Mist, dass alles so kompliziert verlaufen ist, jedoch Glück im Unglück sozusagen, dass die PP half 
Eine Kleinigkeit wollt ich anmerken - wobei ichs nicht im Detail weiß (bin ja kein Neuro) - aber durch die PP wurde vermutlich auch Ocrevus rausgewaschen, weils ja ein Antikörper ist und die PP ja den Großteil Antikörper (wenn auch keine 100%) nebst Immunkomplexen, Zytokine etc aus dem Blut wäscht. Der Teil Ocrevus der nach 2 Wochen (noch) im Blut war dürfte jedenfalls großteils raus sein.
Falls es nicht erwähnt wurde vielleicht trotzdem gut das im Hinterkopf zu haben…vielleicht kann man dann etwas schneller eine andere Therapie anschließen 
@Andy345 “Plasmapherese hilft vor allem bei bestimmten antikörpervermittelten Entzündungsprozessen besser als Kortison.”
Ja eben
Ocrevus erzeugt bei allen Nutzern eine Antikörper vermittelte Entzündung. Nur ist die bei der meisten Nutzenden nicht so deutlich bzw extrem ausgeprägt wie bei @NamedRose (Stichwort sofort Aphten, Ausschlag, Toleranz nur mit 1000mg Kortison = 10faches vom normalen Nutzer).
Wenn es eine so ausufernde Reaktion gibt, wird das Immunsystem natürlich aktiviert, was wiederum einen Schub auslösen kann. Hier sei nochmal betont, dass wirklich ganz ganz wenig Leute so stark allergisch reagieren (um neuen Nutzern keine unnötigen Sorgen zu machen), die meisten vertragen es mit der normalen Prämedikation sehr gut und die (gewollte) Entzündung dauert nur kurz an, sodass der Reiz für einen Schub viel zu gering ist (sonst müsste man bei jeder Erkältung Schübe haben).
Ich persönlich würde in diesem Sonderfall mich an Ocrevus & Briumvi da nicht mehr rantrauen. Hab etwas in dieser Intensität (über mehrere Infusionen hinweg) auch das erste Mal gehört.
Kesimpta das früher von Rose besser vertragen wurde (macht ja auch keine so rasche & starke CD20 Depletion & ist vollhumanisiert und so wohl weniger allergen) könnte man ggf. mit ein paar Tagen niedriger dosiertem Kortison als Safety-Net dazu nochmal einschleichen probieren. Aber ich bin nur Laie…das ist also nur ein Gedanke - für ein Gespräch mit den Neurologen. Falls CAR T nicht sofort geht 

wenn dann nur “MS-Neuro” (das Gebiet ist ja unendlich: ALS, Migräne, Schlaganfall, Schädeltrauma etc.). Aber nichtmal das sondern nur Spezialist für den eigenen Körper und die Sachen wo man zumindest etwas praktische Erfahrung hat und sich informiert (zb CD20). Trotzdem bleibt alles immer ausprobieren, weil man nie sagen kann wie man ein Medikament verträgt.

hochaktiver Verlauf ohne Option auf starke Medikamente, junges Alter, stabile Gesundheit etc sind die besten (und u.a. die vorgegebenen) Kriterien für CAR T Zellen. Eine tolle Chance, wenn möglich! Drücke die Daumen!