Ist dieser Vergleich zulässig :thinking:
Ziehen sich Polio und Pocken nach der akuten Erst-Infektion auch in die ruhenden Gedächtnis-B-Zellen oder andere zurück und schlummern dort ein Menschenleben lang?

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Was ist daran positiv?

Die Ergebnisse stützen weder einen therapeutischen Nutzen einer hochdosierten VD-Supplementierung, noch widerlegen sie diesen, sondern bieten eine Grundlage für fundierte Schätzungen der Stichprobengröße in zukünftigen Bestätigungsstudien. ClinicalTrials.gov.

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Darum gehts nicht. Polio und Pocken waren “Eindringlinge”, die man „rauswarf“. EBV ist ein “Hausbesetzer”. Eine Impfung sorgt dafür, dass die Tür von vornherein verschlossen bleibt.

Kritiker sagten bei Polio und Pocken jedenfalls genau dasselbe wie heute bei EBV: “Greifen wir zu stark in die Natur ein?” oder “Hat das Virus eine geheime Funktion?”. Die Geschichte hat dieses Argument bereits mehrfach entkräftet.

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Alle Herpesviren begleiten uns ein Leben lang im Körper siehe Gürtelrose aka Herpes Zoster und dann auch Herpes Simplex. Masern ist auch ganz schlimm und kann zu tödlichen Komplikationen viel später führen
Bin mittlerweile auf Kriegspfad mit allen Viren :expressionless:

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Dieser Text ist vom englischsprachigen FB creator “MS with moxie”(von mir für bessere zugänglichkeit mit KI Gemini ins Deutsche übersetzt) bzgl ihrer car-t Behandlung:

Nachrichten bekommen habe, wie es mir geht, sprechen wir mal kurz über mich. Mein Name ist Jan, aber viele nennen mich JJ. Im Juli 2018 wurde bei mir schubförmig-remittierende MS diagnostiziert – nach einer Geschichte der Kategorie „Natürlich passiert ausgerechnet mir das“. Ich glaube, jeder mit MS hat so eine schräge Story zu erzählen. Nichts an mir ist normal, und ehrlich? Ich lache am liebsten über mich selbst. Ich bin eigenwillig, direkt und kompromisslos ich selbst.

Ich bin examinierte Krankenschwester, habe dem Krankenhaus aber nach gesundheitlichen Bedenken den Rücken gekehrt und bin als Beraterin für Leistungsansprüche in die Welt der Erwerbsminderung gewechselt. 2024 ging meine MS in die sekundär-progrediente Form über, und dieser Umschwung hat alles verändert.

:dna: Der Car-T-Sprung
Im November 2024 erzählte mir meine Neurologin von einer bevorstehenden Studie mit allogener CAR-T-Zell-Therapie bei MS. Sie erklärte die Risiken deutlich, aber der Nutzen? Der war völlig unbekannt. Das war bei MS noch nie zuvor getestet worden – absolutes Neuland. Also tat ich das, was jeder Mensch mit „Pflege-Gehirn“, Neugier und einer Prise Sturheit tun würde: Ich ging nach Hause und las alles, was ich finden konnte. Das Gute, das Schlechte, das Beängstigende, das Tödliche. Ich sah, was CAR-T bei bestimmten Krebsarten bewirkt hatte, und war fasziniert. Ich wollte dabei sein. Nicht, weil ich dachte, ich hätte nichts zu verlieren – ich wusste, dass ich eine Menge zu verlieren hatte. Aber ich wusste auch, dass die Medizin nur vorankommt, wenn jemand bereit ist, den ersten Schritt zu machen. Unzählige Patienten vor mir sind Risiken eingegangen, damit wir heute die Behandlungen haben, die wir nutzen. Das habe ich tief in mir gespürt.

Ich erzählte es nur meinem Mann. Er war nicht begeistert, aber er unterstützte mich. Dann rief ich in der Praxis meiner Neurologin an. Und wieder. Und wieder. Monatlich. Manchmal zweimal im Monat. Ich war fest entschlossen. Im April kam endlich der Anruf: Ich war eine gute Kandidatin, musste aber umfangreiche Tests durchlaufen. Wenn ihr bis Mai/Juni zurückscrollt, seht ihr, dass ich jeden Schritt geteilt habe.

Und dann passierte es: Ich wurde der erste Mensch der Welt, der eine allogene CAR-T-Therapie gegen MS erhielt. Ich hatte keine Ahnung, dass es Pressekonferenzen, Medienberichte oder nationale Aufmerksamkeit geben würde. Aber im Dezember – sechs Monate nach der Infusion – fühlte ich mich nicht nur besser, die Daten zeigten auch messbare Verbesserungen.

:mag: Wo stehe ich jetzt?
Ich habe meinem Team Millionen Fragen gestellt: „Wann erreiche ich meinen Höhepunkt?“, „Bekomme ich eine weitere Dosis?“, „Wird es sich wieder verschlechtern?“. Und die Antwort ist immer dieselbe: „Jan, wir wissen es nicht. Du bist die Erste.“

Morgen ist mein 9-Monats-Termin. Ich wurde seit Anfang Dezember nicht mehr untersucht. Ich fühle mich immer noch besser als in den letzten fünf Jahren, aber nicht ganz so stark wie im Dezember. Ich bin neugierig – und ein bisschen nervös –, was der morgige Tag zeigen wird. Was auch immer dabei herauskommt, ich werde es mit euch teilen. Selbst wenn es mir in ein paar Jahren wieder schlechter gehen sollte, sehe ich das immer noch als Sieg. Ärzte und Wissenschaftler werden aus meiner Erfahrung lernen, und dieses Wissen wird zukünftige Behandlungen prägen. Ich glaube nicht, dass es so weit bergab geht, aber der Punkt ist: Fortschritt braucht Pioniere.

:orange_heart: Diese Studie hat ein Feuer in mir entfacht. Ich will MS aus jedem Blickwinkel verstehen. Ich will mich einsetzen. Ich will anderen helfen, diese Krankheit mit Ehrlichkeit und Selbstbestimmung zu meistern. Inzwischen bin ich Mitglied im LEAP-Programm (Lived Experience Advisory Panel) der MS Foundation, wo ich Programme und Ressourcen aus der Sicht von Betroffenen mitgestalte. Außerdem arbeite ich als Patientenvertreterin mit der National MS Society zusammen und bin dem Consortium of MS Centers beigetreten, um mein Wissen und meine Verbindungen in der MS-Community zu vertiefen. Ich habe großen MS-Organisationen, Medien und „RealTalk MS“ Interviews gegeben und lerne aktuell für eine Zertifizierung als MS-Fachkraft, um sowohl mit persönlicher Erfahrung als auch mit klinischer Expertise beraten zu können.

Danke, dass ihr hier seid, dass ihr Anteil nehmt und Fragen stellt. Ich bin ein offenes Buch, was meine MS, meine Ehe, meine Behandlung und meinen Weg angeht. Aber ihr werdet sehr wenig über meine Kinder oder Freunde sehen – nur weil ich mich entschieden habe, in der Öffentlichkeit zu stehen, heißt das nicht, dass sie das auch wollen. Fragt mich alles. Ich bin hier, um zu teilen, aufzuklären und diesen Weg mit euch zu gehen.

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Wie war ihre EDSS Entwicklung zuvor und seit der Behandlung? Gibt es weitere Werte die herangezogen wurden um ein Vorher und Nachher Bild zu erhalten, sprich, insbesondere rund ums Entzündungsgeschehen der MS?

Ich weiss es nicht , aber ich habe ihren Creator Namen mit angegeben wenn du das selber recherchieren möchtest :stuck_out_tongue_winking_eye:

Sie hat CD19 CART T Zellen Therapie gemacht. Das reicht vielleicht nicht für einen dauerhaften Effekt. Professor Giovannoni meint es muss BCMA sein, da der EBV Virus sich auch in den Plasmazellen versteckt. Wir werden sehen.

Entschuldige, aber ChatGPT kann nicht mal konstant Bilder mit Menschen, die anatomisch korrekte fünf Finger haben, erstellen. Dem vertraue ich bestimmt keine medizinische Beurteilung, die über mein weiteres Leben bestimmt an. :sweat_smile:
Mag sein des es spezialisierte KI-Tools gibt, die da deutlich zuverlässiger sind, dennoch ist ein Mensch für mich immer noch ein deratig komplexes Wesen aus tausenden von organischen Strukturen und chemischen Reaktionen zusammengesetzt, das kann dir keine KI so genau verausberechnen, bei weitem nicht.
Vielleicht ein wenig unterstützen, in welche Richtung man weiter suchen sollte, das mag sein, und vielelicht wird das auch noch alles deutlich besser, aber im Moment befürchte ich dennoch, das sich hier einige die KI zu ihrem Messias der baldigen Komplettheilung hochstilisieren.

(Wenn ich die Wahl hätte, würde ich meine Behandlung aber dennoch eher Chat GPT überlassen als Lauterbach. :grimacing:)

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Kann man denn bei einer so hohen Durchseuchungsrate überhaupt guten Gewissens solche Aussagen treffen?

Ich meine, wenn fast jeder dieses Virus in sich trägt, ist es ja irgendwie auch kein Wunder, das es kaum Fälle gibt, bei denen einer MS kein EBV-Kontakt voraus ging, oder? :thinking:

Ich meine es werden auch 90 Prozent aller Menschen eine Füllung in einem Zahn haben, trotzdem ist die Erkenntnis das fast jeder MS irgendwann mal eine Füllung eines Backenzahns voraus ging, jetzt nicht wirklich so weltbewegehend…

Ich denke ja nur so logisch vor mich hin, sorry…:expressionless:

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Hä? Wieso weicht man jetzt ab und lenkt es auf LLM-KIs? Was Lauterbach betrifft, der hat sich aus meiner Sicht gerade lächerlich gemacht weil Twitter-Grok(Twitter LLM) etwas von ihm wiederlegt hat und gezeigt hat das er wieder Panik ohne Kausalität verbreitet… Man kennt’s.

Wie dem auch sei, was hat KI jetzt damit zu tun? Den Beitrag ließ er nur Gemini gestützt übersetzen und das offenbar ziemlich gut. Stichwort “…Not the yellow from the egg…” wäre so dann sehr wahrscheinlich nie passiert. Auf beiden Seiten.

Ich erwäge wirklich mich dort anzumelden und die Dame(??) danach zu fragen, ich schätze das kann auch in meiner Sprache erfolgen weil sehr viele Browser bereits “Auto Übersetzen” drin haben. Somit sind Sprachbarrieren das geringste Problem.

Schlimmer finde ich ehr das wir perfide Schummellei bei Netzabdeckung betreiben… Über 90%, fürn Ar*** über 90%. Ich merke es fast jeden Tag. Es gibt einen kurzen Augenblick an dem ich Zeit habe aus der Ferne am heimischen Use-Case zu tüfteln, gemeinsam mit Dual-AI(LLM as a Judge; kein OpenClaw). Im Fünf Minuten Takt Verbindung da, Verbindung weg, Verbindung so lala und das in einer Großstadt. “Falsches Netz…”, ehr “politische falsche Entscheidungen…” Und so zieht’s sich das durch alles durch, bis hin zur Pharmazie. Statistischer Meisterdrehverein. Heißt, selbst wenn die Car-T-Zell Behandlung anderswo gefeiert wird machen sich bei uns noch die Pharmagiganten bis zum Allerletzten die Taschen voll und das ohne das Geschäftsmodell neu zu denken, weg von “Kranker Patient=Guter Patient”.

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Wenn du mich meinst:
Das war eine Raktion auf DEINEN Post. Ist schon zwei Wochen her, aber dafür habe ich ihn dir ja zitiert. Da kamen sowohl Lauterbach, als auch KI’s vor. Ich verstehe ehrlich nicht worauf du gerade eigentlich hinaus willst.

Deshalb frage ich mich auch, ob EBV wirklich etwas mit MS zu tun hat. Irgendwo hab ich mal gelesen, 98 % der Menschen hätten ab einem bestimmten Alter EBV. Ich glaube ab 40 oder 50 Jahren.

Angenommen die EBV-Inzidenz unter 20-Jährigen läge bei nur 30 %, aber unter 20-Jährigen MS-Betroffenen bei 99,x %, dann wäre die Indizienlage deutlich. Gibt’s derartige Studien?

Ein Neurologe erklärt weshalb über 90% der Menschen das EBV in sich tragen aber nicht zum Ausbruch kommt.
https://youtube.com/shorts/dbSMEOqFUBk?is=OhaV7w6ddfPfsovf

ATA188 EBV T-Zellen neue Hoffnung, nur kleine Studie
teilweise vorteilhaft bei PPMS.

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Danke. Ich erinnere mich, das es nicht geklappt hat mit ATA 188.

Artikel aus dem österr. Standard

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