Ob da nicht etwa der Hausarzt Folgerezepte ausstellen könnte?
“Sehr kurz” ist relativ. Kesimpta erzielt offiziell spätestens nach zwei Monaten seine volle Wirkung. Oft sind die B-Zellen bereits nach der ersten oder zweiten Spritze schon nicht mehr nachweisbar. Weitere Spritzen sind dann lediglich noch Erhaltungsspritzen. Ob Du Kesimpta “nur” ein Jahr oder länger gespritzt hast, hat daher normalerweise keinen Einfluss auf die B-Zell-Regeneration nach Absetzen der Therapie. Wenn die B-Zellen einmal weg depletiert sind (was sie früh nach Therapiestart sind), dauert es seine Zeit, bis sie wieder auf Normalniveau zurückkommen. Die genaue Zeit ist individuell unterschiedlich.
Sei in dem Fall froh, dass Du nicht Ocrevus oder Briumvi genommen hattest, wenn Du nun möglichst schnell wieder auf ein normales B-Zell-Niveau kommen möchtest. Aufgrund der Halbwertszeit (ca. 4 Wochen) und der hohen Dosis der Antikörper, dauert es nach der letzten Gabe von Ocrevus oder Briumvi länger als bei Kesimpta, bis sich B-Zellen überhaupt erholen können.
Dein Wert steigt, das ist ein gutes Zeichen. Rechne aber durchaus mit zwei bis drei Jahren, bis Du wieder auf Normalwert bis. Dein Neuro sollte Dir das ggf. bestätigen.
Macht er nicht, sprengt sein genehmigtes Quartalsbudget für Medikamentenverschreibungen.
zu den t-zellen: interessanterweise sind die t-zellen (untertypen) von November bis jetzt auch weniger geworden.
ich muss mir alten lymphozytentypisierungsuntersuchungen ansehen, bzw. bin dann e beim neuro …
CD19 wird übrigens gemessen, da die wie 20 ebenfalls eliminiert werden und aber “schneller wieder kommen” - laut meinem neuro, deshalb werden die gemessen.
nur ein satz zu kesimpta, warum ich es abgesetzt habe. ich hatte keinen schub, keine schweren infekte (wenn auch erhöhte infektanfälligkeit), aber ich hatte das gefühl und auch objekt, dass ich andauernd schüble.
die ms ist bei mir im moment nach 20 Jahren im hintergrund, ich habe andere themen von schilddrüse, prostata, hno bis zu herz/blutdruck 
aber es geht mir ms-bezogen gar nicht so schlecht, bzw. besser wie unter kesimpta… meine ärztin tendiert zu mavenclad nachschiessen, will aber das erst tun wenn die b-zellen sich erholt haben.
warum meine t-zellen im keller sind, das werde ich hinterfragen.
wie gesagt cosmo und welche es interessiert.
ich werde ende februar bei neurotermin hinterfragen, warum mein blutbild aussieht wie wenn eine sau durch den gemüsegarten gelaufen ist …
und warum meine t-zellen nach kesimpta nach unten sacken.
das verhindert im übrigen im moment auch eine weitertherapie mit mavenclad.
lg
Einerseits gut, wenn die B-Zell-Depletion länger verbleibt, da so das Gefühl der “Sicherheit” (mir ist klar, dass es die nicht gibt) bleibt, weil die Wirkung ja quasi noch da ist. Andererseits schlecht, wenn man darauf wartet, dass endlich wieder B-Zellen kommen, damit eine Alternativtherapie gestartet werden kann und insbesondere weil dann eine seltene Nebenwirkung der B-Zell-Depletion endlich ihr Ende haben soll (chronische Gyn-Entzündung, laut Ambulanz neuerdings zunehmende Fallzahlen, auch wenn bisher nur selten in der Literatur beschriebenen, z.B. Inflammatory vaginitis in women on long-term rituximab treatment for autoimmune disorders - PMC).
Ich hatte mehrere Jahre Ocrelizumab (Ocrevus). Nach Sepsis bei Nierenbeckenentzündung wurde es auf Ofatumumab (Kesimpta) umgestellt, wegen o.g. seltenen Nebenwirkung ohne Heilungsaussicht solange B-Zellen nicht vorhanden nun seit 8 Monaten ohne Therapie und weiterhin ohne jegliche B-Zelle.
Interessant, auch wenn es mich nicht betrifft. Scheint aber ein Problem zu sein, dass generell durch Immunsuppression gehäuft auftritt. Demnach dann ja wohl unter Kesimpta genauso wie mit Ocrevus?
Genau, wahrscheinlich unter jeder Medikation möglich, die eine B-Zell-Depletion mit sich bringt.
Ich kenne den Zustand der gefühlt ewigen Zeit ohne B-Zellen nach Therapieende auch sehr gut.
Nach nur 8 Monaten Kesimpta haben meine B-Zellen 11 Monate gebraucht um wieder nachweisbar zu sein (also 11 Monate ohne Therapie).
Aktuell bin ich unter Ocrevus und natürlich wieder voll depletiert (natürlich gewollt).
Da hab ich mal ne Anfänger-Frage: Wenn man von Kesimpta auf zum Beispiel Ocrevus wechselt, warum muss man dann warten dass die B-Zellen wieder da sind?
Das Ziel ist dann doch weiterhin dass sie weg sollen. Wo ist mein Denkfehler? 
Verbindliche Vorgaben gibt’s beim Wechsel von B-Zell-Depletierern nicht. Man kann auch bereits nach 1 Monat, also dem regulären Kesimpta-Erhaltungszyklus, auf Ocrevus umsteigen, wenn der Neuro mitspielt. Sollte man m. E. auch so machen. B-Zell-Repletion ist afaik nur bei Umstieg auf andere Therapieformen angesagt.
Ich habe seit kesimpta prostatitis immer wieder
Hi,
bei mir waren schon nach 8 Wochen ohne Kesimpta die B-Zellen im hohen normbereich ( zuvor nicht Nachweisbar).
Ich denke so kommt der Durchschnitt zu stande. Bei manchen dauert es lange und bei anderen geht es schnell.
Aufgrund eines erneuten Schubs, wechsel ich von Kesimpta auf Mavenclad. Bin gespannt.
Lg
Interessant. Wenn das bei Dir immer so schnell geht, sind möglicherweise nach weniger als einem Monat bereits so viele B-Zellen repletiert, dass kein (guter) Schutz mehr durch die Anti-CD20-Therapie besteht. Dann hätte Kesimpta bei Dir nie die volle Wirkung gehabt.
Viel Erfolg mit Mavenclad.
Ne, beim Umstieg Ocrevus auf Kesimpta musste ich nicht warten. Als normalerweise wieder Ocrevus dran war kam dann einfach die Spritze, aber ohne Eindosierung sondern direkt im monatlichen Rhythmus.
So macht das Sinn. DMSG und KKNMS empfehlen es auch so. Anti-CD20-Antikörpe ohne erneute Eindosierung untereinander wechseln. Jeweils nach Ablauf eines letzten, regulären Behandlungsintervalls des Vorgängermedikaments.
Aufgrund möglicher allergischer oder auch Infusionsreaktionen soll bei Erstgabe des neuen Antikörpers eine mindestens einstündige Überwachung des Patienten erfolgen, ggf. unter Anwendung begleitender Medikamente.
Hallo @Panta & @Miabim falls ihr hier gerade überhaupt aktiv seid
Statt einen neuen Thread zu eröffnen, fand ich es praktischer hier mal nachzufragen, ob ihr schon mit Mavenclad gestartet seid?
Bei mir ist die Umstellung in Planung und ich wollte mich erkundigen wie es bei euch läuft? Vielleicht steigt ja sonst noch jemand nach Ocrevus oder Kesimpta um oder hat das gemacht?
Hallo Loreley,
nein. Es wird auch im Moment nicht von mir forciert. Im Oktober mach ich wieder Lymphozystentest.
Mir geht es auf die MS bezogen ganz gut. Es kamen und kommen beim Älter werden viele andere medizinische Themen auf. Es gilt das von MS abzugrenzen oder in Verbindung zu bringen.
Prinzipiell habe ich einige Zeit nach meiner kurzen Kesimptakarriere benötigt > das war Nix für mich.
Danke dir Panta
Ja, das stimmt nicht alles kommt von der MS.
Bei mir ist die MS noch ziemlich aktiv und ich hatte vor Kesimpta zuletzt mit Klasse 1 Medis fast jedes Jahr einen Schub oder teils sogar mehr als einen.
Bei mir werden langsam nach mehreren Jahren mit Kesimpta die Erkältungen, HWI immer mehr. Sodass es wirklich schon sehr nervt. Komischweise passt sonst alles (also IGG etc im Normbereich).
Jedenfalls gibt es aufgrund (geringer) Progression schon länger der Hinweis vom Neurologen auf Mavenclad. Er hat da mit einigen Patienten wohl gute Erfahrungen gemacht. Von ihm aus müsste ich aber nicht wechseln, da im Blut alles passt und die vermehrten Infekte auch zufällig sein könnten.
Jetzt setzte ich Kesimpta mal ab bzw kürzlich gemacht - und hoffe ich kann im Frühling oder Sommer starten (nicht gerade während der Erkältungszeit).
meiner subjektiven wahrnehmung nach ist kesimpta bei recht aktiver frischer MS zielführend. für viele.
oder bei einer tumefactiven ms.
bei einer schwellenden entzündlichen ms, die ja immer die gefahr progredient zu werden, denke ich mittlerweile , es kann nicht so passen.
mit mavenclad habe ich mich noch zu wenig beschäftigt. meine neurologin will mich halt noch nicht unbehandelt lassen, weil sie die these hat, dass sie so! viele patienten kennt, denen es lange ut ging, dann nichts mehr bekommen haben, und dann gings bergab …
wie auch immer…
habe jetzt keine zeit und nerv viel zu recherchieren. lese hier auch im moment selten.
aber gibt es überhaupt valide daten hinsichtlich mavencladnutzer nach den 2 Jahren - sind die dann alle austherapiert? ich habe noch nie von jemanden gehört, der nach mavenclad kesimpta oder ocrecus wieder nimmt oder copaxone 