Liebe Leute da draußen,

Ich möchte mich euch gerne vorstellen.
Ich bin seit ca. 21 Jahren an MS erkrankt und ich glaube ich habe mich noch nie aktiv mit dieser Krankheit auseinandergesetzt. Ich dachte ich bekomme das irgendwie schon hin und verschloss die Augen.

In meiner 2. Ehe fand ich endlich jemanden der mich nahm wie ich bin. Wir bekamen einen supertollen Sohn.
Trotzdem habe ich weiter meine Augen verschlossen…

Doch jetzt ist etwas passiert was mir sehr Angst macht.
Meine Partnerin kann das nicht mehr und ich verstehe Sie.

Ich Stelle jetzt fest das ich alle die mich möchten oder geliebt haben von mir gestoßen habe und fühle mich jetzt furchtbar einsam und weiß nicht wie ich den ganzen Berg an Aufgaben bewältigen soll.

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Hallo Marty,

du bist nicht einsam. Wie sind alle hier. Willkommen an Bord :slight_smile:

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Hallo Marty, so böse das jetzt vielleicht klingt, ist es auf gar keinen Fall gemeint:
Du sagst, du hast alle weg gestoßen, dann kann man daran vielleicht etwas ändern, am verhalten?
Ich kann dir aus eigener Erfahrung nur sagen, dass eine Psychotherapie helfen kann, zu akzeptieren, dass man nicht mehr kann und entsprechende Stellschrauben aktivieren/ändern.
Ansonsten kann ich fujur nur zustimmen, hier bist du nicht allein!

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Moin

Hast du denn die Möglichkeit, dich irgendwie anders mit Menschen zu verbinden?
Du solltest wirklich schauen, dass das Thema Einsamkeit nicht zu groß wird, das macht krank.
Nimm das bitte ernst und schau dich um, was du real für Gelegenheiten hast.
Arbeitest du noch? Pflegegrad? Pflegebedürftigkeit?

Alles Dinge, die du berücksichtigen musst.

Meld dich!

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Hallo Marty,

nach deinem Beitrag ist mir jetzt nicht klar, was das Eine mit dem Anderen zu tun hat.

Hast du starke Einschränkungen durch die MS? Dann musst du dich natürlich damit auseinander setzen, ob eine medikamentöse Therapie und/oder z.B. Physiotherapie etwas verbessern könnte, ob du einen Pflegegrad und Unterstützung bekommen kannst.

Krankheitsbedingte Einschränkungen machen natürlich etwas mit einem, man ist unglücklich, zieht sich vielleicht erst Mal zurück.
Aber man muss nicht andere von sich stoßen, wie du schreibst. Dann musst du etwas an deinem Verhalten ändern, wenn du nicht einsam sein willst, ggf. mit professioneller Hilfe, wie Briga schreibt.

Als ich zur Diagnose im Krankenhaus lag, habe ich mehrere Filme im Fernsehen gesehen, wo unausstehliche MSler eine Rolle gespielt haben und ich habe nur gedacht, Oh Gott, so möchte ich nicht werden.
Als ich das Freundinnen erzählt habe, sagten sie, sie sagen mir dann Bescheid. Bis jetzt kam noch keine entsprechende Rückmeldung.

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Hallo Leute,
es ist genauso geworden wie auch ich nicht sein wollte. Mich überfordert denke ich gerade alles psychisch. Eine Therapie hatte ich schon und möchte mich jetzt an eine weitere wagen und mir helfen lassen. Ich habe momentan den Pflegegrad 2 bin auf den Rolli angewiesen und arbeite noch 33 Stunden in der Woche. Ich danke euch für die ehrlichen Worte! Auch meiner Frau habe ich gesagt das ich einfach in einem Funktionatunnel bin und nichts wahrnehme. Sie ist sich einfach nicht mehr sicher mit uns und kommt gerade gar nicht mehr mit ihren Gefühlen klar. Sie ist erschöpft von mir kann man sagen und ihre restlichen Kräfte unserem Sohn. Das ist auch voll in Ordnung. Ich möchte einfach nur zu ihr durchdringen und ihr sagen das ich es anders machen möchte. Ich bin mir aber nicht sicher ob sie das noch wahrnimmt

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Würde denn eine Paartherapie für euch in Frage kommen?
Liebe Grüße

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Hallo Sonnenschein
ich hoffe es… Aber sie muss es auch wollen. Ich bin bereit an mir zu arbeiten meine Baustellen in Angriff zu Nehmen. Ich hoffe es so

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Weißt du, Marty, du hast schon sehr gut erkannt, dass du etwas ändern kannst.
Ich kann auch deine Frau verstehen, wenn sie im Moment nicht wirklich aufnahmefähig ist, sich vielleicht überfordert fühlt.
Gibt es vielleicht Kleinigkeiten, die du ihr abnehmen kannst, um zu zeigen, dass sie dir wichtig ist?
Manchmal sagen Taten mehr als 1000 Worte…
Habt ihr durch deinen Pflegegrad eine Haushaltshilfe?
Ich habe eine ganz tolle Person an meiner Seite, und da ich eine kleine Wohnung habe, bleibt immer noch Zeit für einen Kaffee und gute Gespräche. Sie ist für mich da, hört zu, das hilft mir, mit jemandem objektiv zu reden :relaxed: Okay, ich habe auch wahnsinnig Glück gehabt mit ihr.

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Hi Briga,
Leider hat sie beschlossen das wir getrennte Wege gehen müssen.
Ich bin unendlich traurig, werde aber jetzt an den schwachen arbeiten (wenn ich da jetzt noch etwas positives rausziehen kann) sie hatte gestern auch Freunde von mir kontaktiert die ich weggestoßen habe. Ich hatte dann auch gestern mit meinen Jungs Kontakt und haben uns ausgesprochen. Ich habe mich nicht mehr so allein gefühlt. Ich danke auch euch für eure Tipps:) leider hat es nix mehr gebracht.

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Das tut mir leid, wenn es endgültig ist.

Versuche nach vorne zu schauen, für dich und für deinen Sohn. Er braucht eine gute, stabile Beziehung zu seinem Papa. Dafür muss es dir gut gehen und du musst mit seiner Mama in gutem Kontakt sein.

Ich wünsche dir alles Gute! Schreibe gern weiter hier.

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Öffentliche Bibliotheken verstehen sich als 3. Ort neben Zuhause und Arbeit, ein niedrigschwelliges öffentliches Wohnzimmer um sich aufzuhalten, zu informieren und auszutauschen.
Ich treffe mich dort gern, meistens zentral gelegen, jeder kann hingehen ohne Eintritt zu bezahlen oder etwas konsumieren zu müssen.

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Das ist eine sehr tolle Idee

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Aus welcher Stadt kommst du denn?

Ich hab immer reichlich Zeit und bin eigentlich ganz unterhaltsam :wink:

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Ich nicht :joy: habe das voll verlernt und mich zurückgezogen. Aber aus dem Kreis Ludwigsburg genauer Kornwestheim

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Schade. Nach Berlin ziehen magst du nicht?

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Oh ein Ländfän… :wink:

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Ne magst hier eigentlich :slight_smile:

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Das ist die Berliner Arroganz :wink:

Was für eine Stadt ist d enn da? Welches Bundesland ist das?

Bist du in irgendeiner Form verbunden mit anderen Menschen außerhalb deiner Familie?

Könnte mir vorstellen, das wäre eine gute Idee