Hallo Zusammen,

lasst ihr die Verlaufskontrollen immer in der gleichen Radiologie machen? Legen eure Ärzte da Wert drauf (zwecks Vergleichbarkeit / Protokoll)?

Wird in dem Kontrollbericht jede einzelne Läsion in Größe und Lokalisation erwähnt?

Bei mir steht immer nur unverändert multiple Herde in der Großhirnhemisphäre.

Nun hatte ich in einer Reha eine MRT-Untersuchung und der Bericht war fast 2 A4-Seiten voll. Was ist normal??

Ich danke euch!
cran

Hi,
ja das ist in der Tat richtig.
Die Neurologin hat das gelobt dass die Bilder bei der selben Radiologie gescannt wurden.
Der Radiologe vergleicht in seinem Bericht die MRT Bilder und bewertet was sich geändert hat.
VG

Ja, ich bin seit 2005 in derselben Radio-Praxis, der Neuro legt Wert darauf zwecks Vergleichbarkeit. Auch die Befundung nimmt meist derselbe Arzt vor, ein Neuro-Radiologe, der kennt sich aus.

Es ist eine sehr große Radio-Praxis mit mehreren Standorten, ich hatte auch schon mal einen Tumor, der strahlentherapeutisch behandelt werden musste, das habe ich auch dort machen lassen. Alle meine Radio-Befunde (neurologisch und onkologisch) sind also dort abrufbar, ich finde das sehr praktisch.

Nein, es wird nicht jede Läsion erwähnt, lediglich in grob die Menge (zB “unverändert geringe Läsionslast”), die Lage, etwaige Veränderungen gegenüber der Voruntersuchung ((“neu aufgetreten xxx”) und eine Zusammenfassung in ein, zwei Sätzen. Das Ganze passt auf ca. eine halbe Seite.

Das ist normal, die Reha kann sich ja nicht auf Voruntersuchungen aus dem eigenen Haus beziehen und geht deshalb gründlich vor.

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Eher kurz gehalten! Neue läsionen ja oder nein.
Im letzten Bericht wurde erstmals die Gesamtzahl der Läsionen aufgeführt (über 30)…
Typ Schweizer Käse also. Nun denn.
Mehr ist meiner Meinung nach auch
nicht wissenswert bzw. sinnvoll.
LG

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Ich habe vor kurzem die Radiologie gewechselt und habe denen die älteren MRT Bilder des vorherigen Radiologen zur Verfügung gestellt, damit die eine entsprechende Grundlage zum Vergleich haben. Allgemein Befund bzw. Beurteilung bei mir meistens auch eher kurz gehalten.

“…unveränderte MS typische Entmarkungsherde frontoparietotemporal und vereinzelt
okzipital beidseits. Keine frische Ischämie und keine Raumforderungen sind abgrenzbar. Keine
Liquorzirkulationsstörung…”

VG

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Ich danke Euch!

Dann war es in der Reha anders als üblich, denn eure Beschreibungen ähneln der ambulanten Radiologie.

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Ja imme die selbe und beste Gerät
Meine Radiologie arbeitet mit KI und kann sofort sehen was es neues gibt
Dennoch schaut immer noch der Arzt rüber und schriebt Bericht

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Ja möglichst immer die gleiche Radiologie (i-Tüpfelchen wäre hier sogar gleiches Gerät mit gleichen Einstellungen) mit einem möglichst feinen Schnitt der Sequenzen.
Ich habe auf Anraten meines Neurologen meinen ersten Radiologen gewechselt, da er “zu grobe” Bilder macht, sodass kleine Läsionen unentdeckt bleiben können.

Wichtiger als die immer gleiche Radiologie ist aber vermutlich stets Vergleichsaufnahmen dabei zu haben.

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