Einen schönen guten Abend.
Es ist wieder mal einer solcher Momente. Ich kann nicht schlafen, bin wegen allem frustriert und enttäuscht. Bin deprimiert und traurig. Und keiner will es wirklich wissen. Man ist alleine mit seinen Gedanken und Schmerzen.
Ich lerne irgendwie mit allem klar zu kommen und doch gibt es solche Momente da frag ich mich warum! Ich habe Familie, ich habe Freunde, einen Freund, Bekannte, Arbeitskollegen. und doch bin ich alleine mit allen meinen Gedanken, Frustrationen, Sorgen, Problemen und Herausforderungen.
Da glaubt man es geht gerade einigermaßen und dann kommt wieder was neues dazu!
Und wenn ich dann das Buch von Anna Kraft die mit der Krankheit auch noch gutes Geld verdient lese, bekomme ich irgendwie eine Aggression dagegen!
Man kann mich als Steh auf menchen bezeichnen! Aber es kostet viel Kraft. Bevor die Krankheit ausgebrochen ist war es immer so das ich alles alleine geschafft habe und es immer hieß du schaffst das schon! das geht nun nicht mehr :frowning:
das kennen alle die mit dieser blöden Krankheit leben!

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Fühl dich virtuell umarmt!!!
Du bist nicht allein!
Und bitte hole dir psychische Unterstützung damit du wieder Freude am Leben hast. Das ist nämlich auch mit MS möglich.

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Lass dich fallen, wir verstehen dich.

Bevor ich zu psychischer Hilfestellung rate, bitte ich darum ganz selbswirksam erstmal das eigene Bauchgefühl und das Vertrauen in sich selber wieder aufzustellen. Nur wegen der Krankheit ist man keine anderer Mensch.
Die eigenen Fähigkeiten und Einzigartigkeit en bleiben unverändert. Im ersten Schritt stellt die Krankheit die Aufgabe, nun klar und offen für sich einzustehen.
Also let’s do. Wir haben nur das eine Leben und jeder ist sein eigener Steuermann/ frau.

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Es geht um diese dunklen Momente in denen man sich verdammt alleine fühlt.
Du hast viele Menschen um dich herum, viele davon meinen es ehrlich gut mit dir und trotzdem fühlst du dich alleine…
Ich kenne das. Und deshalb brauche ich keinen Psychiater.
Man darf sich auch fallen lassen und tief traurig sein, weinen und verzweifeln.
Der wichtigste Teil ist, auch in solchen schlechten Momenten wieder etwas zu finden wofür man dankbar ist. Sich vor Augen führen was man alles schon geschafft hat. Und stolz auf sich selber sein.

Und wenn man dann aus dem Tal der Tränen und Selbstzweifel wieder rauskrabbelt, mit aller Kraft, dann ist das ein gutes Gefühl das stärker macht.

Diese schlechten Momente sind Möglichkeiten zu wachsen. :heart:

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Einen schönen guten Morgen :slight_smile:
danke für Eure Kommentare und Aufmunterungen.
psychische Unterstützung wäre zwar schön und bestimmt das eine oder andere mal Hilfreich, aber nachdem ich über einem Jahr in etlichen Einrichtungen, Ärzten für eine Unterstützung auf der Warteliste stand und immer hieß es ich bin nicht Selbstmord gefährdet genug und man kann keine Patienten aufnehmen habe ich das Thema abgeschlossen.
Und Grundsätzlich bin ich ein positiver und optimistischer Mensch. Deshalb schrieb ich ja schlechter Moment. Kein Dauer Moment was auch sehr gut ist.
Ich bin dankbar für jede Stunde jeden Tag wo es mir soweit gut geht das ich mein Leben genießen kann und das versuche ich mit allen ausfällen und allen Missempfindungen. Jeder geht anders mit allem um, ich höre nur oft wieviel Unterstützung - Hilfe andere bekommen und sich um andere kümmern und gestern war ich mal wieder irgendwie total alleine gelassen und das hat sich bis in die Nacht dann nicht beruhigen können. Heute scheint die Sonne und noch geht es mir gut und das werde ich dann jetzt erstmal mit einem morgen Spaziergang genießen. Ich freue mich auf Kommentare und auch Eindrücke und Bemerkungen und auch liebe visuelle Umarmungen :slight_smile:
allen einen schönen Sonntag

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@Daisy Guter Beitrag von dir :+1: So habe ich das auch schon erlebt. Nur eine kleine Ergänzung:

Zu diesem möchte ich noch einen weiteren Punkt nennen: Auch in solchen schlechten Momenten wieder etwas zu finden, wofür es sich lohnt, sich aufzurappeln und zu kämpfen. Das kann sein: Eine Vision, ein Ziel, Menschen oder anderes, das einem am Herzen liegt usw.

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Das zeichnet eine Depression aus.
Dass gerade das nicht mehr geht.

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Ja, ein täglicher Kampf. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, die innere Einstellung kann helfen nicht ganz in eine Depression abzurutschen.
Wenn es dann eine ist, hilft nur Unterstützung :kissing_heart:

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Daß gerade das nicht mehr geht? Was meinst du? Das, was ich geschrieben habe? Oder etwas anderes?

Aaaawww die Ziegen!

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Ja.
Du kannst nicht mehr an das denken, was hilfreich wäre.
Ich habe Depressionen erst verstanden, als ich eine bekam.

Mir war das so vollkommen fremd wie sich das Leben anfühlt.
Es geht nichts mehr.
Versinken in einem grauen Nebel, der Handlungsunfähig macht.
Furchtbar

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Karolinenhof in Brandenburg :heart::heart::heart:

Ich hatte auch schon Depressionen. Vielleicht waren es auch “nur” depressive Verstimmungen. Auf jeden Fall war meine Gedankenwelt tage- oder sogar wochenlang trüb und ich habe kaum mehr Hoffnung gesehen.

Das:

hat mir schließlich wieder da heraus geholfen.

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Das ist super :+1:t3:

Aber genau das geht bei einer Depression nicht mehr.
Eine depressive Verstimmung passt dann besser.

(Ich bin da so pingelig, weil Menschen mit Depressionen genau das hören. „Du musst nur wollen, es gibt so viel schönes…“
und das geht ums Verrecken nicht)

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Wie bei fast jeder Erkrankung gibt es auch bei Depression Abstufungen von mild bis schwerwiegend.
In den Anfängen - also mild - hilft die “richtige” innere Einstellung noch, oder an der Sonne spazieren oder oder oder…
Bei schwerer Depression sind solche Tipps so, als würde man eine schwere Lungenentzündung mit Erkältungs-Tee behandeln wollen.

@Jacky-1976 , du musst nicht in eine Einrichtung. Es gibt auch ambulante Hilfsangebote. Ja, die haben auch alle eine Warteliste, aber wenn man sich nicht drauf setzen lässt kommt auch keine Hilfe :wink:

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Ja, kann sein, daß ich eine “richtige” Depression noch nicht hatte. Vielleicht war es bei mir nur eine depressive Verstimmung. Wie BlackMug denke ich auch, daß es bei beiden, also depressive Verstimmung und Depression, jeweils unterschiedliche Stufen und Schweregrade gibt. Dann war es bei mir wahrscheinlich eine leichtere Form.

Sorry, ich wollte niemandem zu nahe treten. Und schon gar nicht mit einem “Stell dich nicht so an, reiß dich ein bisschen zusammen und rappel dich auf” :flushed:
Ich schrieb nur von meinen Erfahrungen.

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Alles gut, liebe @Nalini

Fand es nur generell wichtig, das zu unterscheiden :relaxed:

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Ich war auch immer sehr der Fels in der Brandung. Alles vorbei. Jetzt brauche ich Hilfe. Nur zum Kotzen. Seit alle lieb gegrüßt. Durchhalten ist das Motto.

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