Es geht darum sich mit Menschen auszutauschen, die vielleicht in ähnlichen Lebensphasen stecken, vor ähnlichen Entscheidungen stehen und ähnliche Herausforderungen teilen. Genau wie in einem Ü50 Thread. Die Themen sind einfach unterschiedlich und warum sollte es da keine Chance zu geben.

Den Input von langjährigen MS-lern bekommt man ja dennoch mit (wenn man möchte). Aber ich glaube jeder kennt Ratschläge, die einem aufgezwungen werden, weil jemand etwas besser weiß. (Und das nicht nur auf die MS bezogen!)
Ob man diesen Ratschlag annimmt oder seine eigenen Fehler macht, ist die eigene Entscheidung.


Also wer Interesse an einem Austausch (z.B. auch einfach über Discord) hat und bis ca. 30 Jahre alt ist, kann sich super gerne einfach per PN melden.

Kurz zu mir, ich bin 26 und mitten im Studium.

Viele Grüße😇
Anni


Kleiner Nachtrag:
Und genau das, was hier gerade passiert, macht es so schwierig junge Leute zu finden. Es gibt super viele lieb gemeinte Ratschläge von Menschen, die nicht angesprochen sind. Aber die jungen, die vielleicht gerade erst ihre Diagnose haben, die gerade versuchen ihr Leben in den Griff zu bekommen oder ihre Diagnose noch gar nicht realisieren, können einen Raum, der ihnen gegeben werden sollte schlechter nutzen, weil die “falschen” sich melden.

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Ich bin hier nun auch falsch was das Alter angeht.
Möchte aber alle anwesenden jungen Menschen ermutigen das hier anzunehmen, es gibt auch offline inzwischen gute Angebote für diese Gruppe.

Die Bedürfnisse und Lebenssituationen unterscheiden sich so stark, da finde ich es absolut richtig sich die passende Peer zu suchen.
Ihr seid viele, das könnt ihr nutzen.
:+1:t3:

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Ja, sehe ich auch so.

Aber trotzdem kann ich den Wunsch nach einer U-30-Gruppe ein Stück weit nachvollziehen. Oben habe ich begründet warum. Vielleicht wollen und können die U-30 ja beides parallel nutzen: Die allgemeinen Infos im offenen Forum inklusive der Erkenntnisse und Ratschläge der erfahrenen Patienten sowie den spezifischen Austausch in “ihrer” Gruppe der Gleichaltrigen.

Ich hab auch nicht das Gefühl das wir dabei auf ein Alter beschränkt sind (ich bin 30), wir wollen nur nicht belächelt werden, weil wir noch nicht so lange dabei sind. Immer als Kind behandelt zu werden ist nicht das was ich möchte. Ich hab genug junge Leute kennen gelernt die solche Erfahrungen gemacht haben.

Bei mir in der örtlichen Gruppe ware ich der Einzige nicht Rentner.

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Ich kann gut verstehen, dass du dich in der Rentnergruppe nicht so wohl gefühlt hast. Mir würde es umgekehrt in einer Gruppe, wo ich die einzige bei weitem Älteste bin und das Gefühl habe, als Oma belächelt und nicht ernst genommen zu werden, genau so gehen.

Ich finde aber auch Gruppen von nur Älteren, obwohl ich selber dazugehöre, nicht so gut. Da haben oft alle annähernd die gleiche richtige Meinung.
Am besten finde ich, z.B. an der VHS und beim Gasthörendenstudium an der Uni, Veranstaltungen, wo verschiedene Altersgruppen und Meinungen vertreten sind.

Ich habe die MS Diagnose erst spät bekommen. Ein 30-Jähriger kann diesbezüglich mehr Erfahrung haben als ich.
Klar, dass jemand, der eine Ausbildung macht, studiert oder berufstätig ist, aktuell andere Probleme hat, als ein erwerbsunfähiger Rentner. Der hat vielleicht diese Probleme für sich schon lösen können und kann möglicherweise hilfreiche Gedanken dazu beitragen.

Was MS Medikamente betrifft, gab es vor 10, 20 oder mehr Jahren viel weniger zur Auswahl. Daher muss, was damals richtig war, für aktuell neu Erkrankte nicht gelten.

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Die Aktzeptanz jeder Meinung eines jeden einzelnen ob jung oder alt, sollte oberste Gewichtung haben.
Es kann natürlich ab und zu ein kleiner Mutter Instinkt durchkommen, komm unter (meine Haube), das liegt in der Natur des Menschen vieles Gut zu Meinen. :wink:Sorry da muss man schon erwachsen genug sein, darüber zu stehen und jeder kann und muss ja nicht alles machen, etwas nicht zu machen ist ja auch eine Entscheidung.
Zum Sport…

Was ich garnicht so gern mochte ist Gummihüpfen und
Seilhüpfen :smiling_face: Wenn aber keine Jungs da waren machte man eben mit den Mädels mit, egal.

Die einen nennen es Bewegung und andere Sport,
Übertreibung in dessen bringt oft keinen Mehrwert.

Ich weis jedenfalls selbst als ich gebüffelt habe blieb der Bewegungsausgleich auf der Strecke da es mir auch kein Studium Heft empfohlen hatte.

Nur mal kurz auf den Hosenboden zu setzen und prüfen wie weit man eigentlich mit seinen Fingern an die Zehen mit ausgestreckten Beinen kommt, zeigt den eigenen Status.

Da wünsche ich jedenfalls jeden viel Erfolg egal in welcher Gruppe, :wink:
so, genugt gesülzt,

VG