Falls Du noch kein Antidepressiva nimmst, ich hatte ganz gute Erfolge mit Laif900 (pflanzlich auf Basis von Johanniskraut), das ist Verschreibungsfähig bei leichten bis mittleren Depressionen.

Dauert aber bis zum Wirkungseintritt, wie auch bei anderen Antidepressiva, ein paar Wochen.

Hallo, ich kann mich Briga nur anschließen, lass dich in einer MS Fachklinik nochmal stationär und länger auf die Therapie ein. Da kann in Ruhe die Medikation sortiert werden, du kommst in Ablenkung und Bewegung und lernst wieder dir selber zu Vertrauen. Neuro-Phsychologische und oder Phsychologische Gespräche incl.
Reich deine Unterlagen in der MSK In Starnberg ein, digital und ab dafür. :wink:.
Es gibt keinen Grund, dem Leben aus dem Weg zu gehen, wir haben nur das eine. :woman_shrugging:

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Hallo Hekate,
Ich habe vor in die Schmidernklinik nach Konstanz zu gehen.
Doch dafür muss der Einspruch bearbeitet werden.
Erst hatte mir mein Neurologe eine Tagesklinik empfohlen, doch diese wurde wegen der Depression abgelehnt.
Vielleicht klappt es ja jetzt. Ich bin für alles offen und merke halt, daß ich es hier zu Hause nicht so schaffen werde. Obwohl ich zur Gesprächstherapie wöchentlich gehe, dazu noch 2 mal zur Physiotherapie.

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Ja.
So isses.
Auf den Punkt

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Nein, ohne Einspruch, die Briga und ich reden nicht von einer Reha wie die Schmiderklinik,
wir meinen den normalen Krankenhausaufenthalt in einer Fachklinik mit Mehrwert. Dort können die auch Depressionen.
Und gerade wg. der Depressionen wäre nach meiner Auffassung, das herumgezerre mit der Tagesklinik schlecht.
Ich empfehle dir einfach nochmal einen großen Abstand zum Alltag, damit du alles verarbeiten kannst und für dich die Werkzeuge annehmen kannst oder dir einen Plan machen kannst.

Die Schmiderklinik ist dann im nächsten Jahr ganz perfekt für eine Berufstherapie und da lässt du dich von der RV hinschicken.
Dazu musst du aber erst eine Ahnung entwickeln davon, wie du deinen Weg gehen willst. LG

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Moin aus dem Norden,

Hab jetzt Aubagio und Kesimpta hinter mir und beides abgesetzt nach etwas mehr als einem Jahr. Nebenwirkungen waren mir zuviel. Seitdem Versuche ich das Ganze anders anzugehen, ich höre mehr auf meinen Körper, vermeide Stress, trinke keinen Alkohol mehr ( auch wenn das Ansicht so nicht müsste denke ich ) und ernähre mich bewusster und gesünder. Mir geht’s deutlich besser als erwartet, ohne Medis.
Sage nicht das es bei jedem so läuft, aber diese starken Medis sind nicht ohne und manchmal sollte man auch andere Sachen ausprobieren.
Gruss Jens

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Wie ich meine Diagnose bekommen habe?
Der erste Verdacht wurde von einem Radiologen nach einem Schädel-MRT nebenbei geäußert: " Was haben Sie für Symptome?..Ah, okay, das passt zu MS."
Quasi ein Glanzstück an Taktgefühl ;).

Der Liquor hat es nicht bestätigt, MS diagnostiziert wurde dennoch (auch ohne zeitliche Dissemination).

Aktuell kämpfe ich mit der Einsicht, Akzeptanz und hole nebenher eine Zweitmeinung ein. Auch wenn aktuell vieles noch diffus und unklar ist, geht es mir seit der Diagnose besser, weil das Kind - also diffuse Symptomatiken - endlich einen Namen hat.

Was mich zur Zeit sehr zermürbt, sind zu treffende, weitreichende Entscheidungen, die mit einer möglichen MS zusammenhängen. Impfen, ja, nein, was? Immuntherapien, ja, nein, welche? Hochwirksam? Abwarten? Alternativen?

Liebe Grüße
Robert

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Da hast du recht, es gibt grade am Anfang massig was auf einen einstürzt.

Ich kann für mich sagen, dass das alles am Ende eher nicht so wirklich wichtig war.
Was ich nicht bedacht hatte und mir jetzt auf die Füße fällt ist, dass ich nicht so lange ich noch arbeiten gegangen bin mir eine halbwegs barrierefreie Wohnung gesucht habe.

Mit Behinderung und EM Rente hat man ganz schlechte Karten eine Wohnung zu bekommen.

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Hallo Robert 76,

So ähnlich war es auch bei mir.
Eigentlich war ich wegen einer Bandscheibengeschichte zum Arzt gegangen.
Doch relativ schnell war ich beim Neurologen und der schickte mit der Diagnose Schlaganfall ins MRT. Dort wurden 2 Lesionen festgestellt. Dann die Untersuchung am Rücken. Wo nur 1 Wert nicht in Ordnung war.
Dann kam sehr schnell zum Ende des Jahres die Diagnose MS. Direkt wurde ich mit Mavinclad eingestellt. Anscheinend ein klasse Medikament, war sehr teuer ist. Es ist eine Impulstherapie. 2 Wochen einnehmen und ein Jahr später nochmals das ganze.
5 Tabletten kosten 12000 Euro.
Der Schock war und ist noch so groß bei mir, das ich nicht arbeiten gehen kann und zusätzlich noch eine Depression habe.
Die sich aber durch Medikamente und durch meine Therapie schon gebessert hat.
Doch der jetzt körperliche Zustand ist nicht so schön. Ich gehe zwar jede Woche 2 mal zur Physiotherapie, doch das laufen macht mir etwas. Probleme. Entweder kommt es von der Medikamenten oder es sind schon Syntome der MS.
Ich habe mir vor 2 Wochen eine zweite Meinung eingeholt. Was überhaupt nichts gebracht hat. Denn die Ärztin meinte nur, es wären alles klasse Medikamente und sie würde es auch so machen.
Mein Arzt wäre klasse und er würde sich ständig Fortbilden.

So hatte ich mir das nicht vorgestellt.

Musst du schon Medikamente einnehmen?
Oder wie sieht es bei dir aus?

Gruß Nils

Hi Nils78,

was hast du dir erhofft? Was sollte dir dort noch mitgeteilt werden?

Du nimmst schon ein Medikament und zwar eines, das dich für quasi 4 Jahre von anderen Therapieoptionen ausschließt.

Und kein Arzt wird dir hier eine andere Therapie vorschlagen.

Auch an der Diagnose wird sich so schnell nochts ändern…

Bist du schon mehr als 8 Wochen im Krankengeld?
Dann meldet sich die Krankenkasse meistens und fordert zum Reha Antrag auf.

Du kannst dann die Ablehnung gleich an die Krankenkasse geben, meistens geht es dann doch ganz schnell, dann muss nur noch die Reha Klinik Kapazitäten haben.

Grüße
LucyS

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Lässt du deine Bewegungseinschränkungen hoffentlich auch orthopädisch weiter betreuen? Nicht alles kommt von der MS.
Und nur ein Impuls: die MS hast du wahrscheinlich schon viele Jahre, im Grunde darfst du beschwingt, gesünder und achtsamer weiterleben, als vor der Diagnose.
Nichts hält dich auf.

Und noch ein Gedanke: kam deine Depression auch zeitgleich mit der familiären Umstellung hin zum Vater sein? Geh da noch mal von der anderen Sicht drann, geh weg von der MS.
Die bleibt eh da, da kannst du dich noch mit beschäftigen, wenn sich wieder Therapieentscheidungen anbahnen. Aber mit deinen Tabletten hast du ja erstmal Ruhe und bist im Zyklus. :v:Alles liebe und rauf auf die Schaukel :sun_with_face:

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Vorab: ich muss gar nichts :slight_smile:

Wenn ich Dich richtig verstehe, dann wurden nur zwei Läsionen bei Dir gefunden? Beide im Schädel und keine im Rückenmark? Klingt jetzt erstmal recht dürftig. Oder bedeutet “Untersuchung am Rücken” und “Wert” dass im Rückenmark auch eine Läsion sitzt?

Ich positioniere mich gerade. ED beim niedergelassenen Neurologen. Zweitmeinung gerade in einer MS-Ambulanz. Und wenn es danach immernoch uneindeutig ist, evt. noch eine Drittmeinung an einer Uni-Klinik. Nebenher hole ich mir notwendige Impfungen, so dass bei Bedarf theoretisch auch hochwirksam medikamentös eingestiegen werden kann.

Bis dahin Druck raus und Körperscanning minimieren. Ich schlage mich seit 3 Jahren mit Symptomen rum, da kommt es auf ein paar Monate mehr auch nicht mehr drauf an.

Ich habe nebenher noch mit dem Fettstoffwechsel zu kämpfen. Wenn diesbezüglich alles klar ist und die Diagnose MS “sauber” ist, auch differentialdiagnostisch, dann kann ich in Ruhe über mögliche Medikamente nachdenken und jederzeit starten.

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@Robert76 Nur Mut Robert, schau dir mal die Propionsäure auch im Hinblick auf deinen Stoffwechsel an. Das könnte dir schon guttun. :+1:

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Hi Hekate,

Vielen Dank für deine Nachricht.
Ich habe mir deinen oder euren Vorschlag gut überlegt und bin jetzt der Meinung, es zu probieren. Ich werde am Montag in der Klinik anrufen und versuchen einen Platz zu bekommen.
Denn so kann es nicht weitergehen und mein Neurologe findet do klasse, wie es ist.
Ich brauche entweder andere Medikamente, es ist noch eine weitere Krankheit vorhanden oder es sind schon die ersten Symptome der MS.

Danke für eure offene Antwort. Anscheinend habe ich das gebraucht. Denn ich möchte auch bald wieder arbeiten gehen und unseren kleinen Sohn ein besser Vater sein. Was ich zur Zeit nicht richtig kein.
Seine und unsere schönste Zeit des Lebens hatte ich mir ganz anders vorgestellt.

Gruß Nils

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Viel Erfolg, es gibt noch viele Möglichkeiten für dich.
Das Mavenclad ist drinn im Blut und gut. Da wird jetzt nichts drann geändert werden können. Daher kannst dich jetzt mit den Ärzten um die anderen Baustellen kümmern, das wird schon.
P. S. Und nicht alle Themen Threads in den nächsten zwei Wochen lesen. :wink:

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In meiner Elternzeit fing alles bei mir an. Dort hatte ich Probleme mit meinem Bauch, dann die Bandscheibe mit kribbeln in den Beinen.
Da wurde mal von Babyblues gesprochen. Aber nichts genaues.
Nächste Woche muss ich wieder zu meinem Neurologen für meine Krankmeldung.
Dem kann ich alles erzählen und er nimmt es nur zur Kenntnis, doch kaum eine Reaktion darauf. Ich bin der Meinung, dass er alles auf die Depression schiebt.
Am Montag rufe ich bei der Klinik an und erfrage alles was sie für einen Aufenthalt benötigen.

Das mit der Kur läuft ja alles parallel weiter. Die wurde ja mit der Begründung der Depression abgelehnt. Die Tagesklinik würde ich ja nicht schaffen.
Ich ziehe jeden Tag unseren Sohn für die Tagesmutter um 7 Uhr an. So ein Quatsch.
Aber egal.

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@Nils78 Hallo Nils!

“So hatte ich mir das nicht vorgestellt.”

DAS können hier wohl viele (wenn nicht alle) ung’schaut unterschreiben.

Vielleicht pinsel ich das demnächst über meine Tür (statt dem albernen “CMB”? :wink:

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Prima Idee!

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Es gibt meistens Dinge im Leben, die man sich so nicht vorgestellt hat und einem nichts anderes übrig bleibt, als so gut wie möglich damit zu leben.

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Wie kommt man darauf, über eine „4 Jahressperre“ zu schreiben und warum sollte „kein Arzt vorher was verschreiben“ bei Wunsch oder Notwendigkeit? Meinst du etwa „kein Vorschlag vom Forum“ hier?

Wenn er eine Therapie erhält, die 4 Jahre zu ihm passt, kann er zufrieden sein, und wenn nicht, weißt du doch selbst, dass bei Unverträglichkeiten oder fehlender Wirkung gewechselt werden kann solange die Lymphozytenwerte stabil sind.

Und das sind sie idR ab 3-6 Monaten nach dem jeweiligen Einnahmezyklus was bedeutet, dass im 3,4 Therapiejahr vermutlich jederzeit gewechselt werden könnte.

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