Hallo Mimi und alle anderen, die das interessiert,
ich habe noch einen Tipp für alle, die mit Blasenentleerungsstörungen zu kämpfen haben wie Unterbrechung des Strahls oder Restharn:
Es gibt die Methode des sogenannten Blasenklopfens. Dazu wird leicht mit der Hand auf den Blasenbereich geklopft. Das regt die Blase zur Entleerung an. Und eventuell kann so auch ein Restharn etwas minimiert werden. Ich kann nur empfehlen, das mal auszuprobieren.
Das geht natürlich nicht so weit, daß jeder Restharn einfach “herausgeklopft” werden kann. Aber man kann ein Stück weit nachhelfen, um die Problematik zu reduzieren.
Diesen Tipp hatte ich übrigens in einem sehr guten Ratgeber “Blasen- und Darmprobleme bei MS” oder so ähnlich gelesen. Leider finde ich den Titel im Internet nicht mehr. War ein tolles Buch, das alles sehr verständlich und anschaulich beschrieben hatte.
So beschreibt das die Google KI und sie trifft das wesentliche im Kern:
Die Klopftechnik für die Blase ist eine Methode, um die Blasenentleerung zu fördern, insbesondere bei bestimmten neurologischen Erkrankungen wie einer Querschnittlähmung. Sie wird in der Pflege angewendet, um durch rhythmische Klopfimpulse auf den Unterbauch (oberhalb des Schambeins) eine Reflexentleerung der Blase auszulösen. Diese Technik ist nicht zu verwechseln mit der medizinischen Perkussion zur Diagnostik oder der allgemeinen Übung, bei der man den Beckenboden trainiert.
Wie die Klopftechnik funktioniert
Ziel: Den Blasenmuskel zu einer Kontraktion anzuregen, sodass Urin freigesetzt wird.
Anwendung: Man klopft mit der flachen Hand oder den Fingerspitzen rhythmisch auf den Bereich oberhalb des Schambeins.
Effekt: Die Klopfimpulse aktivieren den Entleerungsreflex.
Einsatzgebiet: Kann bei Problemen mit der Blasenentleerung nützlich sein, wenn ein intermittierender Katheterismus nicht möglich ist, so Der-Querschnitt.de.
