Ich gehöre auch eher zu den “schnellen” , Bein taub, nächster Tag direkt Orthopäden Termin und da schon den Verdacht auf MS erhalten, eine Woche später schon Neuro Termin und dort auch den Verdacht bekommen, ein Tag später MRT’s und auch vom Radiologenden Verdacht auf MS gehört, nächster Tag LP, eine Woche später alle Ergebnisse da und dann offiziell gesicherte Diagnose, also vom ersten Symptom bis finalen Diagnose 2 Wochen und 3 Tage, das ganze komplett ambulant und selbstständiger Terminvereinbarung bei den Praxen ( also kein Orthopäde der einen schnellen Neuro Termin oder Mrt organisiert hat )

Es ist ja noch halbwegs gut gegangen :slight_smile: Meine MS zickt er seit ca. 4 Jahren rum, davor habe ich bis auf den ersten Schub fast nichts gemerkt.

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Zehn Tage.

3 Wochen, nach Zufallsbefund im MRT und dann zur Diagnosebestätigung 1 Woche Charite.

mit Beginn Diagnoseschub insgesamt 3 Monate bis zur ersten Medikamentengabe.
Davor 10 Jahre orthopädisch, psychisch, blabla MS? Aber in den 10 Jahren bin ich dem nicht nachgegangen, weil ich es, glaub ich, noch gar nicht wissen wollte und damit umgehen wollte.
In dieser Zeit war ich noch nicht bereit, mein Leben anders zu gestalten.

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3-4 Tage. Hatte die Symptomatik ungefähr einen Monat bis mein Mann meinte, er schaut sich das nicht mehr länger an. Sind ins Krankenhaus gefahren, habe dort dann ein MRT von HWS, Kopf und Wirbelsäule bekommen + Lumbalpunktion.
Zwei Tage später kam das Ergebnis.
War einfach froh, dass es kein Gehirntumor war :woman_shrugging:t2: geil ist es trotzdem nicht

Erschreckend, wie lang der Weg für manche hier war.

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Ca 6 Jahre. Das klingt aber schlimmer als es war.
2019 mit massiven Migräneattacken und rechtsseitiger Taubheit im Bein im Krankenhaus gewesen. Die haben mich zwar ein paar Tage auf den Kopf gestellt, aber angeblich nichts gefunden und mich ohne Diagnose entlassen.
Die Migräne war bis dahin weg, und das bisschen schief gehen hat mich im Alltag nicht genug eingeschränkt um dem weiter nachzugehen. Und das hatte sich nach wenigen Monaten auch komplett zurückgebildet.
Ich muss dazu sagen, dass ich damals noch eine stärkere Angststörung hatte und erst therapeutisch daran arbeiten musste, überhaupt sowas banales wie Vorsorgetermine zu machen.
Und über MS wusste ich bis zu meiner Diagnose ehrlich gesagt nur, dass es körperliche Behinderungen verursacht und teilweise schmerzhaft aussieht. Sonst wäre ich vielleicht hartnäckiger im Abklären gewesen.:see_no_evil:
Letzten August bin ich wieder mit neurologischen Ausfällen ins Krankenhaus gekommen. Wieder auf den Kopf gestellt, diesmal inklusive Lumbalpunktion. Die eine Untersuchung die vor 6 Jahren nicht gemacht wurde. Wobei damals schon Läsionen im MRT zu sehen waren, die hätten also auch schon genauer gucken können :roll_eyes:

15 Jahre… :sunglasses:

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Was mich bitte interessieren würde warum hat es bei manchen so lange gebraucht bis die Diagnose da war?Also von da ab wo der erste Arzt an ms dachte. Vielen Dank

Bei mir wahrscheinlich weil ein Wert nicht richtig war bei der LP um gesichert MS zu sagen. Und ich war vorher nie neurologisch auffällig.

Also so erkläre ich es mir :wink:

Mir fällt noch ein, in der Reha gleich nach der Verdachts Diagnose hat die Neurologin zu mir gesagt, wir haben sie ganz am Anfang erwischt. Sie war sich 2019 schon sicher. Die MS Ambulanz dann 2022…

@Daisy warst du also gleich zur Reha wo es noch ein Verdacht war?Kann mir bitte mal jemand sagen ob ich jemand und wie privat anschreiben kann?

Rund 4 Jahre.

Von Facharzt zu Facharzt (Chirurg, Augenarzt, Psychiater, usw.) gelaufen. Verschiedenste Diagnosen und Therapien erhalten. Als ich letztlich in der Neurologie angekommen bin, hat es 1 Monat bis zur Diagnose gedauert.

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Hallo BlackMug!

Was nimmst du gegen die Migräne?

LG
Parichehr

Hallo Parichehr,
Die Migräneattacken hatten sich damals zum Glück schnell wieder gegeben, deswegen kann ich dir leider keine Tipps geben.

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Ich wurde zwar nicht gefragt, nehme aber bei Migräne Rizatriptan und/oder Eletriptan. Hab immer beide hier. Kann an schlimmeren Tagen durchaus sein, dass die Migräne Nachmittags zurück kommt, obwohl ich morgens eine Tablette genommen habe, dann nehme ich einfach nochmal eine. Höchstens aber 2 am Tag mit etwas Abstand. Und nur 10 im Monat :+1:Das hilft bei mir recht gut :woman_shrugging:

Ach und nehme ohnehin ASS 100 morgens und abends (aber das kümmert meist meine Migräne nicht :thinking:)

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Das macht doch nichts! Danke vielmehr, dass du dich meiner Migräne annimmst!

Du kombinierst verschiedene Triptane?!? Uff…

Sollte man nicht am selben Tag machen :woman_shrugging: also es sollten 24 Stunden zwischen liegen bis du zum anderen wechselst… Ich muss zum Glück ohnehin nicht allzu häufig 2 an einem Tag nehmen…

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Kurze Antwort: Diagnosekriterien

Ich hatte aber irgendwann auch kein Bock mehr auf Ärztemarathon und hab mich mit meinen “unspezifischen” Einschränkungen abgefunden - bis zum 2. Großen Schub 15 Jahre später…

Mittlerweile kann MS auch einfacher Diagnosiziert werden… mir wurde damals noch erzählt ich bräuchte mindestens 2 nachgewiesene Schübe… aber es gab auch so Aussagen wie “Vielleicht war es ja nur eine Lebensmittelvergiftung” und das vom Chefarzt der Neurologie im KH, nach 2 Wochen intensiver Diagnose - wie gesagt mir wars dann irgendwann zu dumm - hab meinen Glauben an die “Götter in Weiss” schon mit 20 Jahren verloren…

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