Hallo zusammen,

ich erlaube mir, hier ein Buch vorzustellen, das ich (ehemalige Journalistin, wegen KRnakheit berentet) selbst geschrieben habe – ich hoffe, das passt ins Forum.

Ich bin Morbus-Bechterew-Patientin (eine rheumatische Erkrankung) und habe ein Buch über das Leben mit chronischer Erkrankung geschrieben: „Die Kunst krank zu sein".

Warum ich glaube, dass es auch für MS-Betroffene relevant ist? Zum einen, weil viele der Themen dieselben sind: Fatigue, Schmerz, der veränderte Körper, die Bürokratie der Berentung, Freundschaften, die unter dem Gewicht der Krankheit auf die Probe gestellt werden.

Zum anderen zitiere ich darin ausführlich Maximilian Dorner, der selbst an MS erkrankt war – sein Buch „Mein Dämon ist ein Stubenhocker" hat mir sehr viel bedeutet, und ich denke, viele von euch kennen es.

Mein Buch ist kein Ratgeber, ohne Durchhalte-Parolen – eher ein ehrliches, philosophisch grundiertes und manchmal auch humorvolles Buch über das, was chronisches Kranksein mit einem macht und wie man trotzdem gut lebt.

Leseprobe und Bestell-Möglichkeit: BookTitle - treditition6.webShop

aber auch überall sonst bestellbar im Buchhandel und online, z.B. Amazon (Lieferung schon nach zwei Tagen, schneller als angegeben): Die Kunst krank zu sein : Blawat, Katrin: Amazon.de: Bücher

Ich freue mich über Rückmeldungen!

Katrin

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Ganz ehrlich Katrin ich finde Guerilla Marketing egal aus welchen Beweggründen das Letzte.

Als Unternehmer*In kostet Werbung nunmal Geld normalerweise!

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Ich finde nichts verwerfliches daran, dass sie hier für ihr Buch wirbt. Sie macht es ja ganz offen und jeder kann selbst entscheiden, ob es ihn interessiert und er es kaufen möchte.

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Da du darum gebeten hast @tournesol
Genau solche Beiträge machen es so schwierig.

Nicht zum eigentlichen Thema, sondern nur um deine konträre Meinung kund zu tun.
Und wie oft, trifft es jemanden, der dich augenscheinlich reizt ihm jedesmal zu widersprechen.
Kann man machen, klar. Aber versetz dich mal in dein Gegenüber.

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Das ist einfach meine Meinung, die ich habe, egal wer diesen, nach meinem Empfinden unangemessen aggressiven, Beitrag geschrieben hat. Ich habe mich in Buchkatrin versetzt, wie er auf sie wirkt.

Ich hatte mir lange überlegt, ob ich nichts dazu schreiben soll, damit sich nicht wieder jemand dadurch provoziert fühlt. Aber ich sehe nicht ein, dass ich meine Meinung zurückhalten soll, nur weil ich für einige ein rotes Tuch zu sein scheine.

Ich will jetzt keine neue endlose Diskussion.

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Ja. Jeder tut, was er oder sie kann.

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Ich finde es auch okay, wenn die Autorin mit Forennamen Katrin hier ihr Buch vorstellt. Wir sind damit informiert und können entscheiden, ob es uns interessiert. Wenn eine selbst erkrankte und damit selbst betroffene Autorin hier ihr eigenes Buch vorstellt, ist das meiner Meinung nach anders zu bewerten als eine mehr oder weniger unverblümte Werbung für ein NEM oder ähnliches, wie es hier im Forum schon öfter vorkam.

@Buchkatrin Erfahrungsberichte von betroffenen Patienten wie deiner können sehr wichtig sein. Mir haben solche Erfahrungsberichte in der langen Zeit der persönlichen Verarbeitung der Erkrankung sehr geholfen. Maximilian Dorner habe ich auch gelesen. Der hat klasse geschrieben. War auch für mich ein weiterer Baustein, um meine jetzige Situation besser zu verstehen und damit umgehen zu können. Und mich mit dem Schicksal nicht so alleine zu fühlen. Ich wünsche dir, daß du mit deinem Buch viele andere auf eine positive Weise erreichen und damit auch helfen kannst.

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Ja, und dann kommt der Nächste und bewirbt sein Hilfsmittel und eine andere ihr neues NEM… es ist nicht die einzelne Person, sondern das System zu denken es wäre in Ordnung gegenüber anderen Unternehmern die für Werbung Geld zahlen müssen, dies bewusst nicht zu tun.

Wenn man ihr Buch bereits bei Amazon findet, warum dann dieser Versuch kostenfrei weitere Werbefläche zu generieren? Sowas ist Egoistisch den Mitbewerber*Innen gegenüber finde ich.

Katrin hat nach einem ehrlichen Feedback gefragt, das ist meine ehrliche Meinung dazu.

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Welchen Mitbewerbern?

Indem die Autorin hier in einem Forum, das dieses Thema interessieren könnte, auf ihr Buch aufmerksam macht, wird sie wahrscheinlich keinen Verkaufsboom zulasten von Büchern anderer Autoren auslösen.

Ich fange gerade an, das Buch ‘Krüppelpassion’ von Jan Kuhlbrodt zu lesen, auf das ich in einem anderen Zusammenhang aufmerksam geworden bin.
Damit ist mein Bedarf an derartigen Büchern gedeckt.

Also ein Buch ist kein Strukturvertrieb mit überteuerten NEMs oder eine sündteure Elektromatte.

Hatte man bei der Amsel nicht auch Infos zum neuen roten Buch von Wolfgang Weihe gelesen und zu den Neuerscheinungen von Maximilian Dorner?

Ich find ja schon prima, das das Buch in einem Verlag erscheint der KI-generiertes ausschließt.

Prüfet alles und das Beste behaltet.

@Buchkatrin
Vielleicht gibt es ja ein Rezensionsexemplar?

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Ich finde es gut, dass es diese Diskussion hier gibt.

@Nalini danke!

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Es geht um den Grundsatz des unlauteren Wettbewerbs, nichts weiter… Das wird nicht fairer, nur weil man sich nicht über die Maße mit dem Produkt bereichert.

Davon seh ich nix.
@Buchkatrin hat geschrieben wer sie ist und was ihre Beweggründe für das Buch sind.

Die Tatbestände des unlauteren Wettbewerbs sind in den §§ 4 bis § 7 UWG beschrieben. Dazu gehören die Herabsetzung von Mitbewerbern, aggressive und irreführende geschäftliche Handlungen, vergleichende Werbung und die unzumutbare Belästigung von Marktteilnehmern. Bei der Beurteilung von geschäftlichen Handlungen gegenüber Verbrauchern ist auf den durchschnittlichen Verbraucher oder, wenn sich die geschäftliche Handlung an eine bestimmte Gruppe von Verbrauchern wendet, auf ein durchschnittliches Mitglied dieser Gruppe abzustellen (§ 3 Abs. 4 UWG). Die im Anhang zu § 3 Abs. 3 UWG aufgeführten geschäftlichen Handlungen gegenüber Verbrauchern sind stets unzulässig.[1]

Beispiele sind:

besonders aggressive Verkaufsmethoden,
Bestechung (ausgenommen sind selbständige Unternehmer),
Irreführung,
Laienwerbung, wie z. B. Schneeball- oder Pyramidensystem gem. Nr. 14 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG: Progressive Kundenwerbung (Schneeballsystem, Pyramidensystem); Multi-Level-Marketing (Netzwerk-Marketing), bei denen der Werber zur gesteigerten Abnahme von mehr Produkten bzw. Dienstleistungen durch das Versprechen besonderer Vorteile für den Fall, dass er weitere Abnehmer zum Abschluss gleichartiger Geschäfte gewinnt, veranlasst wird[2].
Lockvogelangebote,
Nachahmung,
Nichteinhaltung von Arbeitsbedingungen,
Produktzugabe,
Titelberühmung (wer einen Titel oder eine Berufsbezeichnung verwendet, ohne diese rechtmäßig erworben zu haben);
Vergleichende Werbung, wenn sie nicht sachlich wahr ist und ein unrichtiger oder irreführender Gesamteindruck entsteht.
Verleitung zur Vertragsverletzung,
Verletzung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen,
Verschleierung der Identität,
Verunglimpfung,
Verwertung fremder Leistungen als eigene,
Verwendung missbräuchlicher Geschäftsbedingungen (AGB) oder
Verstoß gegen die Preisauszeichnungspflicht.
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Es ist also nicht unfair Allen Autor*Innen gegenüber, die nicht diesen Verbreitungsweg wählen und dadurch einen Nachteil gegenüber denen erleiden, die sich nicht an Grundsätze halten?

Gesetzlich ist es eine Grauzone, Und es gibt genügend Verurteilungen nach dem UWG auch wegen schlichtem Guerilla Marketing.

Vielleicht ist es rechtlich eine Grauzone, aber moralisch / ethisch ist es mehr als fragwürdig, sich auf diesem Wege Vorteile (und seien sie noch so klein) zu verschaffen.

Wahrscheinlich fehlt mir nur das “Unternehmer Mindset” :slight_smile:

Ja, es ist eine Grauzone, und man kann so und so urteilen. In diesem Fall fällt mein Urteil milde und positiv aus, da es sich “nur” um eine persönlich betroffene Patientin mit einer chronischen Erkrankung handelt, die hier ihr Buch vorstellt. Und bei mir überwiegt das Gefühl der Solidarität :wink:

Dieses Argument finde ich wichtig. Es ist kein Strukturvertrieb, sondern für mich ein (wohl seltener) Sonderfall.

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Man kann sich Alles schön reden, das ändert aber nichts an dem Grundsatz, dass wenn ich etwas mache was andere aus Anstand lassen, verschaffe ich mir einen Vorteil. Immer! Das widerspricht dem Prinzip der Chancengleichheit.

Ich gebe euch Recht, dass in diesem Fall kein “Raubtierkapitalismus” dahinter steht, das war aber nicht die Kritik, sondern das Andere die diesen Weg weglassen, benachteiligt werden - egal um welchen Unternehmens-Zweig es sich handelt.

"Raubtierkapitalismus”. Wasser. Nasses Wasser :wink:

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Werden andere Autoren daran gehindert, ihre Bücher hier vorzustellen?
Wenn sie es genauso könnten, aber nicht tun, aus welchen Gründen auch immer (ich bezweifle aus ‘Anstand’), sehe ich keine Benachteiligung.

Was war denn mit diesem Spendenaufruf für ein Auto vor kurzem?
Wurden dadurch andere, die Spenden genau so dringend nötig hätten, für die aber nicht zum Spenden aufgerufen wurde, benachteiligt?

Wer etwas für die Gerechtigkeit und gegen die Benachteiligung anderer Autoren tun will, kann deren Bücher hier vorstellen.
Ich habe ja schon eins genannt (nicht aus diesem Grund) und Buchkatrin selbst ein anderes eines an MS Erkrankten.

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Aus diskutiert. Nicht verwechseln mit aus therapiert :wink:

Cortison i.v. ??? :joy:

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