Halbes Jahr später und kann ich nun von meinem ersten Termin in der ASV berichten, den ich vor ein paar Tagen hatte.
Zusammenfassend bin ich mit einem postiven Gefühl aus dem Erstgespräch nach Hause gegangen. Besonders gefallen haben mir der empathische Umgang und die Tatsache, dass man sich wirklich Zeit für mich genommen hat. Das bin ich aus meiner ambulanten Behandlung nicht gewohnt. Vor allem wurden mir wichtige Themen angesprochen, die bislang sonst eher vernachlässigt wurden.
Nebenbei konnte ich auch einmal den “interdisziplinären” Ansatz beobachten. Für die Anpassung einer Gehhilfe wurde kurzfristig ein Physio aus einer anderen Station (ASV befindet sich in einem Gemeinschaftskrankenhaus) eingebunden.
Allgemein fand ich auch die Aussage der Leitung zu Beginn des Gespächs wirklich gut: “…wir sind hier eine bodenständige Einrichtung…erwarten sie bitte von uns keine Wunder”. Fand ich jetzt für mich persönlich nicht unwichtig, da die Außendarstellung der ASV auf mich manchmal etwas zu hohe Erwartungen weckt. Daher habe ich den zurückhaltenden Ton als angenehm empfunden.
Ansonsten ist die Leitung auch einverstanden bzgl. Fortführung der aktuellen Therapie und dem engmaschigen Monitoring.
Sollte sich der positive Ersteindruck im Folgetermin bestätigen, werde ich wohl meine Behandlung dort fortsetzen. In meiner Situation spricht derzeit wenig dagegen.
Von daher abschließendes Fazit von mir: falls jemand die Möglichkeit oder Interesse hat an der ASV teilzunehmen: halte ich es (zumindest in meinem Fall) für einen Versuch wert. 