Gleich vorneweg; ich kann nicht jede einzelne Nachricht in den Foren beantworten und fasse daher mit dieser Nachricht meine wichtigsten Eindrücke zusammen. Für individuelle Fragen schickt mir bitte eine e-mail.
Im jetzigen Stadium möchte ich noch keine persönlichen Angaben zu mir machen, da sie im Moment nicht relevant sind.
Relevant sind allerdings die Fakten, die ich hier gerne zur Verfügung stelle. Und ich überlasse es dann euch, darüber zu urteilen, ob diese Art der Therapie für den Einzelnen sinnvoll ist.
Nicht mehr und nicht weniger.
Und natürlich bin ich auch in anderen Foren unterwegs, weil ich denke, dass dieses Thema für sehr viele Menschen wichtig ist.
Zur Begriffs-Definition von ‘Heilung’:
Dieses Wort definiert jeder für sich unterschiedlich.
Ich habe ihn von Patienten übernommen.
Eine MS-Patientin sieht sich als geheilt an, weil sie jetzt wieder unter menschenwürdigen Bedingungen leben kann.
Ein Patient, der an einem Prostata-Karzinom litt und operiert werden sollte, kam um die Operation herum und sein PSA-Wert ist normal.
Und es gibt noch viele solcher Beispiele…
Oft lese ich, ‘…wenn es das gäbe, wieso wissen wir nichts davon?’ oder ‘wieso hat mir mein Arzt noch nichts von dieser Therapie erzählt’ oder ‘…dann würde doch die Pharmaindustrie das sofort vermarkten’ oder ‘Wer ist dieser Wunderheiler?’.
Nur mal angenommen, meine Aussagen haben einen hohen Wahrheitsgehalt.
Dann stellt euch doch bitte mal diese Fragen:
Was würde ein weitestgehend gesunder Patient gegenüber einem chronischen Patienten dem Haus- bzw. Facharzt Arzt an Umsatz bringen?
Ergo - was denken viele Ärzte über solche Alternativtherapien?
Was würde ein weitestgehend gesunder Patient gegenüber einem chronischen Patienten der Pharmaindustrie an Umsatz bringen?
Zurück zum Thema MS.
Fakt 1:
Ich lese öfters, dass die Ursachen von MS unbekannt sein sollen. Bereits seit 8 Jahren ist die Ursache bekannt. Es ist eine Infektionskrankheit (erschienen in der Zeitschrift ‘Ärztliche Praxis’ vom 15.04.2003), anhand von 3 Millionen Blutproben nachgewiesen. Daraus konnte man nun auf der Suche nach MS-Ursachen interessante Antikörper-Bestimmungen vornehmen. Im Visier: Der Epstein-Barr-Virus (EBV).
Fakt 2:
Ich hatte gestern ein Gespräch mit einer MS-Patientin und gebe im wesentlichen ihre Worte wider.
Fallbeschreibung:
MS-Patientin, 56 Jahre, Diakonin aus Baden-Württemberg.
seit 2008 im Rollstuhl, bis 09/2010 konnte sie ihre Beine maximal 2 cm bewegen und natürlich keine Treppen steigen.
Eine Mitoxantron-Therapie wurde ihr als letzte Möglichkeit vorgeschlagen, daraufhin Entscheidung zur beschriebenen Alternativ-Therapie, welche sie in 11/2010 durchführte.
Gleich zu Beginn verspürte sie eine starke Verbesserung ihres Allgemeinzustandes.
Mittlerweile fühlt sie sich sehr wohl, es geht ihr wesentlich besser und ihr Lebensgefühl ist gestiegen.
Zusätzlich ist sie jetzt wieder in der Lage Religionsunterricht über 4 Stunden am Tag zu halten.
Im Einzelnen:
-
Beweglichkeit
kann aktuell selbständig Treppen steigen
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Schmerzen
sie hat keine Schmerzen mehr und muss daher auch keine Medikamente mehr nehmen
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Blase
seit der Therapie deutlich besser geworden, am Rande vom Normalbereich
(bei Erkältung gelegentlich Rückfall) bzw. halbwegs normal
-
Ermüdungserscheinen (Fatigue-Syndrom)
kaum noch bemerkbar
Zur Behandlung selbst:
Je nach Krankheitsart und deren Stadium handelt es sich um eine Kombination von 3 Verfahren.
- Galvanotherapie
- Embryonale Stammzellentherapie
- Auto-Immun-Therapie (auch bekannt als ‘Autovakzine’)
Wie bereits erwähnt, findet die Therapie ambulant statt.
Bei dem Chefarzt handelt es sich um einen erfahrenen Humanmediziner, der bereits einige Jahre in Süddeutschland mit eigener Praxis niedergelassen war und von dem bereits mehrere Veröffentlichungen zu den wichtigsten Krankheiten existieren.
Zum Schluß; ich würde es begrüßen, wenn wir die Diskussion um dieses sensible Thema sachlicher führen können.
Freundliche Grüße und einen schönen Sonntag
jhb17