Ich hab mich heute auf eine Wohnung beworben, die in so einem Wohnprojekt ist.

Pflege gibt es nicht, aber es ist immer auf der Etage jemand von der Caritas da. Kostet lässig 180 Euro im Monat plus Miete.

Hat da jemand Erfahrungen?
Würde mich brennend interessieren

Würde mich auch interessieren

Das klingt vorteilhaft

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Hattest du nicht neulich erst deine Traumwohnung ergattert oder wurde da doch nix draus? :thinking:

Gibt es das nur bei euch oder bundesweit?

Bist du jetzt überrascht, wenn ich dir sag, dass es betreutes Wohnen sogar in Bayern gibt?

Nö, bin ich nicht - sollte ich etwa?
@shitman .

Das entpuppte sich als Loch. Ich habe dankend verzichtet

Ich vermute, daß das Caritas-Wohnen eine der verschiedenen Formen Betreuten Wohnens ist, die es überall gibt.

Ich selbst wohne nicht im Betreuten Wohnen, habe aber Leute gekannt, die dort wohnten und habe diese dort schon besucht. Genauer gesagt habe ich dadurch zwei Häuser des Betreuten Wohnens kennengelernt.

Ich habe mich heute morgen gefragt, wie das Betreute Wohnen eigentlich definiert ist und habe dazu - na was wohl - die Suchmaschine befragt. Heraus kam folgende Definition der Google-KI, die so gut formuliert war, daß ich das hier einstelle. Wer Aversionen gegen KI-Texte hat, bitte drüber weglesen:

Betreutes Wohnen ist eine Wohnform für Senioren oder Menschen mit Behinderung, die selbstständig in einer eigenen Wohnung leben, aber bei Bedarf auf ein Paket von Serviceleistungen und Unterstützung zugreifen können, wie Hausnotruf, Mahlzeitenservice, hauswirtschaftliche Hilfe oder Pflegedienste, um so lange wie möglich unabhängig zu bleiben. Es kombiniert Privatsphäre mit Sicherheit und sozialen Angeboten, wobei die Leistungen vertraglich geregelt sind und die Wohnanlagen meist barrierefrei gestaltet sind.

So wie ich das Betreute Wohnen kennengelernt habe, ist eine Entscheidung über einen Einzug dort wie so oft im Leben eine Kosten-Nutzen-Rechnung oder anders formuliert ein Abwägen von Aufwand und Ertrag. In die Überlegungen fließt vieles ein, wie zum Beispiel:

  • Gefällt mir die Wohnung, das Haus, das “Ambiente”, die Wohnumgebung?
  • Wie dringend brauche ich die dort vor Ort angebotenen Hilfen? Oder kann ich mir diese Hilfen gegebenenfalls auch außerhalb des Betreuten Wohnens organisieren (wie zum Beispiel hauswirtschaftliche Hilfe oder Notruf)?
  • Wie ist das Ganze zu finanzieren?

Ist immer sehr individuell zu entscheiden. Das Grundprinzip des Betreuten Wohnens finde ich durchaus gut: Eigenständiges Wohnen in einem sozusagen “geschützten Rahmen”. Ich ziehe vielleicht irgendwann ins Betreute Wohnen, aber jetzt (noch) nicht. Ich habe das Glück, in einer Wohnung zu wohnen, in der ich mich sehr wohl fühle. Und das möchte ich noch so lange wie möglich genießen.

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Danke für deine Antwort.
Genau das überlege ich nämlich gerade.

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Ups, :hushed: wie kams?

Bei uns hier in der Gegend gibt es das als kleine Minihäuser, wie so eine kleine Wohnsiedlung. Habe vor vielen Jahren auch dort jemanden besucht, klein und ebenerdig, ich glaube es waren zwei Zimmer, Küche, Bad und ne kleine Terrasse.
Weiß halt nicht, ob es sowas in der Stadt auch gibt, ich fand es damals schön, hatte sogar noch Abstand zum Nachbarhäuschen. Über den Preis kann ich nichts mehr sagen. Klein aber selbständig und zu der Frau kam ein Pflegedienst und eine Putzfee.
Liebe Grüße vom Land🥰

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Die beste Fee ist immer noch die Kaf fee

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Hey Paule, habe gerade mal nachgeschaut, die gibt es immer noch, heißt Wohngarten Homberg -Wernswig. Ich kann es leider nicht einstellen.
Wäre halt schön, wenn es jemand einstellen kann.
Ist vielleicht für einige interessant mal sowas mal zu sehen. Dieser Wohngarten ist in Nordhessen so ungefähr 50 km von Kassel entfernt. Liebe Grüße :sunny:

Ih fürchte, dass das häufig einer Stallplatzsuche für den Gaul gleicht. Im Internet alles toll und idyllisch, in Wirklichkeit Haken und Kanten. Wasser das von der Decke tropft, darunter seit Wochen ein Eimer, Bewohner, die beklaut werden, Bevormundung … Ich bekomme das z.B. grade bei meiner Tante mit, die in einer Einrichtung (nicht Caritas) zuerst noch eine eigene kleine Wohnung hatte und dann aber gesundheitsbedingt doch ganz in das zugehörige Heim ziehen musste.
Wenn irgend möglich und man noch die Zeit dafür hat, würde ich raten, mal mit Bewohnern eines Hauses in Kontakt zu kommen und rausfinden wollen, wie zufrieden sie sind.

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Hallo, aber lass dir mal den Zusatzvertrag zeigen, welche Leistungen tatsächlich für die 180,00 € enthalten sind. I. d. R oft nur der Hausnotruf und die Bürobesetzung. Deine eigene zusätzliche Dienstleistung, die du in Andpruch nehmen möchtest, die kostet dann extra.
Viel Erfolg, oder zieh doch nach Bayern, da isses sehr schön. :rofl::christmas_tree::sunglasses:

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Hey, moment mal! Im Schwabenländle ist es auch schön :wink:

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Kann ich bestätigen. Ich pendle immer zwischen Bawü und Bayern, wo mein Freund wohnt. Beides schön. Derzeit also Bayern und zu Weihnachten besuch ich meine Eltern in BaWü. Ich bin ein Grenzgänger. :smile:

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Danke für eure Anregungen.
Ich möchte erstmal in Berlin bleiben, habe grade für das neue Jahr meine Jahreskarte für die Museen verlängert :wink:

Die Leistung in den 180 Euro ist genauso, Hausnotruf und ein Gemeinschaftsraum.
Meine Haushaltshilfe bekomme ich ja aus einem anderen Topf bezahlt.
Na ich schau mal, wäre eh nur bis 31.12.28, dann wird das Haus abgerissen :flushed:

Und deine Liebste aller Lieben? Was sagt die dazu?

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