nächsten Tag ging es wieder von vorne los, dann wieder besser, mit der nächsten Infusion wieder zurück auf Start, ging dann so bis Mitte August, dann endlich rum, aber Ende September wieder was eingefangen und immer noch am Husten.
Laut Arzt hält ein hartnäckiger Infekt, bzw.sind die Infusionen nun mal immunsuppressiv und da könnte sich das schon mal hinziehen

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@Jules21 Dein Bericht von einer erneuten Infektion kurz nachdem die alte abgeklungen war erinnert mich an einen Vorfall, den ich im letzten Jahr erleben musste.

Ich hatte einen relativ schweren grippalen Infekt mit Husten, Schnupfen und Fieber und einigen Tagen Bettlägerigkeit. Als das dann abgeklungen war, hatte ich mich wahrscheinlich zu schnell wieder belastet (ich hatte gespürt, daß ich noch nicht richtig fit war). Und prompt hatte ich mir eine zweite Infektion eingefangen, und dasselbe ging wieder von vorne los :cry:

Könnte es sein, daß du auch noch nicht ausreichend genesen warst, dein Immunsystem von der vorangegangenen Infektion noch geschwächt war, und die Infusion hat dann eine zweite Infektion getriggert? Es könnte sein, daß eine Infusion das Immunsystem herausfordert, und wenn das Immunsystem noch geschwächt ist, kann so etwas passieren. In eine ähnliche Richtung beschreibt das ja auch @Sarah12

Ansonsten kann ich dir nur von der Infektanfälligkeit bei B-Zell-Depletion berichten (ich hatte mal Rituximab, auch ein Immunsuppressivum). Ich hatte den Eindruck, ich hatte eine erhöhte Anfälligkeit für schwere Infektionen. Wenn es mich erwischt hat, dann immer ordentlich mit viel Schwäche, Fieber und längerer Bettlägerigkeit. Aber nach den Berichten hier im Forum scheint das nicht auf jeden mit B-Zell-Depletion zuzutreffen. Es gibt einige, die keine erhöhte Infektanfälligkeit bei sich beobachten. Andere aber sehr wohl. Heißt, es ist nicht bei jedem gleich.

Mit Tysabri/Tyruko habe ich keine Erfahrung. Laut Medikamentenbeschreibung sind Infektionen (der Atemwege und der Harnwege) als “häufige Nebenwirkung” gelistet. Das ist da sicher nicht ohne Berechtigung gelistet. Man ist also gut beraten, ähnlich wie bei der B-Zell-Depletion, wenn man Infektionen so gut wie möglich vorbeugt.

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Vielen Dank für eure Antworten.

Habe meine jetzt auch…
Fühle mich heute noch beschissener (Sorry…) als gestern. Hab heute mal einen Test gemacht… nur interessehalber - ändert ja nichts. Hab mir wohl am Wochenende Corona eingefangen. War bei uns im Dorf auf dem
Weihnachtsmarkt….
Davor habe ich den Infekt nicht richtig auskuriert. Dann die Infusion… und jetzt das… naja… ab jetzt kann es ja nur noch bergauf gehen :sweat_smile:

Informiert ihr euern Neurologen darüber? Mein Mann meint, ich soll da anrufen… Aber warum ?!? Der kann auch nicht ändern… Nächste Infusion ist erst am 7.1.
dann kann ich es ihm doch immer noch erzählen.

Ich habe nach dem positiven Test mit meiner Hausärztin gesprochen, sie sagte, kann man nur auskurieren. Für das COVID Medikament war es zu spät, wirkt wohl nur 24 Std nach Ausbruch.
Da ich auch Uthoff habe ging es mir richtig übel, hatte als Kind das letzte Mal so hoch Fieber.
Sie meinte, wenn ich das Fieber nicht unter 39 kriege, sollte ich vorsichtshalber ins Krankenhaus. Hat aber geklappt.

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Ich bin unter Tysabri etwas anfälliger für Infekte, die aber meist leicht sind.

Seit 2 Wochen bin ich angeschlagen. Entzündung von Kehlkopf und Stimmbänder. Noch nie gehabt vorher. Kratzige Stimme, Halsschmerzen / Schluckbeschwerden und schlapp. Hab es erst mit Hausmitteln probiert, ohne Erfolg.
Der HNO hat eine Laryngoskopie gemacht und Amoxicillin verschrieben. Darunter und danach Besserung.

Seit gestern geht es wieder los. In der hartnäckigen Form hatte ich das noch nie.

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Oh… so ging es bei mir auch los.
Zuerst „nur“ Erkältung mit Halsschmerzen und Fieber, Husten, Heiser….
Hatte bestimmt 1,5 Wochen eine angeschlagene Stimme.

Dann, wie gesagt, kurz Besserung und zack… der nächste Virus!

Drücke dir die Daumen, dass du den Infekt schnell in den Griff bekommst!!!

Und @Briga: utthoff habe ich bisher „nur“ nach Sport…
Hoffe das bleibt jetzt so. Temperatur ist seit gestern auch Abend auch wieder unten.

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Seit ich Ocrevus bekomme war ich nicht einmal erkältet, obwohl meine B Zellen nicht mehr nachweisbar sind. Herr Uthoff begrüßt mich jeden Tag.
Nur HWI habe ich öfter, da atypisch merke ich davon nichts und es kommt dann eher in der Neurourologie oder Urinkultur raus.

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