Also keine Ahnung wie die aktuellen Empfehlungen sind, zu meinem Beginn mit Tysabri 2015 ( damals galt auch die Empfehlung von einem Behandlungsdauer von maximal 2 Jahren ) gab es zum einen keinerlei Impfempfehlungen und zum anderen war der Totimpfstoff gegen Gürtelrose noch garnicht zugelassen. Mein Hausarzt hatte sie zwar zwischenzeitlich mir mal empfohlen mit dem Hinweis das ich diese selbst zahlen müsste, aufgrund meines Alters und darum gebeten nochmal darüber mit meinem Neuro zu sprechen ob sinnvoll und er hält diese nicht in meinem Alter für erforderlich und abgesehen davon würde ich sie auch nicht wollen, da ich zum einen viele Personen kennen die diese Impfung bis heute bereuen, der Impfstoff auch lange nach der Zulassung noch unter Beobachtung stand, da dieser bei einigen Gürtelrose auslöste und es auch einen roten Hand Brief gab. Zu dieser Zeit hätte meine Mutter die zweite Impfung bekommen sollen und es wurde aufgrund der Situation aber davon abgeraten und nachdem sie auch einige kennt, die die Impfung sehr bereuen hat sie auch kein Interesse mehr.

Persönlich hat mir die Gürtelrose weniger zugesetzt/ausgemacht als die aktuelle Mittelohrentzündung…

Hallo,
so ist es bei mir auch.
Sobald ich eine Entzündung hab und sei es nur ein kleiner Schnupfen bin ich noch kraftloser als eh schon. Also ist man gefühlt ständig am Limit :neutral_face:

Ich denke dass sich ja bei Entzündungen das Immunsystem hochfährt und der Körper dann noch mehr zu tun hat. Das schlaucht dann noch mehr…

Beim letzten kleinen Schnupfen hab ich es nicht mehr geschafft vom Bett aufzustehen. Hat in der Nacht angefangen. Deshalb habe ich auch “Höschen” für solche Nächte/Tage zuhause. Zum Glück konnte ich dann nach der nächsten Nacht wieder ins Badezimmer.

Vielleicht ist es dann bei einer Pollenallergie auch so :woman_shrugging:t2:

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Das sind ja über 11 Jahre, ich meinte auch es seien längstens 2 Jahre. Gibt es bei dir einen Grund, dass du das so gut verträgst?

Das würde mich interessieren, hast du dazu genauere Angaben, denn ich finde beim bfarm mit den Suchworten “Gürtelrose”, “herpes zoster” oder “Shingrix” keinen rote Hand Brief.

Die zusätzliche Schwäche infolge eines Infekts liegt bei mir an meinem, durch die MS geschädigten, autonomen Nervensystem. Überall wo es beteiligt ist habe ich Ungleichgewichte bis Totalausfall, beispielsweise schwitze ich überhaupt nicht mehr.

Für mich sind deshalb medikamentöse Massnahmen zur Vorbeugung, Linderung oder Elimination jeglicher Infekte die viel kleineren Übel als das krank sein.
Natürlich habe auch ich früher z.B. meine Pollenallergie mit anthroposophischen (weil sanft) Präparaten, Emser Salz Nasendusche, Pollenvermeidung etc zu behandeln versucht. Heute brauche ich einfach mehr denn je Zeug das wirklich wirkt - und gut ist.

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Als ich mit Tysabri begonnen hatte war die Empfehlung maximal 2 Jahre, aber als ich meine 2 Jahre voll hatte war die Empfehlung sofern das Medikament hilft, gut vertragen wird und man JCV negativ ist kann man es auch weiter bekommen und da es bei mir gut wirkt und ich es super vertrage und mir eine Alternative fehlte bin ich dabei geblieben und werde auch solange dabei bleiben wie es möglich ist, allerdings nur solange ich JCV negativ bin und bleibe.

Der rote Hand Brief hat definitiv 2019 existiert, bin eher zufällig auf der Suche nach dem Impfstoff für meine Mutter für die zweite Impfung gestoßen. Meine Mutter ist privat versichert und muss demnach selbst den Impfstoff mit Rezept kaufen und vor Ort gab es zu der Zeit als ihre zweite Impfung anstand keinen Impfstoff, hatte dann im Netz bei den Online Apotheken gesucht und bin in dem Zusammenhang dann auf den roten Hand Brief gestoßen, ist aber mittlerweile nicht mehr auffindbar, aber ich habe noch einen Bericht gefunden, der im Grunde genau den Inhalt des Briefes wieder gibt

Und genau das was dort zu lesen ist, ist in unserem Umfeld einigen passiert, eine Freundin meiner Mutter hatte vor der Impfung nie eine Gürtelrose, nach der Impfung alleine im ersten Jahr dreimal …

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