@Marc696 Artig recherchiert, lieber Marc.

@Parichehr
Naja, wenn man sich länger in einem deutschsprachigen Land aufhält, halte ich es schon für sinnvoll, Deutsch zu lernen.

Welche Vorurteile ich habe, weiß ich nicht, die hat wohl jeder irgendwo. Das finde ich nicht schlimm, solange man offen ist.

Interessant finde ich, dass sich Menschen aus verschiedenen Gegenden eines afrikanischen Lands oft in einer ehemaligen Kolonialsprache verständigen.

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@tournesol
“Interessant finde ich, dass sich Menschen aus verschiedenen Gegenden eines afrikanischen Lands oft in einer ehemaligen Kolonialsprache verständigen.”

Meinst du das im Ernst?

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Ja. Stört dich etwas daran?

@tournesol Nein, nein :wink:

@tournesol Deutsch ist eine bemerkenswert unmelodiöse Sprache. Ich würde mich viel lieber auf Italienisch oder Französisch unterhalten.

Können vor lauter Lachen😉

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Was interessant an der Aussage ist, ist daß große Gebiete Deutschlands ebenfalls von der „assimilation culturelle” – also die Eingliederung der Kolonien in die französische Sprache, Verwaltung und Kultur. Schulen, Gerichte, Behörden – profitiert hat wie afrikanische Länder.

Hier war es die Zeit unter Napoleon, die insbesondere dem Rheinland und dem Südwesten Verwaltungsstrukturen nach französischem Vorbild gegeben hat, die bis heute bestehen: Der Code Napoléon, das französische Zivilgesetzbuch, ist in großen Teilen Grundlage für deutsches Recht geworden. Die Franzosen haben in Deutschland Kataster Grundbücher und Hausnummern eingeführt und diese Adressen für Steuern, Militäraushebung und Postzustellung verwendet.

Vorher gab‘s das Alles nicht hier. Und niemand hat sich hinterher bei denen bedankt…

Hauptsache, ich kann mich verständigen.

Im Deutschen gibt es auch Unterschiede.
Als es mich vor über 40 Jahren nach Norddeutschland verschlagen hat, war ich am Anfang geschockt, weil ich ständig dachte, meine Kollegen würden mich kritisieren oder seien sauer auf mich, allein vom Tonfall her.

Auch jetzt noch finde ich, wenn ich da bin, dass der alltägliche Umgangston in Süddeutschland freundlicher ist.

Aber Französisch wurde nicht Amtssprache in Deutschland um eine Verständigung aller untereinander zu ermöglichen ohne eine der einheimischen Sprachen zu bevorzugen.

Im Schwäbischen kenne ich mehr ursprünglich französischsprachige Ausdrücke als auf Hochdeutsch.

Über all dem stehen wohl die Gewürze ohne denen gar nichts schmackhaft ist. Die waren früher extrem wertvoll – teilweise so kostbar wie Gold. Pfeffer wurde als schwarzes Gold gehandelt und kamen aus dem asiatischen Raum durch Händler.

Ganz einfach, weil im Gegensatz zu anderen Regionen in den Kolonien Französisch in Deutschland als „Sprache des Unterdrückers“ galt. wäre politisch also undenkbar gewesen. Natonalisten wie Fichte in der “Rede an die deutsche Nation” definierten bewusst eine deutsche Identität über die gemeinsame Sprache.

Die Umsetzung kam dann durch die großen Fürstentümer, die überregionale Verwaltungssprachen verwendeten, die Universitäten und Gymnasien, die im19jh entstanden und natürlich Schriftsteller wie Goethe, Schiller, Lessing die in Weimar um 1800 ein gemeinsames literarisches Hochdeutsch entwickelten.

Wie der Kolonialismus die sprachliche Vielfalt bedroht - Zeitgeister - Das Kulturmagazin des Goethe-Instituts Wie der Kolonialismus die sprachliche Vielfalt bedroht - Zeitgeister - Das Kulturmagazin des Goethe-Instituts

:pray:

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Let’s get back to the topic, please.

Was hast du über die Ostertage vor?

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Ich hab mir vorgenommen, mir nix vorzunehmen - einfach laufen lassen :smile: Mentale Inkontinenz sozusagen…

bin sogar zu faul mir eine neue Frage auszudenken :cold_sweat: :innocent:

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Jeden Tag in den Wald gehen.
Wir waren gerade eine Runde, 40 min mit Pausen und Rollator. Wahrscheinlich ca. 1,6 km.

Also die Frage: lieber weiter in den Wald gehen oder in die Gottesdienste? :smirk:.

P. S. es gibt ja auch online Formate (also Reportagen über den Wald im zeitraffer​:joy::no_mouth:‍:fog:)

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:man_running: ich muss los… bin dann mal im Wald :kick_scooter:

Nein, im Ernst kaum etwas das mich mehr abschreckt als Gottesdienste…

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Weder gottesdienst noch wald.
Ich möchte mal sehen, ob ich heute zum Lesen komme… papierbuch.

Was hat dich zuletzt glücklich gemacht?

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Außer heute Abend essen mit Schwägerin und Schwestern habe ich nichts geplant, lasse alles auf mich zukommen, wozu ich Lust habe :grin:
Was mich zuletzt glücklich gemacht hat ist mein blühender Kirschbaum und grüner Zwergflieder

Was gab euch zuletzt Kraft?

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Ich habe sehr faule Ostern geplant… Alles kann nichts muss :sunglasses:
Kraft gibt mir jeden Tag mein Sohn! Glück pur :two_hearts:

Frühaufsteher oder Langschläfer?

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Was mir Kraft gibt?
Schwierige Frage.
Vielleicht dass da immer noch ein kleiner Funken Hoffnung für den Rest meines Lebens besteht.

Ist 9h frühes Aufstehen?

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