Natürlich gibst du dem Erkrankten im Umkehrschluss die Schuld an seiner Erkrankung, wenn du z.B. schreibst, ‘An einer Krankheit sind alle Lebensvorgänge beteiligt. Wenn einer dieser Vorgänge “abdriftet”, meldet sich eine Krankheit. Sie ist eine Botschaft, die dem Betroffenen sagen will, dass er etwas nicht richtig macht. Wenn man sich dann damit beschäftigt und sich die Zusammenhänge bewusst macht, kommt man zu einem nachhaltig erfolgreichen Ergebnis. Sich damit zu beschäftigen, ist den allermeisten Menschen aber zu aufwändig. Deswegen wollen sie die unangenehme Krankheit nicht durch Behebung ihrer Ursachen, sondern auf “einfacherem” Wege beseitigen, meistens mit Medikamenten.’
Das ist deine Meinung und wenn du damit bei dir Erfolg hattest, freut mich das. Was mich stört ist, dass du von dir auf andere schließt und es so darstellst, als ob alle nur ihre ungesunde Lebensweise ändern müssten um gesund zu werden. und sie weiterhin krank sind, weil sie dazu nicht bereit sind.
Du erinnerst mich damit an einen Arzt, der mal zu mir sagte, meine Leberwerte seien nicht in Ordnung und ich solle entweder Tabletten nehmen oder eine Diät machen und keine fette Wurst mehr essen. Ich habe mich für die Diät entschieden. Damals war ich schon seit Jahren Vegetarierin.
Ich esse, was ich esse und sehe keinen Grund, mein ‘stoisch phlegmatisches Essverhalten’ mit oberflächlichen Floskeln gegen deine Fakten rechtfertigen zu müssen.
