Das tut weh…
Es gab mal von Hera Lind das Buch Das Superweib also Perfektion auf allen Gebieten….
Ums Abi rum hatte ich einen Verehrer, ich meinte damals ganz arrogant. Nach dem dem Studiums werde ich Managerin heute New York morgen Tokyo…. Dann kam das Leben. Klar manches ging in Erfüllung, Aber es kamen auch andere Dinge ins Leben, die Konsequenzen hatten
Dann geht es darum Pläne zu überarbeiten und sich neue Ziele setzen….
Liebe Norea,
bis Sommer 23 habe ich meinen Teamtrainerschein, mehrere Monate neben der Arbeit, gemacht. Heißt alles was die Kinder an Übungen in der Gruppe machen müssten, ist von den Erwachsenen in der Qualifikation selbst zu durchlaufen.
Balancen auf Gurten freihändig (die Gurte waren zwischen weit auseinander stehenden Bäumen befestigt), oder Gleichgewichtsübungen, über Gegenstände steigen und die Seile ringsherum nicht berühren alles freihändig, Kilometer weit gegangen und vieles mehr, habe alles mitgemacht. Alles hat sehr gut geflappt und ich war richtig fit, dann kam plötzlich ab 03 Oktober 23 der Einbruch und heute Gleichgewicht, gehen 100 m und so weiter ne Katastrophe und EDSS 6. Selbst mein Ausbilder konnte es nicht verstehen. Da ich richtig fit war.
Manchmal schaue ich mir die Trainingsübungen, über 40 Stück, in meinem Ordner an und muss die Tränen zurück halten.
Sich von Dingen die nicht mehr gehen zu verabschieden, fällt mir noch sehr schwer. Da ich immer die schnelle Gerdi war.
Liebe Sonnenschein,
lass dich mal drücken. War bei mir ähnlich, mit Rennrad abends Feierabendrunden 40 km,
Aktivitäten, Sport und Musik. Seit Mai 2023 alles anders. Inzwischen bin ich ja auch bei EDSS 6.0,
schwerbehindert unbefristet und habe die Arbeit zweimal gewechselt.
Die Neuropsychologin sagte damals gleich:
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dass mein bisheriges Leben mir solange den Hintern gerettet hat mit der MS. Es war also genau dafür richtig, was ich alles gemacht habe.
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suchen sie sich zwingend neue Hobbies und Wege, so wie bisher geht’s nicht mehr weiter.
Zum 50. Geb. habe ich gefeiert und mir und allen Gästen vorgelesen, was ich alles mit 18 Jahren wollte und was davon eingetreten ist: nichts passte zusammen.
Ich habe Bilanz gezogen, was ich/ wir für meine/ unsere neue Lebensphase (seit 2020 ist mein Mann Hausmann) noch alles umsetzen wollten: nichts mehr davon konnten wir bis jetzt verwirklichen.
Bin ich am Heulen? Ja, mindestens noch 1x wöchentlich, aber es wird besser.
Geht’s uns gut? Ja, und die Ehe hält und wir Leben noch.
Habe ich eine Zukunft? Ja, nur mal wieder eine ganz andere, als geplant.
Bin ich erfüllt? Ja, Im jeweiligen Moment. Dann kommt auch die Ruhe.
Verabschieden musste ich mich von meinen letzten 30 Jahren und gleichzeitig knüpfe ich an die “20 Jährige neu an” und schmiede wieder komplett neue Pläne. Ich darf alles in Frage stellen und an die Dinge anders rangehen.
P. S. dieses Jahr hat mein Mann die Plätzchen und Kuchen gebacken zu Weihnachten, weil ich ja in Ruhe kochen wollte.
Das hätte ich never ever früher zugelassen.
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Und diesmal waren die Haselnussmakronen sooo lecker, voll mit Liebe.
Ein grundlegender Wandel.
und es hat geklappt. Klasse!
Mehr Makronen!!!
Ich war schon mein ganzes Leben lang total unsportlich und habe auch in keinem anderen Bereich herausragende Leistungen erbracht. Vielleicht habe ich es jetzt einfacher, wo auch einiges, was ich Mal konnte, nicht mehr so geht, weil ich von mir nicht so viel erwarte.
Natürlich würde ich gern einiges können und machen, wovon mir andere erzählen, was bei mir nicht (mehr) geht. Aber es gibt noch vieles, was ich machen kann und ich konzentriere mich darauf.
Auf der anderen Seite hätte ich das Gefühl, das Leben von Menschen, die stärker eingeschränkt sind als ich geringzuschätzen, wenn ich dauerunzufrieden wäre.
P.S. Ich blicke gespannt auf 2026. Vor kurzem war ich ziemlich niedergeschlagen und mutlos. Aber, wenn man nicht darin stecken bleibt, tun sich plötzlich immer wieder neue unerwartete Möglichkeiten auf.
Liebe Hekate,
ein ganz festes Drückerchen zurück. Ja, wir hadern mit uns und ja es fließen manchmal Tränchen
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Habe z. B. noch ein paar hohe Schuhe zu Hause, die ich einfach nur mal überziehe, auch wenn ich weiß ich kann sie nicht mehr tragen.
Nein, Kopf in den Sand ist nicht, aber manchmal kommen diese Momente und dann wird geweint und dann geht es wieder.
Möchte mir nächstes Jahr ein e Dreirad/Trike anschaffen, muss natürlich erst einmal Probe fahren und schauen, ob es überhaupt passt.
Möchte gerne wieder touren machen, auch um den Edersee.
Liebe Grüße vom Edersee ( nicht im Edersee)

Ja, die hohen Schuhe. Irgendwann werde ich die Schuhe aussortieren. Bekleidung peu à peu. Vieles passt nicht mehr. Einige hohe Schuhe werde ich behalten.
Manchmal geht es mir auch richtig schlecht. Wenn die Tränen einmal raus sind, geht es.
Da bin ich auch im Vorteil, ich war noch nie der Typ für hohe Schuhe. Also brauche ich jetzt keine aussortieren und nachweinen.
Was ist besser, etwas noch nie gekonnt oder gehabt zu haben oder etwas nicht mehr zu können oder zu haben, das man lange konnte?
Ich glaube, dass es gleichwertig, gleich gut ist.
Jeder Mensch für sich lebt sein Leben und das prägt einen dann halt.
Ich finde nur, dass alles gut ist, was aus einer intrinsischen Motivation ( aus einem Selber, eigene Neugier, eigener Antrieb) heraus gemacht wird.
Als Kind hab ich gedacht, dass man als Erwachsener machen kann was man will.
Hab mich gewundert, warum meine Eltern sich nicht von Bonbons und Pasta ernähren, nicht den ganzen Tag spielen und lustige Dinge machen und sich mit so lästigen Dingen, wie Hausarbeit aufhalten.
Da bin ich seit meinen 30ern etwas desillusioniert 
Beethoven hat auch noch dann weiter komponiert, als er fast taub war. Um auf die Frage zu antworten: Nein, ich habe meine Ziele immer mal wieder angepasst aber aufgeben ist nie eine Option gewesen.
Die meisten Ziele habe ich erreicht, ansonsten gehe ich mit “the flow”. Eigentlich bin ich ,illusioniert". Ich hätte nicht gedacht, wie viele tolle Menschen es da draussen gibt und wie viel ich jeden Tag noch lernen kann. Ich lese sehr viel, daher lerne ich jeden Tag etwas Neues hinzu, neue Ideen habe ich ebenfalls fast täglich. Ich hatte zwar viele schlimme Ereignisse in den letzten Jahren, aber das gehoert zum Leben dazu.
Nachtrag: Es gibt Milliarden von Menschen auf diesen Planeten, es lohnt sich nicht, sich über ein paar zu grämen.
Alles, was ich mit 18 in mein Tagebuch geschrieben habe, ist genauso eingetroffen. Ich bin meinen Weg gegangen, habe mich nicht abhängig gemacht und verdiene mein eigenes Geld. Mein grösster Wunsch war, nicht von einem Mann abhängig zu sein. Das habe ich erreicht. Ich bin frei und kann machen was ich will. Bestes Leben. Ob ich nun laufen kann oder nicht, ist mit völlig wumpe. Meine Gedanken sind frei.
Wenn ich in den Einkaufswagen von manchen schaue - sehr viele ernähren sich, als ob sie auf einen Kindergeburtstag eingeladen wären.
Hohe Schuhe trägt ohnehin niemand mehr
Du bist da voll im Trend.
Was mich am traurigsten macht, ist dass ich grosse Anlässe und viele Menschen nicht mehr gut ertragen kann. Ich liebe es viele Menschen um mich zu haben, gute Gespräche, viel Lachen, und tanzen. Tanzen war immer meine Leidenschaft. Nun schaue ich noch gerne zu. Oder Städtereisen…endloses bummeln durch mir unbekannte Strassen und neues entdecken…heute geht nicht mal mehr der Sonntagsspaziergang, jedenfalls nicht für all zu weit.
Die Stöckelschuhe hab ich vor 1 Monat alle aussortiert und in einer Ecke aufgestapelt… der halbe Weg zum endgültigen aussortieren ist gegangen, für die andere Hälfte lass ich mir Zeit…
Ansonsten und überhaupt bin ich ganz bei Future, das ist auch mein Lebenscredo, Pläne und Wünsche sind da um der neuen Situation angepasst zu werden, dann ist man immer zufrieden.
Das man um bestimmte Dinge trauert finde ich normal und auch richtig und wichtig. Aber dann - aufstehen, Krönchen richten und weiter.
Hallo,
Ja, ich bin da voll bei Dir und genau Deiner Meinung.
…es schmerzt einfach…
Das denke ich auch oft. Aber es klappt nicht immer. Nehmt mal WeihrauchMikroperlen-Kapseln vo doterra damit geht es mir besser. Liebe Grüße Jenny
Ich nehme ganz bestimmt keine Kapseln, damit es mir besser geht.
Das kommt von allein aus mir selber.
Jeden seine Sache. Schaue positiv in die Zukunft alles Gute für 2026 für dich
Natürlich ist es jedem seine Sache, was er/sie nimmt oder nicht, aber ich schreibe nicht ungefragt, nehmt dies von jener Firma.