Guten Tag,
Ich suche nach Rat oder Mitgefühl, weiß aber ich nicht mal genau was ich bezwecke.
Ich bin recht Jung und meine Mutter ist seit 20 Jahren schwer an MS erkrankt. Die Situation war bisher ohne Schübe, seit 2 Jahren mit massiven Verschlechterungen. Mittlerweile ist sie in einem Pflegeheim zur Kurzzeitpflege, soll aber bald mit Hilfmitteln heim kommen weil sie es dort nicht aushält.
Meine Mutter hat starke kognitive Einschränkungen, gibt höchstens einzelne Wörter als Antwort und reagiert wenig. Sie liegt im Bett, nur auf Aufforderung kann sie sich mit etwas Hilfe in den Rollstuhl setzen. Ihre Worte wirken gepresst und mühsam, ihr Denken ist stark eingeschränkt. Sie möchte im Grunde gar nichts mehr, nur Rauchen oder Kuchen Essen, sie hat an nichts Interesse. Sie hatte schon eine Lungenentzündung und hat sich vor 2 Monaten bei einem Sturz die Hüfte und die Schulter gebrochen. Vielleicht muss man dazu sagen dass sie recht jung ist, Mitte 60.
Meine große Angst ist, wie sich das die nächsten Jahre gestalten soll. Im Pflegeheim leidet sie, alles andere ist auch so kostspielig dass im Grunde alles hart erarbeitete Geld der Familie dafür über Jahre verloren gehen könnte.
Mein Vater leidet auch massiv und sieht sie nur noch als Last.
Ich weiß nicht wie es für meine Familie weitergehen soll und suche nach Austausch und Verständnis.
Danke fürs Lesen.
Situation…