Hallo,
meine Frage mag total bescheuert klingen, aber es ist mir ein echtes Anliegen:
Wie “merke” ich ein Nachlassen der Gehfähigkeit?
Ich habe schon seit ca. 15 Jahren, allerdings wurde sie erst letztes Jahr bestätigt. Ich spritze seit Anfang des Jahres Avonex.
Natürlich mache ich mir so meine Gedanken… bisher blieben keine echten Beeinträchtigungen zurück. Bis auf diese elende Fatique, die mich wirklich sehr belastet, und Gefühlsstörungen in den Händen, geht es mir eigentlich gut.
Allerdings bemerke ich seit einigen Tage, dass mir das Gehen schwerer fällt. Wenn ich meine Kinder zum Kindergarten gebracht habe (ca. 500 m) fühlen sich meine Beine an, als hätte ich eine Wanderung gemacht.
So ein kurz-vor-Muskelkater-Gefühl.
Gleiches gilt beim Treppensteigen.
Natürlich mache ich mir so meine Gedanken über den weiteren Verlauf.
Allerdings bin ich jemand, der seinen Körper immer bis zum Letzten angetrieben hat… es fällt mir nach wie vor schwer, auf seine Bedürfnisse zu achten.
Deshalb auch meine etwas dämliche Frage, ob dieses Erschöpfungsgefühl auf ein Nachlassen der Gehfähigkeit hindeuten könnte.
Ich neige nämlich dazu, solche Dinge zu ignorieren / zu übersehen, denn mein Körper hat (mal ganz hart gesagt) so zu funktionieren, wie ich das will.
Sicherlich habe ich damit MS GANZ schlechte Karten, ich weiß.
Trotzdem würde mich mal interessieren, wie ihr die Grenzen eures Körpers / eurer Leistungsfähigkeit wahrgenommen habt.
Bin gespannt auf viele Antworten!
Liebe Grüße,
Aennie