Farbe… Küche steingrau, Wohnzimmer salbeigrün, Badezimmer leuchtendblau, Schlafzimmer dunkelblau… 
Mittagessen warm oder Abendessen?
Bei mir Abends… Hunger!
Farbe… Küche steingrau, Wohnzimmer salbeigrün, Badezimmer leuchtendblau, Schlafzimmer dunkelblau… 
Mittagessen warm oder Abendessen?
Bei mir Abends… Hunger!
Eher: wo und wann?
Die suchen bestimmt immer noch wo man das einstellen könnte… sind ja bestimmt Büromitarbeiter, die einfach mal gar keine Ahnung von IT haben, denke ich zumindest…
Hab das schon gehabt, das am Freitag die Putzkolonne die Monitore beim abwischen ausgeschaltet haben, und ich am Montag Anrufe von verzweifelten Mitarbeitern hatte, die behaupteten Ihre PCs wären kaputt - keiner hatte versucht den Monitor einzuschalten 
Clever gelöst👍
Ich habe das Gefühl, der gute Genitiv macht’s nicht mehr lange (was mir keinerlei Kopfzerbrechen bereitet. “Muth” schreibt man auch schon länger anders…)
Genitiv ins Wasser, weil es Dativ ist


@Paule
Hab noch einen kleinen Literaturtipp für dich:
Sick, Bastian: “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod”.
Spaßig zu lesen.
Let’s agree to disagree 

Ich habe früher immer verbessert, weil sich mit dir Zehennägel aufgekringelt hat bei falscher Verwendung, jetzt kann ich Zähne beissend schweigen 
@Briga Sprache lebt. Sie verändert sich.
Mir hat ein Professor an der Uni einmal gesagt, dass es ein “richtig” bzw. “falsch” in Bezug auf einen bestimmten Sprachzustand nicht gäbe. “Richtig” und “falsch”, so meinte er, würde sich vielmehr am Gebrauch der Sprecher und Sprecherinnen orientieren.
Hat mich mächtig beeindruckt, was er damals gesagt hat. Einfach, weil es so wahr ist. Sprache IST dynamisch. Sprache verändert sich. Ständig. Ist doch nicht schlimm😉
“Isch geh Aldi!”
Nicht schlimm??
@shitman Findest du das schlimm? Die Vermeidung von Präpositionen ist nachvollziehbar (noch dazu, wenn man sich nicht sicher ist, welches Geschlecht der Ort hat, auf den man zusteuert). Statt “Ich gehe ZUM Aldi” - “ich geh Aldi”. Ich weiß, was er/sie meint. Alles gut.
Was mich weit mehr nervt, ist dieses in bald jedem zweiten Halbsatz untergebrachte “basically”. Da möchte ICH aus der Haut fahren.
Und dann sag ich mir wieder: Ruhig Blut. Sprache, ein dynamisch Ding 
Kenn ich doch, ich mag das Thema 
@shitman Drei über die Geröllhalde der deutschen Substantive willkürlich verteilte Geschlechter bringen es mit sich, dass DaF/DaZ-Sprecher*innen nach für sie praktikablen Lösungen suchen, um trotz besagter Barrieren nicht zu verstummen. Mit Auslassung der Artikelanteile ist der gordische Knoten de facto beseitigt. Der Sprachfluss ist nicht beeinträchtigt, nicht gestört, auch quälendes Herumgestottere bleibt uns erspart. Ich kann an “Isch geh Aldi” wirklich kein Problem erkennen. Mangelnde Sprachschönheit? Wirklich?Oder sollte es der Sprecher an sich sein, der deinen Argwohn aktiviert? Beschreib uns denjenigen, der “Isch geh Aldi” sagt, doch ein wenig, damit wir uns ein besseres Bild machen können 
Meine Nichte aus der Metropolregion Rheinland.
geboren 1983 im Driescher Hof
Verheiratet, seit 9 Jahren Mutter, Technikerin an der Uni
Ich bin ihr Lieblingsonkel und Trauzeuge
Verstehe. Was ich aber immer noch nicht verstehe, ist, warum du dich so sehr über einen Satz, der im Prinzip alles hat, was ein Satz braucht, echauffierst? Worum geht es dir beim Sender-Empfänger-Spiel eigentlich? Die Botschaft kommt doch an!
für mich dient gesprochene sprache einfach nur der verständigung.
“isch geh aldi” verstehe ich, also alles gut.
dass es bei weitem nicht das ist, womit ich aufgewachsen und was ich gelernt habe, steht auf einem anderen Blatt.
Was interpretierst du da jetzt rein?
Als Lateinerin, die die Schönheit und Klarheit der Sprache hier propagiert?
@Parichehr: Wenn ich mich echauffiere klingt das ziemlich anders.
Es ist kein Spiel.
Es ist ein Austausch hier im Forum.
Ich streite mich mit meiner Nichte auch nicht darüber.
Norea beschreibt das ganz gut:
Welche Laus ist dir denn gerade über die Leber gelaufen?
Wenn ich noch einmal rekapitulieren darf: Du hast suggeriert, dass “Isch geh Aldi” eigentlich schlimm sei. Nicht wahr?
Ich habe dagegengehalten, dass für mich die Botschaft des leicht verkürzten, beinahe minimalistisch anmutenden Satzes sehr wohl zum Tragen käme. Dass es im “Sender-Empfänger-Spiel” - in für meine Verhältnisse ungewöhnlich flapsiger Manier habe ich mich vom hier von der Linguistik in diesem Zusammenhang eigentlich vorgesehenen Ausdruck des “Modells” distanziert und die Interaktion zweier Gesprächsteilnehmer*innen als “Spiel” zusammengefasst - um das erfolgreiche Übermitteln einer Botschaft ginge; was dich aufschäumen ließ.
Was, lieber shitman, verdrießt dich so sehr? Dass ich “Isch geh Aldi” nicht ebenso hässlich finde wie du? Ist aber so. Ich kann daran nicht Schlimmes entdecken. Im Gegenteil: Den Prinzipien der Sprachökonomie wird besser Rechnung getragen als der regelkonforme Satz es vermocht hätte😉