Das könnte ein Grund sein, ja. Derzeit laufen viele mit Maske rum, deshalb werde ich derzeit auch nicht so häufig beleidigt wie letzten Herbst. Im Herbst ist es wirklich häufig passiert, zumindest in der Großstadt…

Ich mache manchmal Ausflüge aufs Land. Und in den Öffis auf dem Land wurde ich auch schon darauf angesprochen, allerdings nur im neugierigen Sinne, wieso weshalb warum ich die Maske aufhabe. Ob ich Corona habe und so😊 Neugier finde ich gar nicht schlimm, mich stören nur Beleidigungen!

In Berlin sehe ich viele Leute mit Maske und habe noch keine schlechten Erfahrungen. Vielleicht Glück gehabt. Sende euch liebe Grüße, das ist echt hart.

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Hallo,

Der Eintrag ist zwar schon älter aber ich möchte hier trotzdem auch meine Erfahrung teilen.
Ich nehme seit Dezember Kesimpta. Nun habe ich seit ca 6Wochen ständige Halsschmerzen und trockenen Husten. Nach einer Woche habe ich Antibiotika genommen und nach einer Woche ging es meinem Hals besser. Eine Woche später ging es wieder los.
Ich lebe ansonsten gesund (Ernährung, Sport, …). Jetzt habe ich leider das Gefühl, dass mich schon der kleinste Hauch wieder erkranken lässt.
Für mich heißt das, ich überlege Kesimpta wieder abzusetzen.
Ich bin eigentlich überzeugt, dass eine Basismedikation Sinn macht, aber eine Leben ohne Sport und Freunde mit ständiger Angst vor Infektionen ist nicht so mein Ding. Dann lieber mit 65 im Rollstuhl wenn die Kinder aus dem Haus sind.
Muss jeder selber Wissen…
Liebe Grüße

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Hallo,
ich spritze auch Kesimpta seit Nov.23.
Die Dez. und Jan. Infekte waren bei mir auch sehr schwer. Ich supplementiere noch einiges dazu und hatte nun über 4 Wochen gar nichts mehr. Morgen spritze ich wieder.
Alles Gute.

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Andy345 darf ich fragen, was du mit " ich supplementiere noch einiges " meinst?

Ja klar…
Ich trinke täglich einen Immunshot zum Wasser, dazu Morgens nüchtern VC flüssig pur Grapefruit Extrakt, Ca. Mg, je 500mg zerkaut, 2x die Woche Zink mit B12 Füssigtropfen.
Und 3x die Woche Omega3 Flüssigöl und ein Schluck C8 Öl.

Hallo Zusammen,

ich dachte ich mache mal ein kurzes Update
Vielen Dank erstmal an alle für die tollen Tipps, habe einige tatsächlich in meinen Alltag aufgenommen und bin nun seit Ende Januar auch wieder Infektfrei :sunglasses:
Selbst nach Karneval, als gefühlt 75% meiner Freunde krank waren, hat es mich nicht erwischt.
Ich hatte auch im Zuge meiner Untersuchungen mit der Ärztin drüber gesprochen, sie sagte mir auch, dass es besonders am Anfang vorkommt und dann kam ja auch noch die allgemeine Infektzeit dazu (Dezember, Januar).
Ich denke zwar, dass ich nun immer etwas mehr aufpassen werde, aber glaube ich habe es momentan im Griff.

Vielen Dank an alle,
Ann-Kathrin

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Hallo auch nochmal von mir,

meine ‘Infektzeit’ ist nun auch endlich vorüber wie es scheint. Seit ca. 3 Wochen geht es mir deutlich besser. Mein Arzt meinte, dass meine Immunabwehr noch ganz gut aussieht (nach Blutbild). Sorgen macht mir jetzt eigentlich nur die Frage wie es in 1-2Jahren mit meinen Immunglobulinen weitergeht. Sind die erstmal weg sieht die Immunabwehr schon ganz anders aus. Das meinte auch mein Arzt. Leider sieht es ja so aus als ob die B-Lymphozyten nicht wieder zurück kommen, wenn man lange Kesimpta gespritzt hat.
Naja. trotzdem habe ich jetzt erstmal noch etwas Zeit auf neue Therapien zu hoffen.

Warum denkst du dass die b-Zellen nicht mehr zurückkommen? Meinst du langfristig? Das kommt soweit ich weiß eher selten vor.

Bzgl Immunglobuline musst du dir in 1-2 Jahren vrs noch keine großen Sorgen machen. Meine Uniklinik meinte erst nach durchschnittlich 7 Jahren wird es kritisch. Ein Grund, warum ich die b-Zell Depletion immer erst dann machen würde, wenn das Krankheitsgeschehen es erfordert.

Aus Erfahrung von Ocrevus kann ich dir sagen, dass die Werte bei mir im 3. Jahr beginnen abzufallen. Aber sehr langsam. Sobald ich unvorsichtig werde und die Maske öfter weglasse, werde ich jedoch krank. Ich lasse sie jetzt trotzdem immer öfter weg…

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Dass die B-Zellen nicht zurück kommen, dafür habe ich bisher kaum was gefunden, es gab hier schon heftige Diskussion darüber. Voraussichtlich kommen diese sehr wohl zurück und haben dann ein anderes Profil. Sind aktiver und viele sind dann “naiver” usw. Aber nicht im Sinne von krankmachend. Eigentlich diese platt zu maz, bedeutet auch soweit den EBV Virus einzudämmen. Letztendlich will ich zum Beispiel die B-Zell Depletion auch gar nicht lange machen, sondern dann relativ zügig deeskalieren oder gar Pause machen - um zu sehen, wie sich die B-Zellen erholen.
Ansonsten ist es bei mir in der Tat wohl angebracht. Denn um die B-Zell Depletion habe ich an der Uniklinik nicht gebeten, die Ärztin hat lediglich meinen Befund gesehen und MRT…

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Das mit den heftigen Diskussionen stimmt :blush: Das Thema ist in der Tat sehr emotional behaftet…

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Würde auch gerne in 2-3 Jahren deeskalieren. Mal sehen wie bis dahin der Stand der Dinge ist. Sowohl bei mir, als auch auf dem Medikamentenmarkt.

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Hallo @Annkathrin!

Ich weiß, dein Eintrag ist schon älter, aber vielleicht kannst du mir gerade deshalb helfen.
Kurz zu mir: Ich bin 24 Jahre alt und hatte 7 Jahre Tysabri. War im Okt. 2024 JC-positiv und wurde im Februar 2025 auf Kesimpta umgestellt.
Ich bin normalerweise NIE krank. Damit meine ich wirklich NIE!

Jetzt kämpfe ich seit 3(!) Wochen mit einem Infekt und merke, wie schwer sich mein Körper tut, den loszuwerden…. Ich hab echt Angst, dass das meine neue Normalität ist und ich wg Kesimpta ständig krank werde… Das ist für mich kein Leben. Ich mache 4x pro Woche Sport und das fehlt mir so!

Wie ist es bei dir weitergegangen? Kämpfst du immer noch so oft mit Krankheiten?

Liebe Grüße,
Julia

Hallo @Julia_S ,

darf ich fragen, wie es sich bei dir entwickelt hat? Du hast ja auch schon sehr früh mit der Therapie gestartet.
Mein Sohn hat jetzt mit 18 Jahren mit Kesimpta begonnen.
Nach der 2. Injektion ist er seit einer Woche krank.
Er möchte natürlich auch weiter Sport treiben, etc.

Wie ist es bei dir mit den Infekten weitergegangen?

Liebe Grüße
Silke

Hallo Silke und Hallo Julia,

Bin nun ja seid zwei Jahren auf Kesimpta eingestellt und kann sagen, dass sich die Infektanfälligkeit deutlich reduziert hat. Bin nun eigentlich nicht öfter krank wie ich vor dem Medikament war. Ich werde in der Uniklinik in Münster überwacht und nehme auch an einer reiner Informationstudie zu dem Medikament teil. Vor einigen Wochen würde ich auch explizit nach meiner Erfahrung mit Infekten (wann, wie schlimm, wie lang, wie oft ich krank war) gefragt, weil sich wohl langsam rauskristallisiert, dass MSler mit Kesimpta weniger häufig von Infekten betroffen sind, wie MSler mit anderen Medikamenten der gleichen Stärke.

Ich lebe ganz normal, achte auch nicht mehr besonders auf Virenvermeidung und treibe normal Sport, nur nicht unbedingt an den Tagen nach der Medikamentengabe.

Hoffe das konnte etwas weiter helfen.

Mfg
Ann-Kathrin

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Hallo Julia,

ich hoffe bei dir sieht es mittlerweile besser aus.
War leider länger nicht mehr im Forum unterwegs, daher erst die späte Antwort.

Meine Erfahrungen steht in der Antwort an Silke.
Es ist alles deutlich entspannter geworden und ich bin mittlerweile nicht öfter krank wie vor dem Medikament.

Mfg Ann-Kathrin

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Hallo!

Bisher war ich nur 1x krank (habe Kesimpta jetzt 1 Jahr). Ich hoffe, das bleibt auch so.

Sport mach ich 4x pro Woche, auch weiterhin. Ich achte aber schon sehr auf allgemeine Hygiene muss ich sagen, vor allem jetzt im Winter.

Liebe Grüße und alles Gute! :relaxed:
Julia

Ich bin vieeel weniger erkältet als vor Kesimpta. Diesen Winter einmal Ende Oktober und seitdem nicht mehr. Obwohl ja echt viel rum geht. Ein wahrer Segen, der Stoff :wink:

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Seit Januar 2024 gehöre ich zur Kesimptgruppe und hatte meine erste Erkältung im November letzten Jahres. War nur Schnupfen und leichtes Fieber. Nach einer Woche war Ruhe. Arbeite in der Schule und habe somit fast das ganze Jahr “Rotznasen” um mich rum.