Ich gebe Dir recht Mark. Die MS Forschung ist ein sehr aktives, sich schnell bewegendes Feld. Aussdem ist sie (im Moment) ausgesprochen interessant und mein lern- und wissaffiner Verstand zieht extreme Befriedigung aus dem Verständnis und dem Erkenntnissgewinn (Lernen ist Geil).
Wie Du sagtest bewegt sich die Forschung laufend weiter und Aussagen in diesem Forum können immer nur in Zusammenhang mit der Zeit, zu der sie gemacht wurden, beurteilt werden. Das ist klar. Leider bleiben dann aus alten Themen z.B. Ocrelizumab oder CD19/20 Therapien - #26 von Marc696 solche Aussagen hängen:
was mich meine Entscheidung für Kesimpta hinterfragen lässt. (Nein, das ist nicht schlimm und ich bin mir nicht sicher ist, ob es produktiv oder konstruktiv ist, hier zu genau nachzufragen. Eineindeutige Entscheidungen (Zulassungen) gibt es selten, man kann immer zweifeln und nachbessern). Trotzdem, wenn es zu dieser Aussage ein Update oder eine Kontexterweiterung gäbe, wäre ich natürlich interessiert:)
Der Austausch von persönlichen Vermutungen zur Pathogenese ist tatsächlich grösstenteils (nur) für den Schreibenden, der über sich selbst reden kann, interessant. Interessanter wäre aus meiner Sicht (3 Kinder) ob, ich aus der Pathogenese Erkenntnisse ziehen kann, mit denen ich die Wahrscheinlichkeit, dass meine Kids MS bekommen, reduzieren kann (Note: ich habe noch nicht gesucht).
@chys4mi Gernell halte ich mich an diesen Grundsatz: “Die Zukunft kommt, ob wir wollen oder nicht. Also machen wir sie so gut wir können.”
Der Einsatz von KI ist ein sehr mächtiges Tool aus dem wir viele Erkenntnisse gewinnen können (die letzten zwei grossen Sicherheitslücken wurden von KI gefunden). Deshalb denke ich, der von Dir beschriebene Einsatz ist sinnvoll, machbar und wertvoll. Problematisch an der Sache ist aber sicherzustellen, dass die KI tatsächlich genau das tut, was wir erwarten. Und hier lernen wir gerade immens. Da ich mir hier für ziemlich blind halte, kann ich keinen wertvollen Kommentar machen.