Mit zunehmender MS, ist man immer mehr auf Hilfe angewiesen. Am Anfang ist das alles noch ganz unbedeutend, man versucht alles selbstständig zu erledigen. So lange man noch in der schubförmigen Phase ist, geht das eigentlichganz gut, bei mir zumindest. Aber seit Jahren bin ich nun immer mehr durch SPNS betroffen und immer mehr auf Hilfe angewiesen. Und ich bin sehr dankbar, dass ich diese Hilfe auch bekomme. Egal, ob es um Hilfen im Alltag oder körperliche Ausfälle geht.
Man lernt auch sehr viele nette Menschen kennen. Ganz am Anfang hab ich das vielleicht noch als Belastung gesehen, dass immer neue Leute zu mir herkommen, aber inzwischen weiß ich das sehr zu schätzen. Schon allein die Eingabe dieses Textes wäre mir alleine nicht mehr möglich. So diktiere ich einfach nur und alles ist fertig geschrieben. Leider stehen mir diese Hilfen nicht immer zur Verfügung, aber ab und zu brauch man auch mal seine Ruhe.
Worauf ich hinaus möchte ist, dass sich jeder um entsprechende Assistenz in irgendeiner Form kümmern sollte. Es ist einfach nur schreckilich, wenn man einfach so in der Gegend stehen gelassen wird. Häufig können diese Hilfen von Familienangehörigen oder Freunden übernommen werden, aber irgendwann sind die auch überfordert. Und dann?
Wie ist das bei euch? Habt ihr auch schon entsprechende Hilfen? Oder versucht ihr noch, alles selbst hinzukriegen?
Liebe Grüße
Rainer

