Manchmal kommt es mir so vor, dass die Fatigue bei mir - unabhängig von Überforderungen - einen bestimmten Rythmus bevorzugt: 1 Woche gehts so lala, die folgewoche geht kaum noch was.
Geht es nur mir so?
Bei mir ist der Rhythmus, morgens geht’s noch und gegen Mittag kommt das erste tief und abends muss ich mich dann echt durchbeißen.
Und mir fällt auf, das es auch mit der Woche so ist. Montag und Dienstag ok und dann baue ich extrem ab. Das Wochenende ist der Rettungsanker, wobei Samstag dann nur das notwendigste geht mit vielen Pausen.
Habe das Glück meine Arbeitszeit meinen Bedürfnissen einigermaßen angepasst zu haben. Täglich 4 Stunden und mehr geht nicht mehr…
Teilzeit Rentnerin 
Ich hatte eine halbe Stelle und habe jeden Tag morgens 4 Stunden gearbeitet.
Mir ging es auch so, dass ich gegen Ende der Woche, donnerstags und freitags ziemlich erschöpft war und mich, wenn ich mittags nach Hause kam, erst Mal aufs Sofa gelegt habe. Ich dachte, ganze Arbeitstage würde ich nicht durchhalten, aber das war es gar nicht.
Während Corona sollten wir möglichst nur alleine im Büro sein und ich habe meine Arbeitszeit auf 3 Tage verteilt, montags, mittwochs, freitags mit immer einem Tag Pause dazwischen. Das ging viel besser und ich hatte auch kein Problem damit, wenn ich Spätdienst hatte, länger als 8 Stunden zu arbeiten.
Ich war im Ganzen viel weniger erschöpft und habe diesen Rhythmus auch nach Corona beibehalten.
Das hört sich gut an 
Mir reicht der Trubel im Kindergarten nach vier Stunden… Lautstärke und ständig umplanen…
Und dann pflege ich meinen Sohn. Er wird von 8:00 bis 16:00 uhr in der Tagesförderstätte betreut.
Somit habe ich ein paar Stunden um mich auszuruhen 
Eine gute Tages Struktur hilft mir sehr mit der Fatigue.
Bei mir ist es genau andersherum. Morgens brauche ich unglaublich lange um in die Gänge zu kommen, Abends bin ich frisch und munter, bis in die späte Nacht. Ich arbeite von zu Hause und habe den Kalender bis 9:30 Uhr geblockt, damit mir da keiner Termine reinsetzen kann.