Ganz herzlichen Dank @tournesol .
Das ist ein guter Artikel. Wenn man sich nur immer wieder daran halten würde.
Man will schlau und stark sein und dann geht’s schief auf der Arbeit. 

Ich fande den Artikel eigentlich auch gut. Ich hab mich allerdings gefragt, ob der Vergleich mit einem verstauchten Knöchel passt.
Als Symptom von MS ist Brain Fog ja nicht in einigen Wochen “auskuriert”. Viel mehr leide ich jetzt schon seit fast 3 Jahren daran (auch wenn es nicht mehr so massiv gravierend wie im akuten Schub ist, ist es nach wie vor allgegenwärtig).
Somit sehe ich Brain Fog als Symptom einer chronischen Krankheit nicht als vorübergehend.
Jedenfalls nicht bei mir, weiß nicht wie es bei euch aussieht 
Dennoch finde ich die im Artikel beschriebenen Alltagstipps im Umgang hilfreich und auch die Abgrenzung zu Demenz oder erschöpfter Tüdeligkeit, die jede/r mal hat, als gelungen.






Ich finde den Artikel gut, danke dafür!
Bei mir ist der Brain Fog auch dauerhaft, aber nicht immer gleich stark ausgeprägt. Ich habe mich mit der Zeit automatisch zurück genommen, Kollegen helfen mir mit Notizen oder auch Fotos 
Bin von Anfang an damit offen umgegangen und habe um Hilfe und Unterstützung gebeten. Dass ich langsamer geworden bin, stört keinen, bin nur auf Verständnis, Akzeptanz gestoßen
Das ist bei mir auch so.
Es gibt Zeiten am Tag, da kann ich mich besser konzentrieren. Und manchmal kommen einfach nicht die richtigen Worte, oder ich vergesse was ich sagen oder schreiben wollte.
Da ist der Nebel immer. Nur manchmal weniger dicht und manchmal mehr…

Gleicher Gedanke…
du warst schneller 
Ja genau 
Im akuten Schub war es dauerhaft total schlimm und ausgeprägt. Mittlerweile ist es mal mehr und mal weniger schlimm.
Und ich merke gerade beim Schreiben, dass ich auch jetzt gerade nicht die Worte finde, die ich suche 


Hast du mal die App Neuronation probiert, 1x bis 3x am Tag? Die Spiele sind zufällig.
Nein, habe ich nicht.
Ich selbst leide nicht unter Brainfog. In Phasen, wo ich mich schlechter konzentrieren kann und mir Wörter öfter nicht einfallen, ist das eher wegen Stress.
Mir hilft dann, nicht länger zu überlegen, sondern an etwas anderes zu denken, dann kommt es meistens.
Brainfog ist wirklich eklig, wenn man’s kennt und beschreiben kann trifft es “Demenz ähnlich” sehr gut.
Hatte das damals in 2013, gemeinsam mit der SNE zur Erstdiagnose. Vermutlich bereits länger, aber schwächer ausgeprägt und ehr dadurch gekennzeichnet den Faden zu verlieren.
Was mir damals, zumindestens im Zwischenmenschlichen geholfen hatte, war sich Übergangsweise stärker auf das Bauchgefühl zu verlassen. Und danach: immer als ich es konsequent ignorierte war “die Kacke am Dampfen”… Meine vormalige Ex-Freundin und da hatte ich original Überweisungsträger in der Hand “irgendwas stimmt hier nicht, lauf Alter”, dann 2023 auch nochmals wo nach dem dritten Gespräch, trotz dessen das es vllt schön war, dann bestätigt feststand “Nope, keine Reaktion mehr, geh einfach!”.
Wo es hingegen im Gleichklang schwingt ist bei meiner Frau, kurioserweise seit Anfang an und hab’s ständig ignorieren wollen. Beides, Kopf und Bauch.
Als me.cfs- Betroffene finde ich den Artikel verharmlosend.
Viele Erkrankungen gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen. Wenn ich über meine MS schreiben würde, fände das mancher schwerer Betroffene wahrscheinlich auch verharmlosend.
Gerade zufällig gelesen, in diesem Bericht findest du dich vielleicht eher wieder:
Konnte es weder lesen noch hören da nicht Registriert.
Dennoch danke für den Hinweis.
Ich weiß nicht, warum es nicht funktioniert, tut mir leid.
Die betroffene Frau war mehrmals an Corona erkrankt, wodurch sich ihr Zustand verschlechtert hat. Vielleicht ist der letzte Absatz von praktischem Nutzen für dich, schütze dich möglichst gut vor Infektionskrankheiten:
„2023 hatte ich längst meine Diagnose, aber von den möglichen Verschlimmerungen durch Reinfektion hat mir niemand erzählt“, fügt sie noch hinzu. „Hätte ich das gewusst, wäre ich damals nicht ohne Maske ins Fitnessstudio gegangen. Dann wäre ich heute vielleicht nicht auf den Rollstuhl angewiesen.“