Hallo, nachdem ich hier einige Zeit stumm gelauert habe, möchte auch ich, etwas schüchtern, meine Visitenkarte im Amsel hinterlassen und etwas ins Gespräch kommen :slight_smile:

Ich bin 23 Jahre alt und sehr frisch Ende März mit RRMS nach einem Schub mit Sehnerventzündung mit über zehn Läsionen im Kopf und einer Rückenmark diagnostiziert worden. Ich schätze mich etwas glücklich dass ich den Alltag nach wie vor meistere, doch wie es jeder kennt kamen auch bei meiner MS kamen eine breite Palette an Wehwehchen - Parästhesien, Fatigue, Koordinationsprobleme, komische Schmerzen hier und da…

Aufgrund einer Vernachlässigung durch das diagnostizierende Krankenhaus musste ich woanders die Weiterbehandlung suchen, und da mein Impfstatus nicht nachweisbar war (Leutis, den Impfpass gut aufbewahren), geht es bei mir HOFFENTLICH im September mit Kesimpta los.

Mir haben eure Erfahrungen in meinem Umgang mit meiner MS viel Mut gemacht, und dafür möchte ich mich bei euch bedanken.

Ich habe etwas Angst vor den neuen Medikamenten, wenn ich ehrlich sein darf - ich bin geschworener Nadelfeind und die Immunsuppression klingt nicht so töfte. Hat jemand hier Erfahrungen mit Kesimpta gemacht, die er vielleicht teilen möchte? :slight_smile:

Was macht euch so Mut? Bin frisch eigentlich damit durch, meine langjährige Depression zu therapieren, und möchte nicht ins Loch fallen. Ich treibe bissl Sport und spiele viel Tabletop - mögt ihr sowas auch?

Danke fürs Lesen, war schon ein kleiner Aufsatz :smiley:

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Herzlich Willkommen Andrea,
trau Dich, schau über die Lupe unter einem Stichwort nach, für Kesimpta gibt es einige Threads.
alles Gute. :innocent:

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Auch von mir ein herzliches Willkommen! Wie hekate schon schrieb, wühl dich ein bisschen mit Hilfe der Suchfunktion durch die verschiedenen Threads, wenn dann noch Fragen offen sind, frag!
Mir hat das Rumstöbern hier am Anfang sehr geholfen, verschiedene Erfahrungen zu lesen, egal, zu welchem Thema, zu sehen, dass man mit seinen Ängsten und Sorgen nicht allein ist, hilft ungemein

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Herzlich willkommen Xethereal!

Oder fühlst du dich mit “Hallo Xethereal!” etwas wohler? Wer will schon in einem MS Verein willkommen geheißen werden? :thinking:

Hätte mir übrigens nicht gedacht, dass ich hier im Forum auf jemanden treffen würde, der es schafft, meinen sperrigen Nick zu toppen… Dir ist das definitiv gelungen :joy:

Was die “anstehende” Therapie betrifft, scheint mir die Nadel das geringste Problem zu sein. Aber da informierst du dich am besten selbst und versuchst dir ein eigenes Bild zu verschaffen, was die “Risiken und Nebenwirkungen” betrifft.

Gib einfach in der Suche (Lupe) “Kesimpta” ein und schon gelangst du zu x einschlägigen Threads.

Alles Gute dir :wink:
Parichehr

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Herzlich Willkommen,

Ich nehme Kesimta fast drei Jahre und ich bin sehr zufrieden, keine Nebenwirkungen, keine Veränderung des Blutbildes und seitdem keine Verschlechterung der MS. Ich kann noch Dreirad fahren, am Stock spazieren und ich mache, mit Einschränkungen, Sport und Selbstverteidigung. Meiner Meinung nach ist Wille, Disziplin und Fleiß ein Mittel gegen den Verfall durch diese Krankheit und es gibt sehr gute Medikamente, die den MS Kranken unterstützen, ich bin übrigens ein Impf Beführworter.

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Auch von mir ein herzliches Willkommen :slight_smile:

Ist da das Problem die Nadel sehenden Auges ins Fleisch zu stechen oder der Pieks selbst? Weil die Nadel selbst siehst du bei Kesimpta gar nicht :wink: Pieksen tuts natürlich etwas.

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Danke dir für den tollen Tipp! Ich bin sehr forenfremd, daher hilft es echt :>

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Danke dir für den Tipp und die aufmunternden Worte :>

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Vielleicht hätte ich mir was anderes überlegen sollen - es liest sich cool, sprechen wohl eher weniger :laughing: Danke dir für den Tipp. Die Nadel überstehe ich schon, die Nebenwirkungen wohl auch. Aufgrund meines hochaktiven Verlaufs und weil ich JC-positiv war kamen nur Kesimpta, Ocrevus oder Briumvi in Frage, alles keine Bonbons…

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Hi, danke dass du deine Erfahrung geteilt hast!! Das schenkt mir Hoffnung.

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Danki!
Ich glaube, es ist ein wenig von beidem… aber besser der Pen als der Zugang, Zugänge sind der Endboss.

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Dann kann ich dich ein bisschen beruhigen. Der Pen ist nicht mit Zugängen zu vergleichen. Bei Zugängen müssen die ja auch noch gezielt Venen finden, reinpieksen, schieben bis sie treffen ect… :grimacing: :joy:
Bei dem Pen gehts ja einfach nur fürn paar Sekündchen ins Fett. Das ist nicht zu vergleichen :wink:

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Schlechte Venen?

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Hi Xethereal,

Herzlich willkommen. Also ich habe seit Februar 2026 Kesimpta und habe bis auf die erste Injektion keine Nebenwirkungen. Bei mir kam 9h nach der ersten Injektion Schüttelfrost, allgemeines Krankheitsgefühl und ein mental Breakdown. Seitdem hab ich den Injektionszeitpunkt auf 17 Uhr platziert und fahre damit sehr gut. In wie weit es Schübe verhindert kann ich persönlich noch nix sagen da es ja erst relativ kurz mein Medikament ist und ich mich vom ersten Schub nicht gut erholt habe was die Tauben Beine angeht.

Bin gespannt was das Kontroll MRT im Herbst sagt.

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Leider ja… oft mehrere Piekser nötig :frowning:

Danke dir für das Teilen deiner Erfahrung! Ich drücke dir fest die Daumen, dass du dich erholen kannst und dass dein MRT gut aussieht.

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Herzlich Willkommen xethereal,

Erfahrungen mit Kesimpta habe ich nicht, aber habe ich da richtig gelesen, du spielst Tabletop? Bitte sag mir, auch W40K! Es wäre nämlich ganz fantastisch, noch jemanden zum abnerden zu haben!

Für den Imperator!

Gruß Freakadelle

Du schreibst, du hättest im Forum schon einiges gelesen. Vielleicht hast du folgendes schon gelesen. Falls noch nicht, schreibe ich es hier noch einmal:

Es gibt auch den Ansatz, die MS über eine Veränderung der Lebensweise zu beeinflussen. Damit gibt es neben den Medikamenten weitere Möglichkeiten der Einflussnahme. Im Kapitel “Lebensstilmanagement bei MS” in den aktuellen Leitlinien ist das näher beschrieben

Einen ähnlichen Ansatz hat auch Prof. George Jelinek (Overcoming Multiple Sclerosis, kurz OMS), beschrieben zum Beispiel in seinem Buch “Multiple Sklerose überwinden”. In diesem Buch sehr ausführlich und inspirierend mit vielen Studien und Quellen.

Wie auch bei den Medikamenten gibt es keine hundertprozentige Erfolgsgarantie, aber es ist für mich plausibel und man kann das zumindest versuchen. Und das Gute, es gibt keine unerwünschten Nebenwirkungen. Bei richtiger Durchführung sind die “Nebenwirkungen” allgemein positiv.

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