Ich schreibe zum 1.Mal einen Beitrag.
Ich bin 49 Jahre alt, von Beruf Tagesmutter und seit ca. 15 Jahren habe ich MS, seit 2 Jahren offiziell.
Seit Anfang 2008 spritze ich mir Rebif44, habe keinerlei Nebenwirkung und keine Schübe.
An meiner Seite habe ich einen sehr liebevollen Ehemann, meine erwachsenen Söhne sind gut gelungen, eigentlich alles perfekt.
Seit etwa 2 Monaten habe ich Versagensängste, Existenzsorgen und bin nur noch ein heulendes Elend. Die Diagnose meines Neurologe, ich habe eine Depression, er riet mir zu einer Kur, um zur Ruhe zu kommen.
Ich weis genau, dass mir das nichts helfen würde, wenn ich danach wieder arbeiten müsste.
Wahnsinnig gerne würde ich die Tätigkeit als Tagesmutter aufgeben , dass ist leider aus
fianziellen Gründen nicht möglich, da mein Mann wahrscheinlich auch bald arbeitslos wird (der Betrieb steht kurz vor der Schließung).
Weiterhin mache ich mir Sorgen, dass meine Söhne auch MS bekommen könnten, dass würde ich mit nie verzeihen.
Leider habe ich keine Berufsunfähigkeitsrente und so muss ich wohl oder Übel noch ein paar Jahre durchhalten.
Ich schäme mich so, hier so rum zu jammern, wenn ich lese, wie schlecht es anderen MS- Patienten geht.
Hoffentlich ist das nur eine Phase, die bald wieder zu Ende geht.
Vielleicht habt ihr einige Tipps oder Erfahrungen für mich.
Gruss
Popeline