Hallo Ihr Alle,
habe schon lange nix mehr von mir hören lassen, weil sich so ziemlich alles überschlagen hat. Ganz kurz im Telegrammstil was so los war…
Der letzte Stand hier im Forum war, dass meine REHA abgelehnt wurde. Daraufhin hat meine Neurologin und Psychologin Einspruch erhoben. Zwischenzeitlich wurde bei meinem Mann ein Nierenzellkarzinom festgestellt, was zwischenzeitlich operiert wurde. Er kam daraufhin gleich anschließend auf Reha. Ich hab meinen kompletten Resturlaub genommen und habe ihn separat in einem Hotel (mit meinem Hund) begleitet. Hat auch mir gut getan. Promt kam während dieser 2 Wochen mein genehmigter Reha-Bescheid, für Mitte Dezember als Termin für mind. 4 Wochen. Grad über Weihnachten, da wird auch noch unsere Enkelchen geboren. NEIN! Das geht gar nicht, vor allem tun sie ja eh nicht viel in dieser Zeit, das weiß ich aus meiner Erfahrung hier in der Klinik, wo ich arbeite.
Nun meine Frage an die Erfahrenen von Euch: Ich habe einen Einwand an die Reha-Institution geschrieben, dass ich sehr wohl zwingende Gründe habe, mein Mann braucht noch Hilfe usw. Muss ich noch anderstweitig agieren, oder reicht das so? Ich habe es am Sonntag per e-mail geschickt mit der Bitte, falls noch handlungsbedarf ist, sich bei mir zu melden. Nun habe ich noch nichts gehört und bin ziemlich verunsichert. Nicht, dass die auf mich warten. Meine nächste Frage: Hat jemand von Euch Erfahrung mit der Dr.Becker-Burg Klinik in Standtlengsfeld? Sie ist sehr auf psychosomatisch eingestellt, lt. Infoblatt, schaut aber ansonsten ok aus.
Ich würde mich über Antworten freuen,
lg
Mondschein

Hallöchen
Glückwunsch , das es mit der Reha jetzt geklappt hat
tut mir echt leid ,für deinen mann wünsch euch da mal viel kraft
zu der reha klinik kann ich direkt nichts sagen , kenn sie nicht sieht aber nicht nach einer ms -fachklinik aus , und darum geht es dir doch , ich würde gegen die klinik widerspruch einlegen , denn du hast da freies wunsch und wahlrecht , das selbe gilt für den termin
weihnachten sind immer lückentermione , und wie du weißt da geht nicht viel bis nichts
und dafür und eine klinik die dich als ms-kranke nicht qualifzeirt behandeln kann!!!
würde ich meine reha nicht hergeben
da kann ich dir nur zu schmieder , quellenhof in bw raten , schau da mal in der amsel unter kliniken nach , was da die sich da denken ???
viel glück LG

schau da mal direkt in der amsel nach , unter dem link Wunsch .-u Wahlrecht für Reha
ist zu zeit ein aktueller link , etwas weiter unten
da stehen wichtige punkte was eine gute reha für ms ausmacht , und das ist in dieser
klinik nicht sicher gestellt
und dadfür ist eine reha zuschade , leider wird man zugern in eine eigene klinik der kostenträger gelegt, hab da leider sehr schlecht erfahrungen machen müssen , die klinik bemerkte es auch gleich , " aber jetzt bleiben sie hier , und ich kamdann schlechter heim wie hin , weil keiner sie mit meiner erkrankung keine erfahrung hatten , ich wurde 4 wochen verwahrt und das bett war belegt , ich würde es nie wieder tun
und dann bekommt man keine reha für das wieder gut zu machen oder sich wieder
auf zubauen
psychosomatische kliniken sind keine ms fachklineken , ms ist zuerst mal eine neurologische erkrankung keine psychische , sie kann nur psychische auswirkungen haben

les es durch

Liebe Mary,
danke für Deine Antworten. Leider ist bei mir der Schwerpunkt momentan wirklich in der seelischen Verfassung zu suchen. Meine momentan verbliebenen Restprobleme der Myelitis denke ich schon, dass sie es mitbehandeln können. Sie behandeln auch ZNS-Probleme. Mir wäre auch wichtig zu lernen gut für mich damit umzugehen. Bei mir wurde der Antrag auch in BEIDE Richtungen gestellt.
Trotzdem ganz lieben Dank
lg
Mondschein

Hallo mondschein
habe halt da meine zweifel , wenn es keine fachklinik ist , denn so war meine mündliche auskunft auch , und die praxis war total daneben
übrigens schmieder konstanz hat auch eine psycho somatik und die ist super —plus ms fach klinik
aber den termin kannst du ohne probleme ändern
wünsch dir viel erfolg , und berichte danach mal
LG mary

Hallo Mondschein,
Das hört sich ja alles nicht gerade prickelnd an. Ich hatte nach meinen Diagnosen (MS u BK) währed der Chemo einen Nervevzusammenbruch und bin ein halbes Jahr auf der Psycho-Somatik gelandet. In der Nachschau muß ich sagen es war super.
Vorgestern kam eine Reportage auf Arte über Selbsthilfekräfte…
http://videos.arte.tv/de/videos/die_heilkraft_des_inneren_arztes-4267406.html
Über die Klinik kann ich nichts sagen, ich war in Windsheim und fand es klasse.
Mir hat Psychosomatik bei der Krankheitsbewältigung sehr erleichtert… Ich war jetzt erst an 2 WE auf einem Visualisierungsseminar total genial :).
Der Krebs ist ziemlich abgehakt und mit meiner MS habe ich ganz gut gelernt umzugehen. Auf jeden Fall geb ich nicht auf meine Grenzen immer wieder wegzuschubsen…
Ich denke einfach es ist total wichtig einen Zugang zu seinem Körper und zu seiner Psyche zu bekommen.
LG Idefix
PS es heißt nicht, daß ich Medis ablehne, sondern sie sind Mittel zum Zweck…

Hallo Idefix,
lieben Dank für die Antwort. Ich denke auch, dass ich unbedingt für meine Psyche jetzt was machen muss. Es war einfach in diesem Jahr alles zuviel. Nicht nur, dass ich meine Diagnose bekommen habe, denn Mitte d.J. wurde auch eine Tochter an Endometriose operiert und dann noch der Hammer mit meinem Mann. So ganz nebenbei gehe ich auch noch in einem ziemlich anstrengenden Job ganztags arbeiten. Jetzt geht halt grad so gut wie gar nichts mehr und ich bin froh, dass der Schwerpunkt in dieser Klinik auf der psychischen Ebene ist.
Ich gebe dir mit den Medis vollkommen Recht. Bei mir war auch die Überlegung ob Spritzen zur Vorbeugung - oder eher nicht. Ich habe mich für “eher nicht” entschieden. Muss aber auch dazu sagen, dass ich eine tolle Ärztin habe die mich super beraten hat. Da weiß ich schon, dass ich Glück hatte und habe.
Lg
Mondschein