Hallo,
Nachdem bei mir eine 3mm grosse Läsion, im temporallappen rechts zentral, festgestellt worden ist, hat mir die Neurologin COPAXONE vorgeschlagen.
Sie meinte, das Medikament hilft ca 30 Prozent um Schübe zu vermeiden. Ich hatte zuletzt 2022 einen Schub nach einer Gürtelrose. Ich bin 64 Jahre alt, habe die Diagnose MS seit 2023 und nehme bis jetzt kein
MS Medikament.
Da ich auch Neurodermitis habe, ist die Injektion 3x pro Woche für meine Haut nicht so gut.
Ich muss mich demnächst entscheiden, ob ich die Therapie beginnen möchte.
Wer hat einen Rat für mich?
Vielen Dank.
Lg Sabine
Meine persönliche Erfahrung ist:
Lass es
es hat die Wirkung wie ein Gläschen Apfelsaft nach dem Zähneputzen.
Innerhalb von drei Jahren hatte ich eine massive Verschlechterung, am schönsten ist aber die Nebenwirkung Zahntoxität.
Ich hatte mal 31 Zähne.
Innerhalb von drei Jahren wurden daraus 22.
Und ich glaube, die 30% sind nicht korrekt.
Mir ist so, als wäre es im Vergleich zu einem Placebo 3% wirkungsvoller.
Das musst du aber noch mal überprüfen 
Danke für die Antwort.
Was ist denn mit deinen Zähnen passiert?
Lg Sabine
Sie sind sang- und klanglos ausgefallen.
Der Kieferknochen baute so rasant ab, es gab nichts zu retten.
Seitdem Copa raus ist, ist damit Ruhe.
Eine bekannte, aber seltene Nebenwirkung 🫤
Und es hat leider gar nichts bei der MS gebracht
Ich schließe mich @Paule an.
Hatte nur Probleme mit der Haut und heftige Reaktionen an der Einstichstelle.
Noch habe ich alle Zähne, aber zwei sind locker…
Das ist ja schrecklich. Bei den Nebenwirkungen konnte ich so etwas nicht lesen.
Das tut mir leid für dich. Der Zahnersatz ist ja auch nicht billig.
Das sind nur zwei Erfahrungen. Vielleicht melden sich ja noch Menschen die es gut vertragen und überzeugt sind von der Wirkung 

Ich hab es 2 Jahre genommen mit Falschdiagnose. Keine Nebenwirkungen. Beschäftige dich mal mit tecfidera. War für mich am Anfang 2014 das Beste.
Ich habe Tecfidera auch gut vertragen. Aber mit Neurodermitis, ob da Flushs so angenehm sind?
@Sabine1962
4 Jahre keine Schübe ohne MS Medikament ist ja schon Mal gut. Spürst du eine Progression?
Hallo,
bei der Wirksamkeit von Medikamenten wird gerne nur von Prozent gesprochen, ohne näher auf die absolute oder relative Prozentzahl einzugehen. Zwischen beiden besteht jedoch ein großer Unterschied.
ChatGPT kann das sicher besser erklären als ich und dir deine Entscheidungsfindung erleichtern.
Alles Gute
Nein ich habe keine Verschlechterung gemerkt.
Auch eine gute Idee.
Nachdem du seit 4 Jahren auch ohne MS Medikament keine Schübe hattest, weiß ich nicht, ob ich wegen statistisch 30 % weniger Schüben, wie deine Neurologin sagt, Copaxone spritzen würde, ich glaube, eher nicht.
Hattest du nach deinem Schub vor 4 Jahren neue Läsionen außer der, die jetzt im MRT festgestellt wurde?
Ja eine hatte ich noch vor 1,5 Jahren.
Ich kann nicht beurteilen, wie gravierend diese beiden Läsionen innerhalb von 4 Jahren sind.
Ich bin keine Ärztin, das ist nur meine persönliche Laienmeinung:
Du bist nicht mehr jung.
Entweder würde ich weiter kein MS Medikament nehmen und den Verlauf ggf. durch MRTs kontrollieren oder ich würde, wenn es dir am wichtigsten ist, bezogen auf die MS größtmögliche Sicherheit zu haben, für einige Jahre einen B-Zell-Depletierer nehmen. Das kann allerdings bedeuten, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen und mögliche gravierende Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen.
Copaxone scheint mir nichts halbes und nichts ganzes zu sein. Wenn du aber kein starkes Medikament nehmen willst, aber dir ganz ohne zu unsicher ist, dann nimm es oder eine andere BT.
Schau dir die möglichen Nebenwirkungen der in Frage kommenden Medikamente an und besprich es mit deinen Ärzten, aber letztendlich musst du entscheiden.
Ich wünsche dir alles Gute! Wenn du seither einen milden Verlauf hattest, besteht eine gute Chance, dass es auch weiterhin so bleibt, egal, wie du dich entscheidest.
Ich nehme Copaxone ca seit 20 Jahren. Hatte am Anfang Rebif 22 und dann 44. Half null. Seitdem ich dann auf Copaxone umgestiegen bin, hatte ich kaum noch Schübe.
Als ich damit anfing musste man sich noch täglich spritzen. Das war zu viel. Seit ein paar Jahren muss man ja zum Glück nur noch 3 mal die Woche spritzen.
Aber ich hab auch Zahnprobleme 
Mir fallen die Zähne nicht aus, aber ich habe öfter Schmerzen im Zahnbereich ohne eindeutige Befunde. Mir fehlen auch schon 3 Zähne und der 4. muckt auch gerade.
Ich hatte bei tecfidera keine flushs. Kriegt man nur durch probieren raus. Da es keine Langzeitwirkung hat. Kann man es ja jederzeit wieder absetzen.
Einen durchschlagenden und zündenden Rat kann ich nicht geben, denn ich stimme Tournesol in der Aussage oben zu. Du musst eine Entscheidung für dich treffen, die für dich stimmig ist und mit der du dich wohlfühlst. So eine Entscheidung kann und wird bei jedem anders aussehen.
Ich würde mich an deiner Stelle fragen, inwieweit du hinter deiner bisher praktizierten Strategie einer Lebensstiländerung stehst und wie du ihre Wirksamkeit einschätzst. Inwieweit hast du das Gefühl, die Therapie einer Lebensstiländerung kann für dich ausreichend genug sein? Oder fühlt es sich “unvollständig” an ohne eine schulmedizinische Medikation? Welches Gewicht haben mögliche Nebenwirkungen der Medikamente für deine Entscheidung?
Ich selbst würde davon ausgehen, daß mit einer hohen Wahrscheinlichkeit das zutreffen wird, wie es Tournesol auch schon schrieb:
Du hast keinerlei Progression und die Schübe wohl kaum oder nicht wahrgenommen?
Dann würde ich persönlich nichts ändern.
Schau auf einen guten Vitamin D Spiegel von mindestens über 50. Bewegung und gesunde Ernährung machst Du , meine ich gelesen zu haben.
Ich laufe seit fast 1,5 Jahren unter Koprostase, keine Verstopfungen. War ein Zufallsbefund? einmal im Röntgen und das 2. Mal im CT. Täglich Einlauf seit diesem Jahr…Ernährung angepasst und ab und an Movicol, wo es mir damit nicht gut ging.
Am WE war ich in der Notaufnahme wegen massiver Rückenschmerzen und Oberbauchbeschwerden. Wieder Sonographisch Koprostase. Aber erhöhte Leberwerte und Lipase und Bilirubin hoch, Galle top. Meine Bauchspeicheldrüse ist angegriffen unter Doxicyclin bei Borrelien. Hatte am Donnerstag eine Koloskopie. Das erste Abführmittel brachte nur Wasser und ganz viel Schmerz und WC.
Das Ergebnis…ich hatte nie eine Koprostase. Ich habe den besten Darm.
Was ich damit sagen will, höre auf Deinen Körper. Ich habe mich jetzt dann viele Monate mit dem Gedanken richtig belastet und bin wirklich entsetzt, das so etwas passieren kann…ich hätte sogar stationär zum Abführen bleiben dürfen…