http://www.daserste.de/information/ratgeber-service/lebensmittelcheck/index.html
Einfach interessant und räumt mit vielen Geschichten auf…
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Hallo Idefix,
herzlichen Dank für den Tipp + liebe Grüße von einer, die gerade fröhlich mit bösem Zucker und bösem Weizenmehl herrlich ungesunde Kekse produziert 
Tanja
Das habe ich gestern gemacht und morgen wieder :)))…
Ich essekenüßlichauch malmen Brötchen vom Bäcker.
An Wehnachtenfällt mir immer zum Diätwahn das Schuhbeckzitat ein:
Die Leute nehmen nicht massiv zwischen Weihnachten und Neujahr zu sondern zwischen Neufahr und Weihnachten…
Mir ist irgendwann alles zu süß und zuviel. Die ganzen Essprobleme, die uns ständig suggeriert werden…
Schöne und harmonische Feiertage
Idefix… flitz ins Körbchen…
Auch wenn im ersten schon wieder eine Sendung zu Biosigeln kommt
für die, die es noch nicht kennen:
holistisch gesund
https://www.youtube.com/channel/UCzi2oszuldC_lDLyEaWZ6vA/videos
Hallo Idefix,
die Sendung mit Tim Mälzer habe ich auch gesehen! Köstlich! Ich habe ohnehin diesen ganzen “Detox”-Entgiftungs-Unfug von Anfang an für Nonsens gehalten.
Unser Körper ist doch keine Abraumhalde, er hat eine Menge Entgiftungsorgane, und wenn die normal funktionieren, vor allem Leber und Nieren, brauchen wir ihn nicht zu “detoxen”. Das machen schon diese Organe. Wir brauchen keine “Entgiftungskur” mit pürierter Rohkost und ähnlichem Zeugs. Nicht mal dann, wenn wir Currywurst essen. Danke, Tim Mälzer!
Vor fünfzig Jahren gab es das auch schon, nach der Wirtschaftswunder-Fresswelle; damals nannte man es “Entschlackung”. Was für ein Quatsch. Nur die Abführpillenindustrie verdiente daran.
Auch Smoothies halte ich für eine Verirrung. Wir profitieren am ehesten von rohem Obst und Gemüse, wenn wir es auf natürliche Weise verzehren, nämlich kauen und einspeicheln, denn zur ordentlichen Verdauung gehören auch die Enzyme im Speichel.
Das ganze Zeug im Mixer zu schreddern und zu pürieren, bis es aussieht wie Alien-Kotze, und es dann runterzukippen, macht es nicht bekömmlicher. Ich will meinen Salat frisch und knackig, und nicht püriert. Und Obst will ich am liebsten aus der Region, und nicht per Luftfracht aus Neuseeland oder woherauchimmer.
Liebe Grüße
Renate
P.S.: Übrigens, liebe Idefix, wächst deine Nase schon tüchtig? Bei Pinocchio tut sie das, wenn er lügt, also müsste sie das bei dir auch, siehe http://ms-ufos.org/forum/index.php?id=34160
Um seine unhaltbare “Lebensstil-” und “Überlastungs-Hypothese” zu retten, schlägt W.W. verbal um sich, aber das macht sie nicht haltbarer. Wenn sie stimmen würde, müsste die MS während und nach Kriegen eine Volksseuche sein. Ist sie aber nicht.
Beispiel: Meine Mutter. Geboren 1920, Vater starb 1922, Mutter 1938. Also mit 18 (minderjährige) Vollwaise. Seither musste sie sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen (im Schalterdienst der Post). 1942 Heirat, 1944 erstes Kind (1943 im Fronturlaub gezeugt).
Jahrelang lebte sie in Angst und Sorge: als Jugendliche um ihre krebskranke Mutter, als Ehefrau und Mutter um ihren Mann, der an die Front müssen hatte, und um ihren Schwiegervater (mein Großvater war Regimegegner und saß öfter mal im “Hotel Silber” ein, wo seine Gastgeber ihn misshandelten).
Ihr Elternhaus und ihre Heimatstadt wurden von der französischen Artillerie in Schutt und Asche geschossen. Als die Franzosen sie befreiten, marschierten sie mit nordafrikanischen Truppen ein, die über die weibliche Bevölkerung zwischen 8 und 80 herfielen und sie vergewaltigten (was jahrzehntelang totgeschwiegen wurde; heute darf man darüber reden).
Meine Mutter hatte Todesangst um ihr Baby und sich selbst. Ob mein Vater heil aus Krieg und Gefangenschaft zurückkommen würde, konnte sie da auch noch nicht wissen. Kurzum: Die Nazizeit war ganz und gar nicht so idyllisch, wie W.W. sich das zusammenphantasiert:
Körperertüchtigung an frischer Luft, Lagerfeuer, viel wandern und Hans-Baumann-Lieder singen. Für meine Eltern war das Dritte Reich Furcht und Elend, wie es Brecht beschreibt. Aber W.W. hat sich ja auch mal nicht entblödet, “Arier” für das Gegenteil von “Jude” zu halten. Umerziehung misslungen …
Gegen diese echten, schweren Belastungen, wie sie meine Mutter erlebt hat, sind die von W.W. angeführten Beispiele (Stress mit Schwiegermutter oder Chef, Tod eines Haustiers …) eine Beleidigung für die, die wirklich gelitten haben, wie meine Mutter und andere Frauen in jenen Tagen.
Trotzdem bekam meine Mutter keine MS. Und ich, im Frieden und Wohlstand aufgewachsen, Gymnasium, Uni, Freiberuflerin, ohne Chef und Stress, habe sie bekommen, in einer Zeit, in der ich alle Probleme und Schicksalsschläge hinter mir gelassen hatte und anfangen wollte, mein Leben zu genießen. Vor allem, viel zu reisen. - Denkste.
Ich solidarisiere mich mit dir, Idefix, ich bin auch einer der vielen Gegenbeweise gegen W.W.s Überlastungshypothese, ebenso, wie meine Mutter einer wäre. Sie hatte extreme Belastungen, seit sie ein junges Mädchen war, und bekam keine MS. Ich lebte, verglichen mit meiner Mutter, wie Gott in Frankreich, und habe sie bekommen.
“Ja, mach nur einen Plan!
Sei nur ein großes Licht!
Und mach dann noch nen zweiten Plan
Gehn tun sie beide nicht.” (Bert Brecht)
Liebe Grüße
Renate
Danke liebe Renate, ich stecke mein Näschen noch in die Kissen und schlaf nochmal.
Flitz ins Körbchen bis später
Idefix