Hallo, nachdem ich hier einige Zeit stumm gelauert habe, möchte auch ich, etwas schüchtern, meine Visitenkarte im Amsel hinterlassen und etwas ins Gespräch kommen 
Ich bin 23 Jahre alt und sehr frisch Ende März mit RRMS nach einem Schub mit Sehnerventzündung mit über zehn Läsionen im Kopf und einer Rückenmark diagnostiziert worden. Ich schätze mich etwas glücklich dass ich den Alltag nach wie vor meistere, doch wie es jeder kennt kamen auch bei meiner MS kamen eine breite Palette an Wehwehchen - Parästhesien, Fatigue, Koordinationsprobleme, komische Schmerzen hier und da…
Aufgrund einer Vernachlässigung durch das diagnostizierende Krankenhaus musste ich woanders die Weiterbehandlung suchen, und da mein Impfstatus nicht nachweisbar war (Leutis, den Impfpass gut aufbewahren), geht es bei mir HOFFENTLICH im September mit Kesimpta los.
Mir haben eure Erfahrungen in meinem Umgang mit meiner MS viel Mut gemacht, und dafür möchte ich mich bei euch bedanken.
Ich habe etwas Angst vor den neuen Medikamenten, wenn ich ehrlich sein darf - ich bin geschworener Nadelfeind und die Immunsuppression klingt nicht so töfte. Hat jemand hier Erfahrungen mit Kesimpta gemacht, die er vielleicht teilen möchte? 
Was macht euch so Mut? Bin frisch eigentlich damit durch, meine langjährige Depression zu therapieren, und möchte nicht ins Loch fallen. Ich treibe bissl Sport und spiele viel Tabletop - mögt ihr sowas auch?
Danke fürs Lesen, war schon ein kleiner Aufsatz 




Danke dir für den Tipp. Die Nadel überstehe ich schon, die Nebenwirkungen wohl auch. Aufgrund meines hochaktiven Verlaufs und weil ich JC-positiv war kamen nur Kesimpta, Ocrevus oder Briumvi in Frage, alles keine Bonbons…
